Konsultation / consultation Warschau, Poland 5. - 8. April 2009

   


 
 
 

   Bericht über die Fachtagung
   für evangelische und katholische Interessierte
aus Polen und Deutschland

        Seelsorger im Widerstand
      Poelchau - Delp - Zieja - Bursche


    Überlegungen zu einer prophetischen Seelsorge heute


Kooperationspartner:
  Gesellschaft für Interkulturelle Seelsorge und Beratung e.V.
  Society for Intercultural Pastoral Care and Counselling
- SIPCC-

  Fundacja Krzyzowa dla Porozumienia Europejskiego/
  Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung

  SKiK Verein der Pfarrer und Katechetinnen
der Evangelisch-Augsburgischen   Kirche in Polen

  Internationale Bonhoeffer-Gesellschaft

  Klub Inteligencji Katolickiej
- KIK Klub der Katholischen Intelligenz-



5. - 8. April 2009

Centrum Luteranski,
Miodowa 21;
PL - 00-246 Warszawa

33 Teilnehmende
14 aus Deutschland / 19 aus Polen


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Sonntag, 5.

Begrüßung von Dr. Adrian Korczago,
dem Hauptverantwortlichen der Tagung.

Grußworte
- Bischof Janusz Jagucki
Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen,
- Frau Annemarie Franke
Fundacja Krzyzowa
- Journalist Jan Turnau
Klub Inteligencji Katolickiej.

Bei einem Kongress 2007 in Kreisau war die Idee entstanden, dass SIPCC und die Stiftung Kreisau in Zukunft regelmäßig zusammenarbeiten sollten. Auch die Zusammenarbeit zwischen SIPCC und SKiK geht schon über viele Jahre.

Pfr. Helmut Weiß bedankte sich bei allen Anwesenden über ihr Kommen, besonders aber auch bei den Kooperationspartnern.


Rundgespräch zu gegenwärtigen gesellschaftlichen und politischen Situation

Herr Turnau unterstrich die Bedeutung der Kirchen für die Gesellschaft in Polen, Bischof Jagucki wies auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Polen hin und wählte als Beispiel 600.000 Arbeitende, die im Ausland beschäftigt waren und jetzt nach Polen zurückkehren müssen - ohne Arbeit zu finden.
Prof. Milerski sprach davon, dass die Jugend Polens schon längst in Europa angekommen sei und sich kaum von anderen europäischen Jugendlichen unterscheide.
Frau Franke wies auf die schwierigen Verhältnisse zwischen Deutschland und Polen hin.

Montag, 6. April

Vortrag zu Harald Poelchau
(* 5. Oktober 1903 in Potsdam;
† 29. April 1972 in Berlin)
Dr. Ferdinand Schlingensiepen, Düsseldorf.


Dr. Schlingensiepen hat den Gefängnispfarrer Harald Poelchau vor etwa 30 Jahren persönlich kennen gelernt. Dadurch bekamen die Ausführungen eine sehr eindrückliche und persönliche Note. Poelchau wurde als eine Persönlichkeit dargestellt, die nicht nur als Gefängnispfarrer in Berlin-Tegel hunderte von Personen aus dem Widerstand gegen das Naziregime zur Hinrichtung begleitet hat, sondern der auch viele Briefe von Gefangenen (etwa von Dietrich Bonhoeffer und Helmut James von Moltke) unter Einsatz seines Lebens aus dem Gefängnis geschmuggelt hat. Zusammen mit seiner Frau hat er vielen jüdischen verfolgten Mitbürgern Dokumente verschafft, so dass sie ausreisen konnte. Seine Seelsorge war also weit gefasst und eine Hilfe für Verfolgte und Bedrängte. Poelchaus Einsatz im Widerstand wurde nicht entdeckt, so dass er auch nach dem Krieg wichtige Aufgaben übernehmen konnte.

Vortrag zu Alfred Delp
(* 15. September 1907 in Mannheim;
† 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee).
Pfarrer Piotr Jerzy Badura


Badura stellte Delp dar im Zusammenhang des Kreisauer Kreises und der Aufgaben, die ihm dort zuwuchsen. Aus einem religiös sehr offen gesinnten Elternhaus stammend hatte der Jesuit Delp keine Berührungsängste, in einem von Protestanten dominierten Kreis die katholische Soziallehre zu vertreten und den Widerstandskreis um Helmuth James von Moltke bei Katholischen Bischöfen bekannt zu machen. Diesen Einsatz hat er mit dem Leben bezahlt: Delp wurde im Januar 1945 von den Nazis erhängt.

Vortrag zu Bischof Juliusz Bursche
(* 1862 in Kalisch,
† 1942 im KZ Sachsenhausen)
Dr. Adrian Korczago,
Dozent an der Christlichen Akademie in Warschau

Mit Bildern aus dem Leben von Bursche wurde sein Werdegang verdeutlicht. Besonders hervorgehoben wurden seine Bemühungen, die unterschiedlichen Evangelischen Kirchen in Polen nach dem ersten Weltkrieg zu vereinigen, was ihm allerdings nur teilweise gelang. Erst nach seinem Tod nach dem 2. Weltkrieg erfüllte sich sein Traum. Wegen seines klaren Einsatzes dafür, alle Evangelischen in Polen, ob sie nun deutscher oder polnischer Herkunft waren, in einer Kirche zusammen zu führen, wurde der Bischof im zweiten Weltkrieg von der deutschen Besatzungsmacht in das Konzentrationslager Sachsenhause gebracht. Alle Bemühungen der Verwandten, für ihn ein Gnadengesuch zu erwirken, scheiterte. Er verstarb dort. Seine Todesursache bleibt bis heute unklar.

Vortrag zu Jan Zieja
(* 1. März 1897 in Osse,
† 19. Oktober 1991 in Warschau)
Marek Walus / Frau Walus

Zieja wurde als ein sehr selbständiger Priester dargestellt, der sich immer den Unterdrückten und Benachteiligten zuwandte und sich für sie einsetzte. Während des Zweiten Weltkrieges betet er für die eigenen und die fremden Soldaten, er hielt Messen in der deutschen Gefangenschaft auch für deutsche Soldaten. In einer Zeit der Abgrenzung von dem Judentum studierte er Judaistik. Zieja wurde uns als eine Persönlichkeit vorgeführt, die Grenzen überschritte hat und sich nicht irgendwelche Lager festlegen ließ. Auf diese Weise hat er eine große Wirkung als Vorbild für eine versöhnende und offene Seelsorge in Polen.

Alle vier Lebensbilder aus dem Widerstand machten auf die Zuhörenden großen Eindruck. In den Diskussionen wurde immer wieder auch gefragt, was an ihnen "prophetisch" sei und so die Brücke zum nächsten Tag geschlagen, wo es um "prophetische Seelsorge heute" gehen sollte. Auf jeden Fall wurde deutlich, dass diese Männer ihr Leben für ihren Glauben eingesetzt hatten - und auf diese Weise eine prophetische Existenz bewiesen hatten.
Immer stärker schälte sich heraus, dass der Glauben nicht ein sagen von Sätzen oder Dogmen ist, sondern eine Existenzweise erfordert, in der der Glaube gestalt gewinnt fürs Leben der Menschen.

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Dienstag, 7. April

Pfarrer Helmut Weiß, Düsseldorf
(Vorsitzender von SIPCC)

Lebensbilder von alttestamentlichen Propheten
Elias, Amos, Jeremia und Deuterojesaja

Das Kennzeichen ihrer Prophetie ist die Gottesbeziehung und der Einsatz für Recht, Gerechtigkeit, für die leidenden Menschen und für die Eröffnung der Zukunft - alles Bereiche, die auch für die Seelsorge wichtig werden.

Thesen zu prophetische Seelsorge heute

Diese Sitzung begann mit der Vorstellung eine
Gesprächprotokolls aus dem Krankenhaus, das reflektiert wurde.
Danach stelle Helmut Weiß Verbindungen zwischen Prophetie und Seelsorge her und fasste thesenartig Merkmale einer prophetischen Seelsorge zusammen.

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Führung durch Warschau.
Besichtigt wurden unter kundiger Leitung das Denkmal des Warschauer Widerstandes, die Militärkirche, das Ghetto, das Denkmal des Ghettoaufstandes, der Umschlagplatz und andere historische Sehenswürdigkeiten.

Filme
über Helmuth James von Moltke
und
Alfred Delp


Beide waren wesentliche Persönlichkeiten im Kreisauer Kreis. Beide wurden von den Nazis ermordet.

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Mittwoch, 8. April

Professor Dr. Ottmar Fuchs
Vortrag zur prophetischen Seelsorge

Im Vergleich zu dem Referat am Tag davor führte er die Zuhörenden in die Aufgaben der Pastoral in unserer heutigen Welt. Prof. Fuchs begann mit einem katholischen Geistlichen, Pfarrer Bernhard Lichtenberg in Berlin. In Kriegszeiten wurde er ein politischer Märtyrer für die Menschenwürde. Aber das Beispiel von diesem Mann ist nicht ein Blick in die Vergangenheit, sondern zugleich in die Gegenwart: Lichtenbergs Worte und Taten haben caritative und politische Aktualität, sie zeigen darauf, dass wir alle zu Barmherzigkeit und Gerechtigkeit herausgefordert wind. Der Extremfall des Widerstandes wird für uns zum Normalfall in unserer heutigen Welt, wo in der AIDS-Krise, in Schwangerschaftskonfliktberatung, in Multireligiosität, in Armut und Gewalt die Seelsorge zu Barmherzigkeit und Gerechtigkeit herausgefordert wird.

Frau Annemarie Franke
Stiftung Kreisau

Auswertung der Tagung

Vor allem folgende Punkte waren wichtig und wurden geäußert:
- Diese Tagung hat der polnisch- deutschen Verständigung gedient. Etliche deutsche Teilnehmende waren bisher noch nie in Polen, manche noch nie in Warschau. Durch die Tagung konnte ein guter Kontakt zwischen beiden Völkern geknüpft und auf diese Weise mehr Verständnis füreinander erworben werden. Es wurde deutlich, dass in vieler Hinsicht beide Völker miteinander verbunden sind.

- Diese Tagung wurde als wichtiges ökumenisches Ereignis erlebt. Dass katholische und evangelische Christen aus beiden Ländern sich darauf konzentrieren, für Menschen da zu sein und ihnen zu helfen, verbindet. Da eine Ökumene gerade auch in Polen unter der großen Majorität der Katholiken und der Minderheit der Protestanten eine Aufgabe für die Zukunft bleibt, wurde immer wieder betont.

- Seelsorge im Zusammenhang mit Prophetie zu sehen,
war nahezu für alle eine neue Entdeckung.
Übereinstimmend wurde gesagt, dass es sich lohne, der Verbindung dieser beiden Bereiche nachzugehen und weiter eine prophetische Seelsorge zu entwickeln.

In der Auswertungsrunde wurde der Wunsch deutlich, die Vorträge in Buchform zu veröffentlichen, um das Thema in einer breiteren Öffentlichkeit zu diskutieren. Dies soll in einem Buch in Polnisch und Deutsch geschehen.

Ausdrücklich wurde auch gewünscht, eine Nachfolgetagung durchzuführen. Dazu lud Frau Franke nach Kreisau ein.

Korczago dankte noch einmal allen für das Kommen, er dankte den Referenten und Kooperationspartnern und hob noch einmal die Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit hervor.

Mit Segenswünschen für eine gute Heimreise und ein frohes Osterfest verabschiedete Frau Franke die Teilnehmenden und beendete die Tagung.


report
on a SIPCC-conference inWarsaw, Poland,

Pastoral care givers
in time of resistance against the Nazi movement

 Poelchau - Delp - Zieja - Bursche

-considerations regarding prophetic pastoral care giving-

partners in cooperation  
Society for Intercultural Pastoral Care and Counselling
- SIPCC-
  Fundacja Krzyzowa dla Porozumienia Europejskiego/
   Kreisau - Foundation for European Understanding
  SKiK Verein der Pfarrer und Katechetinnen
der Evangelisch-Augsburgischen   Kirche in Polen
  International Bonhoeffer-Society
  Klub Inteligencji Katolickiej
- KIK / Club of Catholic Intelligence-


5. - 8. April 2009

Centrum Luteranski,
Miodowa 21;
PL - 00-246 Warszawa

33 participants
14 Germans - 19 Polish

 

 

 

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Sunday, April 5, 2009

 

introduction and addresses

 

 

 

During the ICPCC world Congress 2007 some people came up with the idea to have SIPCC and the Foundation of Kreisau co-operating in the future.

The idea and the topic to have this particular consultation dates back to this time in moment.

 

the consultation started with the panel discussion on the present situation of the Polish society, of the political situation in Poland and on the Polish German relations.

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Monday, April 6, 2009

First lecture:

Rev. Harald Poelchau
(* 5. Oktober 1903 in Potsdam;
† 29. April 1972 in Berlin)

lecturer: Dr. Ferdinand Schlingensiepen, Düsseldorf.

Reverend Poelchau served as a the prison chaplain in Berlin in the particular prison where the Nazi regime imprisoned its enemies. Though he was cooperating with the resistance movement, whose activities of this type never could be revealed by the Nazi secret service. so he survived and could tell his story after the war.

He became famous for accompanying some of the more famous people in the resistance movement, while they were imprisoned there - and also while they were executed at there, - Moltke and Bonhoeffer being among them.

he and his wife had been well aware of what they were doing, - and described it how it was based and supported by their Christian faith.

second lecture:
Father Alfred Delp, SJ
(* 15. September 1907 in Mannheim;
† 2. Februar 1945 in Berlin-Plötzensee).

lecturer: Rev. Piotr Jerzy Badura

Fr Delp concentrated on studying philosophy, sociology and economic questions along with his studies of theology, and eventually became a Jesuit. In the resistance group of the so-called Kreisau-circle which mainly consisted of Protestant people, this started an attempt to include Catholic theologians who were apt and willing to co-operate and to plan on what Germany should look like after the fall down of Nazism.
His task was to bringing the Catholic teachings on social ethics. He finally agreed - was detected, and finally executed in 1945.

third lecture
Bischof Juliusz Bursche
(* 1862 in Kalisch,
† 1942 im KZ Sachsenhausen)

lecturer: Dr. Adrian Korczago,
(Lecturer at the Christian Academy in Warsaw)

Bishop Bursche was born and raised German and Lutheran, and he and his family used to live in those parts of Europe, where German and Polish people had always been living closely together for hundreds of years, though the ground they lived on was part of various State-territories in the course of the centuries. His strive was to unite the Lutherans in this area, no matter whether they were of Polish descent German descent. At the same time you strongly objected to the German Lutherans being the extended arm of the German government. The Nazi secret service charged all his family of being traitors, persecuted them in the style of clan-guilt, - and executed most of them in the early years of World War II, Bishop Bursche in 1942.

Fourth lecture:
Father Jan Zieja
(* 1. März 1897 in Osse,
† 19. Oktober 1991 in Warschau)

lecturer: Marek Walus / Frau Walus

Father Jan used to be a particular priest of his own style, stubborn and hardheaded in a certain sense, very decided and independent. His drive was to support suppressed and discriminated people, no matter of the context.
In his theological studies he dealt with Judaism, when the major trend around was definitely to turn away from contacts to Jews.
He managed to survive Nazism; and there are stories about him depicting his charisma - f.e. when he was imprisoned in a German military prison, he used to pray for the imprisoned Polish soldiers as well as for the German guards-soldiers; - even up to a point where the German soldiers asked him to read the Catholic Mass, and he did so.
his independent lifestyle he kept on in the decades right after the war, as well as in the time of the solidarnocz-movement under communism and later on. He gave a great example of open-minded and reconciling Pastoral care giving.


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Tuesday, April 7, 2009

in the morning:

- lecture of Rev. H. Weiß

Profets in the First Testament:
portaying their life and mission
Elias, Amos, Jeremia and Deutero-Jesaja

basic feature of all their profecy: the combination of their "strongly-relating-to-God" and -at the same time- their endeavour to strive for the good of the the suffering and suppressed, for law and justice, in order to open up the (a) future for them.

- 2nd lecture of Rev. Weiß

theses regarding profecit pastoral care-giving today

working with, analysing and interpreting a hospital-case study of today - as a basis for outlining these theses.

in the afternoon and night:

Guided Tour of Warsaw

Movies on
-
Helmut James Count Moltke,
former owner of the Kreisau Country Estate - head of resistance group "Kreisau-Circle" [later on called that way....]
- Father Alfred Delp, SJ

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Wednesday, April 8,2009

Professor Dr. Ottmar Fuchs, Tübingen/Germany
lecture:
"Prophetic Care-Giving"

in his lecture Professor Fuchs focused on modern times, and again he used an example of a priest resisting the Nazi regime, in order to get basic ideas for pastoral, profetic caregiving in present times. He recalled the live and work and the murder of Reverend Bernhard Lichtenberg, a Catholic priest in Berlin, fighting for a justice, and human dignity and mercy. The way he worked and preached calls upon us to strive for the same attitudes. In many ways it seems nowadays, that those attitudes which helped resisting the dictatorship then, are constructive options for us when care-giving today faces HIV, pregnancy conflict counselling, issues of multi-religiosity, extreme powerty as well as violence.

 

Annemarie Franke,
Head of Kreisau-Foundation

Evaluating the Conference

 

- the conference underlined the need for an ongoing Polish German dialogue; most of the participants had had been unexperienced in this before and appreciated this chance.

- the ecumenical aspects of meeting and sharing had been very important to the participants. The biographical examples given showed proof to the significance of the deep coorporation when persons are devoted to helping those who are in need - even if the circumstances for both, the helpers and the help-receivers, are cruel.

- to bring together reflections on prophecy and pastoral caregiving was a new experiment in this conference, also for most of the participants. It was argued that this line of a reflection should be kept up.

and there was a strong plea among the participants to publish the materials of this conference and to start a wider discussion on the topic. The texts should be published in both languages, Polish and German.

 

There was an explicit wish, too, to have follow-up conferences between SIPCC and the Kreisau-foundation. Mrs Franke extended her invitation for next year.

Dr Korczago formally thanked all cooperators for this conference is - and he thanked the the Association for Polish German corporation for sponsoring the conference.

Mrs Franke said farewell to the participants, wishing gods blessings for a safe trip home and a blessed Easter time.

 

 

Einladungsprospekt pdf

ausführlicher Tagungsbericht pdf

 

 

 

 

inviting brochure -German- pdf

more detailed report -German- pdf