Nach dem SIPCC-Seminar 2006 in der Missionsakademie Hamburg gab es eine konkrete Absprache, die Arbeit am Themenbereich von Seelsorge und Mission von beiden Seiten (Akademie und SIPCC) aus weiter fortzusetzen mit jährlichen Konsultationen.
Ende 2007 hatte das zu einem weiteren Schritt geführt, nämlich die Arbeitsaufteilung umzustrukturieren.
Der schleppende Verlauf des RTCC-Projektes (siehe unten - blau) hatte die Kräfte auf Seiten von SIPCC sehr angestrengt. Das Angebot von Pool-Mitarbeitenden soll zwar im Prinzip bestehen bleiben, die gesamte Arbeit wurde aber in der Schwerpunktsetzung verlagert.Die Federführung liegt inzwischen bei Sabine Förster, Studienleiterin an der Akademie.
2012
Arbeitskreis Mission und Seelsorge
“Das Vergangene ist nicht tot.
Es ist nicht einmal vergangen“
(Christa Wolf)
Zur Bedeutung von Ahnen und Vorfahren
bei der Bewältigung von Krisen und Konflikten
15. – 17. Juni 2012 / Missionsakademie (Flyer)
2011
„Und wenn die Welt voll Teufel wär …“
der an der Missionsakademie eingerichtete
Arbeitskreis Seelsorge und Mission hat für
29. April – 1. Mai. 2011
in der Missionsakademie eine weitere Fachtagung vorbereitet:
„Pray the Devil back to hell“
Befreiende Seelsorge –
vom Umgang mit dem Bösen und Unheil
im interkulturellen Kontext
Näheres
2010
Story Telling -
der an der Missionsakademie eingerichtete
Arbeitskreis Seelsorge und Mission hat vom
12. – 14. März 2010
in der Missionsakademie eine weitere Fachtagung abgehalten:
Mission und Seelsorge im Kontext von Gewalt
Näheres
2009
Die Konsultation im April 2009 beschäftigte sich ausschließlich mit dem Erfahrungsaustausch (und Konsequenzen) rund um die
Entwicklung/Duchführung von KSA-Arbeit bzw. 'verwandten' Arbeitsfeldern in jeweils neuen Kontexten:
Berichte aus Indonesien, Ungarn und Polen (Pfr. H. Weiß),
aus Tanzania (KCMC - Pfr. G. Kohler),
aus der Rep Kongo (Dr. E. Fries) und
aus Addis Abeba/Äthiopien (Pfr. KJ Schmidt) standen zur Verfügung,
- durch die Runde der Teilnehmenden kamen Erfahrungen aus Indien hinzu.[Texte zT auf der DGfP-Website "diversity" http://www.pastoralpsychologie.de/materialien.html ]
2008
Ein neuer Vorbereitungskreis hatten das Arbeitstreffen vorbereitet, das vom 11.-12. April 2008 in der Akademie stattfand.
In Theorie und Praxisarbeit ging es noch einmal -und das 2006-Seminar vertiefend- um die Berührungspunkte beider Bereiche in Praxisbeispielen aus sehr unterschiedlichen kirchlichen Arbeitsfeldern und um eine theoretische Konzeptionen-Durchleuchtung, die Akademiedirektor Dr. Michael Biehl vorlegte, um den Missionsbegriff in der Linie der Missio-Dei-Theologie vertieft darzustellen.(pdf)Es war den Einladenden gelungen, eine ExpertInnenrunde mit großer Erfahrung und hoher Kompetenz zusammenzubringen. Die Nähe der Vorstellungen in der praktischen Arbeit und bei einem Theorieansatz wie dem vorgelegten war für alle beeindruckend, uU auch etwas (selbst)überraschend.
Die Konsultationen werden fortgesetzt.
An der Frage, wo die "RTCC-Arbeit" angesiedelt werden kann und wie sie vorangetrieben werden kann, wird mit gesonderter Beachtung auch weitergeführt werden. Dass sie nötig, sinnvoll, von Mitarbeitenden gewünscht, und einfach "dran" ist, wurde nochmals deutlich.
Arbeitskreis Seelsorge, Beratung, Supervision in der Mission
bisher: "Runder Tisch Counselling Counsellors (RTCC)"
Ein Kooperationsprojekt der SIPCCDie Gesellschaft für Interkulturelle Seelsorge und Beratung e.V. Society for Intercultural Pastoral Care and Counselling – SIPCC beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit interkultureller Wahrnehmung und Kompetenz.
Dadurch sind wir mit Missionswerken ins Gespräch gekommen.
Durch sie haben wir erfahren, dass immer wieder bei Personen, die ins Ausland gehen, um dort zu arbeiten und zu leben, Schwierigkeiten auftauchen, bei denen Begleitung, Beratung und Supervision durch unabhängige qualifizierte Fachleute hilfreich werden könnten.
Deshalb hat sich innerhalb von SIPCC einen Arbeitskreis gebildet, der sich zunächst "Round Table Counselling for Counsellors" genannt hat.
Seit 2004 treffen sich die Mitglieder dieses Arbeitskreises, um Kriterien für Beratung und Supervision speziell für diese Zielgruppe zu erarbeiten und einen Pool von geeigneten Personen zu gründen.
Das Ergebnis unserer Überlegungen
zu Kriterien:
Alle Personen, die mitarbeiten, erfüllen folgende Voraussetzungen:
Sie haben eine anerkannte Qualifikation in Beratung und Supervision durch Fachverbände (DGfP, DGSv und andere).
Sie haben interkulturelle Kompetenz durch Mitarbeit in SIPCC, durch Studienreisen und Aufenthalte in fremden Ländern.
Sie sprechen eine oder mehrere Fremdsprachen.
Sie haben Erfahrung mit Beratung und Supervision am Telefon und durch Internet.
Diese Personen sind also geeignet, die Verwicklungen von persönlichen, strukturellen und interkulturellen Sachverhalten, wie sie in der Arbeit im Ausland gegeben sind, zu erkennen und damit konstruktiv zu arbeiten.
In dem Pool machen zurzeit folgende Personen das Angebot von Beratung und Supervision: Dr. Ulrike Elsdörfer Ekkehard Fugmann Dr. Günter Kohler Klaus Temme Christa Weiß Helmut Weiß
Wir suchen weitere Personen, die bereit sind, in dem Pool mitzuarbeiten.
Wir können uns vorstellen mitzuarbeiten
- Bei Vorbereitungen vor der Entsendung, um interkulturelle Wahrnehmung bewusst zu machen
- Bei Bedarf an Beratung und Supervision durch Telefon und E-Mail bei Personen und deren Angehörigen im Auslandsdienst
- Bei Bedarf an Beratung und Supervision in Heimaturlauben
- Bei der Reflexion der Arbeit nach der Rückkehr und bei der Integration nach dem Dienst im Ausland
Unser Angebot versteht sich nicht als eine Konkurrenz der Maßnahmen, die durch die Missionswerke selbst durchgeführt werden, sondern als Ergänzung, weil es immer wieder hilfreich sein kann, Gesprächspartnerinnen und Partner außerhalb der entsendenden Organisation zu haben.
Auf diese Weise können auch Fragen, die die Werke betreffen, „von außen“ betrachtet werden.
Immer wieder muss natürlich auch überlegt werden, wie die Beratung und Supervision mit den entsendenden Organisationen rückgekoppelt werden können. Das aber muss in Absprache mit den Ratsuchenden und Supervisanden geschehen.
Zur Umsetzung dieses Angebotes sehen wir es als wichtig an, persönliche Kontakte möglichst früh im ganzen Entsendezusammenhang herzustellen. Sie sollen die Basis der weiteren Arbeit bilden.
Telefon- wie auch Email-Kontakte sollen strukturiert in das Angebot einbezogen werden.
Differenzierungen sind vorzunehmen, was von den Arbeitsangeboten von Deutschland aus und in Deutschland anzugehen möglich und sinnvoll sein kann, und was vor Ort notwendigerweise geschehen müsste bzw. nur dort möglich ist.
Einsatzvoraussetzungen
Im Falle einer Zusammenarbeit hält der Arbeitskreis folgendes für unabdingbar gegenüber der Entsendeorganisation:
- dass eine Entsendeorganisation sich positiv zu Supervision stellt und
- dass es einen jeweiligen Kontrakt auf individueller Basis des Arbeitskreis-Mitgliedes gibt als eine Art “Dreiecksvertrag" zwischen Arbeitgeber – Supervisand/in bzw. ratsuchender Person – Supervisor/in bzw. Berater/in,
- dass die Entsendeorganisationen einen frühen Kontakt mit den Personen des Pools ermöglichen, das heißt, dass eine Kontaktmöglichkeit möglichst vor der Ausreise geschaffen wird.
Es muss jeweils geklärt werden, wie die Balance gewahrt werden kann zwischen den Interessen des Supervisanden / der Supervisandin; der Entsendeorganisation; dem lokalen Arbeitsfeld und den Einrichtungen vor Ort (Kirche).
Wichtig ist dabei, dass Vertraulichkeit der Supervisanden (mit Schutz der Person und angemessener Anonymität), die angemessenen Forderungen der Einrichtungen vor Ort und die Aufgabenstellung des Arbeitgebers in Balance gehalten werden.
Die Supervisoren/innen und Berater/innen vom Arbeitskreis sind unabhängig und lassen sich von keiner Seite instrumentalisieren, sondern sind „allparteilich“ und zugleich unabhängig.
Die Mitglieder des „Personenpools" verpflichten sich zur gegenseitigen kollegialen Beratung.
Wenn Sie an diesem Angebot interessiert sind, geben Sie doch diese Informationen weiter an Kollegen und Kolleginnen, an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier in Deutschland und im Ausland und an deren Angehörigen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns bitte. Wir sind gerne bereit, sie zu beantworten."Arbeitskreis Seelsorge, Beratung, Supervision in der Mission"
Am 23.11.2006 wurde auf einer Sitzung in Düsseldorf, nach einem Rückblick auf die bisherige Arbeit in der Planung, einer Felderkundung und in einem ersten Einsatzbericht, der neue Name gewählt.
Es wurden Absprachen getroffen, wie die Arbeit der Gruppe auch mit den intendierten Partnern nochmals kritisch betrachtet werden kann. Das soll bis Frühjahr 2007 abgeschlossen sein.
Das obige Angebot bleibt in dieser Zeit schon bestehen