Handbuch Interkulturelle Seelsorge




"Handbuch Interkulturelle Seelsorge"

ist erschienen!

(Mai 2002)

Eine offizielle Präsentation des Buches durch Verlag und SIPCC
fand am 22. Mai im Bach-Saal der zentralen Johanneskirche in Düsseldorf statt.
Dr. K. Federschmidt und Prof. Dr. E. Hauschildt stellten das Buch und die Intentionen der Herausgeber vor.
Ein Fachgespräch zum Thema
"Multikulturalität in Gesellschaft, Kirche und Theologie" schloß sich an.

Näheres finden Sie hier!

Zum Buch:
Die Zahl der Menschen, die aus anderen Kulturen stammen, nimmt auch in Deutschland stetig zu. Wie die Gesellschaft, so sind auch Kirchen und Gemeinden in ihrer Arbeit immer häufiger mit Fragen konfrontiert, die sich aus dem Zusammenleben von Menschen verschiedener Kultur, Hautfarbe und z.T. auch Religion ergeben. Vor diesem Hintergrund wird der Ruf nach einer "interkulturellen Seelsorge" laut - für Spezialbereiche wie Krankenhaus-, Gefängnis- und Schulseelsorge, Eheberatung, Jugend- und Flüchtlingsarbeit, aber zunehmend auch für den Alltag der Ortsgemeinden.

Im vorliegenden Buch werden Voraussetzungen, Schwierigkeiten und Chancen einer "interkulturellen Seelsorge" in praktischer und in theoretischer Hinsicht beschrieben. Zwanzig Autorinnen und Autoren haben dazu ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen beigetragen. Literaturhinweise laden zu weiterführendem Studium ein.
Im ersten Kapitel wird der politische und gesellschaftliche Rahmen beleuchtet, in dem interkulturelle Seelsorge stattfindet. Erfahrungen und Konzepte werden vorgestellt, an die angeknüpft werden kann.
Im ausführlichen zweiten Kapitel schildern Autorinnen und Autoren interkulturelle Erfahrungen aus den oben genannten seelsorgerlichen Arbeitsbereichen.
Ein drittes Kapitel öffnet den Blick auf "fremde Seelsorgekulturen"; im Gespräch mit dem Seelsorger einer afrikanischen Gemeinden in Deutschland und in Beiträgen aus Asien, Afrika und Lateinamerika wird deutlich, wie kulturbedingt unser eigenes traditionelles, aber auch das moderne therapeutische Seelsorgeverständnis ist.
Ein viertes Kapitel stellt darum Modelle für eine interkulturell sensible Seelsorgeausbildung vor und entwirft Konsequenzen für die Seelsorgelehre.

In den Beiträgen zeichnet sich ein dialogisches Seelsorgeverständnis ab: Einerseits bemüht, die Situation des anderen Menschen mit ihren psychischen, religiös-spirituellen und sozialen Aspekten ganzheitlich wahrzunehmen und dabei auch diakonische und sozialarbeiterische Angebote in das seelsorgliche Handeln einzubeziehen; andererseits wissend um die bleibende Begrenztheit menschlichen Verstehens.

Zielgruppe:
Mitarbeitende in Seelsorge und Beratung, Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchliche Mitarbeitende in unterschiedlichen Arbeitsfeldern mit einem Interesse an Fragen von Seelsorge und Beratung, Theologiestudierende.

Die Herausgeber:
Karl H. Federschmidt, Dr. theol., Pfarrer, Wuppertal
Eberhard Hauschild, Prof. für Praktische Theologie, Bonn
Christoph Schneider-Harpprecht, Prof. für Praktische Theologie, Freiburg i.Br.
Klaus Temme, bis 2001 Berufsschulpfarrer in Bottrop
Helmut Weiß, Pfarrer für Seelsorgefortbildung, Düsseldorf. Vorsitzender der Gesellschaft für Interkulturelle Seelsorge und Beratung, Düsseldorf

Die Inhaltsangabe des Buches finden Sie hier (rtf)   oder hier (pdf) !


Abstract:
Living and working with people of different cultures and religious traditions is a challenge for church parish work, counseling services, chaplaincy, and social work. The book's articles describe problems and chances of intercultural pastoral care and counseling in the various practical fields and discuss crucial theoretical aspects. They open up perspectives for education and further study.


Weitere Informationen über  info@sipcc.org