
"Handbuch Interkulturelle Seelsorge"
ist erschienen!
(Mai 2002)
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Eine offizielle Präsentation des Buches durch Verlag und
SIPCC |
Zum Buch:
Die Zahl der Menschen, die aus anderen Kulturen stammen, nimmt auch in
Deutschland stetig zu. Wie die Gesellschaft, so sind auch Kirchen und Gemeinden
in ihrer Arbeit immer häufiger mit Fragen konfrontiert, die sich aus dem Zusammenleben
von Menschen verschiedener Kultur, Hautfarbe und z.T. auch Religion ergeben.
Vor diesem Hintergrund wird der Ruf nach einer "interkulturellen Seelsorge"
laut - für Spezialbereiche wie Krankenhaus-, Gefängnis- und Schulseelsorge,
Eheberatung, Jugend- und Flüchtlingsarbeit, aber zunehmend auch für den Alltag
der Ortsgemeinden.
Im vorliegenden Buch werden Voraussetzungen, Schwierigkeiten und Chancen einer
"interkulturellen Seelsorge" in praktischer und in theoretischer Hinsicht beschrieben.
Zwanzig Autorinnen und Autoren haben dazu ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen
beigetragen. Literaturhinweise laden zu weiterführendem Studium ein.
Im ersten Kapitel wird der politische und gesellschaftliche Rahmen beleuchtet,
in dem interkulturelle Seelsorge stattfindet. Erfahrungen und Konzepte werden
vorgestellt, an die angeknüpft werden kann.
Im ausführlichen zweiten Kapitel schildern Autorinnen und Autoren interkulturelle
Erfahrungen aus den oben genannten seelsorgerlichen Arbeitsbereichen.
Ein drittes Kapitel öffnet den Blick auf "fremde Seelsorgekulturen";
im Gespräch mit dem Seelsorger einer afrikanischen Gemeinden in Deutschland
und in Beiträgen aus Asien, Afrika und Lateinamerika wird deutlich, wie kulturbedingt
unser eigenes traditionelles, aber auch das moderne therapeutische Seelsorgeverständnis
ist.
Ein viertes Kapitel stellt darum Modelle für eine interkulturell sensible
Seelsorgeausbildung vor und entwirft Konsequenzen für die Seelsorgelehre.
In den Beiträgen zeichnet sich ein dialogisches Seelsorgeverständnis ab: Einerseits bemüht, die Situation des anderen Menschen mit ihren psychischen, religiös-spirituellen und sozialen Aspekten ganzheitlich wahrzunehmen und dabei auch diakonische und sozialarbeiterische Angebote in das seelsorgliche Handeln einzubeziehen; andererseits wissend um die bleibende Begrenztheit menschlichen Verstehens.
Zielgruppe:
Mitarbeitende in Seelsorge und Beratung, Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchliche
Mitarbeitende in unterschiedlichen Arbeitsfeldern mit einem Interesse an Fragen
von Seelsorge und Beratung, Theologiestudierende.
Die Herausgeber:
Karl H. Federschmidt, Dr. theol., Pfarrer, Wuppertal
Eberhard Hauschild, Prof. für Praktische Theologie, Bonn
Christoph Schneider-Harpprecht, Prof. für Praktische Theologie, Freiburg i.Br.
Klaus Temme, bis 2001 Berufsschulpfarrer in Bottrop
Helmut Weiß, Pfarrer für Seelsorgefortbildung, Düsseldorf. Vorsitzender der
Gesellschaft für Interkulturelle Seelsorge und Beratung, Düsseldorf
Die Inhaltsangabe des Buches finden Sie hier (rtf) oder hier (pdf) !
Abstract:
Living and working with people of different cultures and religious traditions
is a challenge for church parish work, counseling services, chaplaincy, and
social work. The book's articles describe problems and chances of intercultural
pastoral care and counseling in the various practical fields and discuss crucial
theoretical aspects. They open up perspectives for education and further study.
Weitere Informationen über info@sipcc.org