
Offen für Menschen: Evangelische Kirche öffnet ihre Türen.
Kircheneintrittsstelle der Evangelischen Kirche in Solingen
Zufriedene Bilanz nach den ersten 100 Tagen
Seit dem 31. Oktober 2008 gibt es eine zentrale Kircheneintrittsstelle der Evangelischen Kirche in Solingen. Die ersten Erfahrungen waren positiv.

Freut sich auf Menschen und ihre Geschichten: der Leiter der Solinger Kircheneintrittsstelle, Pfarrer Wolfgang Vorländer.
Die Kircheneintrittsstelle der Evangelischen Kirche in Solingen, die am 31. Oktober 2008 als 21. Kircheneintrittsstelle der Evangelischen Kirche im Rheinland eröffnet wurde, ist direkt neben der Walder Kirche im Solinger Stadtteil Wald in einem gemeinsamen Gebäude mit dem Eine-Welt-Laden und dem Kirchencafé untergebracht.
Gespräche und Aufnahme finden aber nicht nur in den Räumen der Kircheneintrittsstelle statt. Wenn es gewünscht wird, kommt Pfarrer Vorländer auch zu interessierten Menschen nach Hause. Auch sonst richte er sich, so gut es geht, nach den Menschen, die vor ihm sitzen, sagt der Theologe. Von ihnen hänge ab, ob die Aufnahme eher formlos oder mit einem kleinen Ritual erfolge, ob er eine Einladung zu einem Glaubensseminar in einer der Solinger Kirchengemeinden oder ein Buch zu Glaubensfragen anbiete oder wie oft man sich zu einem Gespräch verabrede. Auf Wunsch stellt der Theologe auch den Kontakt zu dem zuständigen Gemeindepfarrer her.
Nur etwas ist bei allen gleich: Wer in der Kircheneintrittsstelle aufgenommen wurde, bekommt zur Erinnerung einen kleinen Bronzeengel. Auch das, so Vorländer, werde sehr gerne angenommen.
Thomas Förster 05.02.2009
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