
Mit der Konfirmation werden Jugendlichen zu vollwertigen Mitgliedern der Gemeinde (Foto: ekir.de).
Konfirmation
Bestätigung der Annahme durch Gott
April und Mai sind in der Evangelischen Kirche die Monate in der junge Menschen konfirmiert werden. Auch in Solingen bekommen jetzt wieder Sonntag für Sonntag Jugendliche Segen und Bibelwort als Bestätigung ihrer Annahme durch Gott.
Schon in der Taufe wird Kindern zugesprochen, dass sie von Gott angenommene Menschen sind. An der Schwelle zum Erwachsenwerden wird diese Zusage Gottes erneuert. Gleichzeitig werden Konfirmandinnen und Konfirmanden zu einem Leben in christlicher Freiheit ermutigt. Im vorangegangenen Konfirmandenunterricht haben sie erfahren, was das bedeuten kann. Sie haben sich mit zentralen Aussagen des christlichen Glaubens beschäftigt und die Gemeinde kennen gelernt. Im Konfirmationsgottesdienst bekennen sie gemeinsam mit der Gemeinde ihren christlichen Glauben. Ein Segenswort mit dem Konfirmationsspruch - einem Bibelwort, das sie meist selber ausgesucht haben - wird ihnen vom Pfarrer oder der Pfarrerin persönlich zugesagt.
Für die Konfirmation gibt es keinen biblischen Auftrag. Darum gilt sie der Evangelischen Kirche nicht als Sakrament. Aber sie gehört eng zum protestantischen Selbstverständnis. Der Konfirmandenunterricht findet üblicherweise in der Gemeinde statt, in der der Jugendliche den ersten Wohnsitz hat. Der Unterricht beginnt meist im zwölften Lebensjahr nach den Sommerferien und dauert in der Regel anderthalb Jahre. Am Konfirmandenunterricht teilnehmen können auch Jugendliche, die nicht getauft sind. Die Taufe erfolgt dann vor der Konfirmation oder ersetzt diese ganz. Wer konfirmiert ist, darf am Abendmahl teilnehmen und bei der Taufe eines Kindes das Patenamt übernehmen.
Für die Konfirmation gibt es keinen biblischen Auftrag. Darum gilt sie der Evangelischen Kirche nicht als Sakrament. Aber sie gehört eng zum protestantischen Selbstverständnis. Der Konfirmandenunterricht findet üblicherweise in der Gemeinde statt, in der der Jugendliche den ersten Wohnsitz hat. Der Unterricht beginnt meist im zwölften Lebensjahr nach den Sommerferien und dauert in der Regel anderthalb Jahre. Am Konfirmandenunterricht teilnehmen können auch Jugendliche, die nicht getauft sind. Die Taufe erfolgt dann vor der Konfirmation oder ersetzt diese ganz. Wer konfirmiert ist, darf am Abendmahl teilnehmen und bei der Taufe eines Kindes das Patenamt übernehmen.
Thomas Förster 13.12.2007
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