
Will deutlich machen, dass die fremdenfeindliche Propaganda von Pro NRW "für Demokraten und Christen nicht hinnehmbar ist": Superintendent Klaus Riesenbeck.
Superintendent Klaus Riesenbeck zur Propaganda von "Pro NRW"
"Fallt nicht darauf rein!"
Bei der Kundgebung "Bunt statt Braun" gegen die Versammlung von "Pro NRW" in Solingen am 1. Mai wird auch Superintendent Klaus Riesenbeck sprechen. Im Interview mit Radio RSG kritisiert er die rechtsextremistische Partei scharf.Scharf grenzt sich der Solinger Superintendent vom "Pro NRW"-Slogan "Abendland in Christenhand" ab. Die rechte Gruppierung versuche sich als Anwältin der Kirchen und der Christen zu geben. Aber: "Genau das sind sie nicht!", betont der oberste Repräsentant der 50.000 evangelischen Christinnen und Christen in Solingen und ruft die Menschen in seiner Stadt auf: "Fallt nicht darauf rein!"
Riesenbeck wird einer der Redner sein, die am 1. Mai bei der Gegenkundgebung "Bunt statt Braun" auf der Hauptstraße zu den Gegendemonstranten sprechen wird. Der Evangelische Kirchenkreis Solingen beteiligt sich am Bündnis "Bunt statt Braun". Die Gegenkundgebung beginnt um 9.00 Uhr. Ebenfalls ab 9.00 Uhr findet in der Luther-Kirche an der Kölner Straße eine ökumenischer Gottesdienst der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen statt. Titel: "Für Vielfalt, Respekt und Menschenwürde!"

Den ganzen Beitrag im Rahmen des Kirchenmagazins "Himmel und Erde" auf Radio RSG finden Sie unten zum Nachhören.
Thomas Förster 28.04.2010
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