
In der Christuskirche predigt am Sonntag Kirchenrat Dr. Stefan Drubel.
Duisburger Loveparade-Unglück
Gottesdienste geben Raum für Klagen, Fragen und Gebete
Das tragische Unglück bei der Loveparade in Duisburg wird im Mittelpunkt von drei Gottesdiensten am kommenden Sonntag stehen. In Gebeten und Predigten soll der Klage um die getöteten und verletzten Menschen, aber auch der Hoffnung Raum gegeben werden.Um 10.00 Uhr hält Kirchenrat Dr. Stefan Drubel in der Christuskirche, Opladener Str.5, in Rupelrath einen Gottesdienst mit dem Titel "Ich spürte nur noch den Wunsch zu leben." Dieses Zitat einer jungen Teilnehmerin drückt die große Not aus, der viele Veranstaltungsbesucher ausgesetzt waren und die sie auch zukünftig als Erinnerung begleiten wird. Drubel, der viele Jahre die Evangelische Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof in Ohligs geleitet hat, will im Gottesdienst der Frage nachgehen, wie Menschen mit ihren bedrückenden Erlebnissen vom vergangenen Samstag weiter leben können. Auch um die Frage des Umgangs mit der Schuld, die seit Tagen besonders diskutiert wird, soll es im Gottesdienst gehen. Und selbstverständlich wird es Raum für Klagen, für Gebete und für die vielen fassungslosen Fragen geben. Drubel: „Im Gottesdienst wird es nicht Antworten auf alle offenen Fragen geben. Aber eine Frage soll nicht unbeantwortet bleiben: Welche Hoffnung kann ich aus meinem Glauben nehmen?“
In zwei weiteren Gottesdiensten um 9.30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Arche, Eichenstr. 140, sowie um 11.00 Uhr in der Dorper Kirche, Schützenstr. 159, wird Pfarrer Jo Römelt ebenfalls das Duisburger Unglück in den Mittelpunkt stellen.
Die Evangelischen Kirchengemeinden St. Reinoldi Rupelrath und Dorp sowie der Evangelische Kirchenkreis Solingen laden zu diesen Gottesdiensten herzlich ein.
Thomas Förster 28.07.2010
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