Losung

für den 16.12.2018

Meine Schuld ist mir über den Kopf gewachsen; sie wiegt zu schwer, ich kann sie nicht mehr tragen.

Psalm 38,5

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"Neue Thesen wollen wir lesen"

Alle 156 Thesen vom Solinger Festgottesdienst

500 Jahre nach Luthers Thesenanschlag hatte die Evangelische Kirche in Solingen die Menschen im Festgottesdienst um eigene Thesen zur Zukunft der Kirche gebeten. 156 Thesen wurden aufgeschrieben und sind jetzt hier online nachlesbar.

An großen Schautafeln wurden die Thesen nach dem Gottesdienst während des gemeinsamen Mittagessens ausgehängt. LupeAn großen Schautafeln wurden die Thesen nach dem Gottesdienst während des gemeinsamen Mittagessens ausgehängt.

"Es wäre schön, wenn die schwarzen Talare abgeschafft würden." Oder: "Einheit der Kirchen evangelisch und katholisch." Beim Solinger Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum am 31. Oktober 2017 in der Evangelischen Stadtkirche Mitte hatte Superintendentin Dr. Ilka Werner dazu eingeladen eigene Wünsche zur Zukunft der Kirche aufzuschreiben. Einige wurden im Gottesdienst, wie damals vor 500 Jahren durch Martin Luther, an eine Tür geheftet. Alle wurden eingesammelt und im Anschluss an Schautafeln zum Nachlesen veröffentlicht. Jetzt sind die neuen Solinger Thesen abgeschrieben und können online gestellt werden. Wir haben versucht, sie nach Themen zu sortieren. Dabei könnte die eine oder andere vielleicht auch einem anderen Thema zugeordnet werden.

„Neue Thesen wollen wir lesen“

156 Thesen aus dem Solinger Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum

Kirche in der Welt

Der Schöpfung einen höheren Stellenwert geben. In der Kirche Beispiel geben für einen besseren Umgang mit Nahrungsmitteln.

Um seine Arbeit heute zu tun, hat Christus nur unsere Hände. Deshalb wünsche ich mir eine zupackende Verantwortungsbereitschaft in unseren Kirchen, in unserer Stadt und in unserem Land, um unsere Welt positiv zu gestalten und zu verändern.

Die Kirchen müssen viel LAUTER die Stimme für die ARMEN und für die BEWAHRUNG der SCHÖPFUNG erheben!!! Das heißt: Die POLITIK vor sich hertreiben.

Respekt vor der Meinung des Anderen.

Keine Phobie vor Flüchtlingen.

Wieder auf biblische Werte besinnen und verkünden als Orientierung und Wegweisung in einer chaotischer werdenden Welt.

Die Würde des Menschen ist unantastbar:
Das gilt auch für Alte, Kranke, Demente, Behinderte, Flüchtlinge, Frauen, Männer…denn Gott liebt alle Menschen. Darum soll die Kirche für alle öffnen.

Hilfe / Unterstützung für Arme (Rentner, Arbeitslose, Obdachlose).

Die ev. Kirche soll aufhören die linken Kriminellen, die sich Antifa nennen, zu unterstützen! Stop! Stop! Stop!

Respekt vor der Schöpfung. Es ist Aufgabe der Kirche den Respekt vor jedem Lebewesen und seinen Bedürfnissen wichtig zu nehmen.

Zu einem zukunftsorientierten Denken in Ökumene und sozialer Verantwortung.

„Christ, sieh über deinen Tellerrand:“
- Hilf konkret einem Menschen in Solingen!
- Gib etwas Geld für ein Projekt in der 3. Welt!
- Bete und mahne für den Frieden in Solingen und in der Welt!

Die institutionellen Kirchen sind nicht identisch mit der einen Kirche Jesu Christi, doch sie sind von Gott mit hineingenommen in sein Wirken in der Welt und mit dem Menschen. Diesem Anspruch müssen sich die Kirchen immer wieder neu stellen, aber nicht ohne den Zuspruch des fürsorglichen Wandelns Gottes an und für uns. Mutig mit Christen voran!

Mehr christliches Verhalten im Alltag: Familie, Kindergarten, Schule, Beruf, Verkehr, Politik, Gesellschaft.

Die Bewahrung der Schöpfung hat für kirchliches Handeln Priorität. Dies zeigt sich z.B.
- bei der Sanierung von Gebäuden;
- bei der naturnahen Gestaltung / Pflege von Grünflächen
- bei der Gestaltung von Veranstaltungen (Bioprodukte, kein Einweggeschirr usw).

Laut um Frieden in der Welt beten.

Gesundheit + Frieden + keine Armut mehr in der Welt.

„Für die Kirche sein“ bedeutet, für eine „bessere“, „gelingende“ zukünftige „Welt“ zu sein und dies mit Verantwortung tragen zu wollen nach bestem Wissen und Gewissen.

 

Spaltungen überwinden

Weg vom Kirchturmdenken, Bindung der Ressourcen. Blick auf das Ganze! Was macht uns wirklich aus!!! Kein einzelner Stadtteil, sondern das Evangelium.

Die Reformation ist erst vollendet, wenn die christlichen Konfessionen die Trennung überwunden haben.

Beseitige die Trennung zwischen den Kirchen, lass nicht kleinkarierte Probleme uns allein im Weg stehen – sondern lass Deinen Geist wehen, wo Du willst.

Unsere beiden Kirchen sollten noch mit mehr Barmherzigkeit, auch in Behandlung der Glaubensfragen, aufeinander zugehen. In unserer größtenteils atheistischen Welt müssen wir mit der einen Stimme Jesu Christi sprechen: „Ut unum suit!“

Lasst uns Christenmenschen uns zusammentun aus allen Konfessionen, um der Welt Gott zu bezeugen, die Werte des Evangeliums zu verkünden und zu leben zum Wohl der ganzen Menschheitsfamilie.

Im letzten Jahr sind sich die Kirchen in der Ökumene näher gekommen. Weiter so! Es muss endlich zu einer Einheit kommen.

Dass alle Menschen, egal welchen Glaubens aufeinander zugehen und auch zuhören.

Ich wünsche mir, dass die Kirche des gelebten Wortes so stark und fest wird, dass sich die Hürden der Theologie schneller beseitigen lassen und der eine Mahltisch Wirklichkeit wird.

Alle „Würdenträger“ müssen zur Demut zurückfinden, menschengemachte Dogmen der frohen Botschaft Jesu unterzuordnen und sich in einer christlichen Kirche zusammenfinden.

Weiter mehr Gemeinsamkeit mit der katholischen Kirche.

„Lasset uns eins sein, in Glauben und Liebe das ist das wichtig in dieser heutigen Welt.“

Einheit der Kirchen evangelisch und katholisch.

Ich bin überzeugt, dass noch in diesem Jahrhundert die Christen aller Konfessionen gemeinsam Abendmahl feiern können. Daran lasst uns arbeiten.

Gemeinsames Abendmahl / Kommunion, warum nicht?

1. Gemeinsame seelsorgerische Angebote aktualisieren und den Menschen verständlich zugänglich machen.
2. Verstärkt das Verbindende der Christen herausstellen und dafür aktiv einsetzen, anstatt theologische Differenzen herausstellen.

Nach 500 Jahren überwinden wir das Trennende und blicken auf das Gemeinsame und eine Zukunft aller, die an Gott glauben.

Die einzelnen Kirchengemeinden sollten sich besser verstehen untereinander.
Die einzelnen Kirchengemeinden sollten sich untereinander besser verstehen.

Was uns verbindet, ist wichtiger und tragfähiger als das, was uns trennt!

Ich glaube, dass weder Luther noch Jesus selbst so viele unterschiedliche Konfessionen wollte. Wir sollten uns mehr auf das konzentrieren, was uns verbindet als auf das, was uns trennt. Das wäre glaub-würdiger! J

Die una sancta sollte Mittelpunkt der Kirche Christi sein. Kein Unterschied beim Abendmahl.

Die Kirche darf Ehepaare, die beiden Konfessionen angehören, nicht alleine lassen.

Wir sind an erster Stelle Christen mit dergleichen Taufe, dem gleichen Glauben und dem gleichen Gott und erst an zweiter Stelle evangelisch, katholisch, freikirchlich oder orthodox.

Ein Christus – eine Kirche! (…ist denn Christus geteilt?...) Mein Wusch, dass alle christlichen Kirchen zusammenrücken. In versöhnter Verschiedenheit!

Frieden auf Erden, Frieden und Akzeptanz unter den verschiedenen Religionen.

Dass die Einheit zwischen den Kirchen eine spürbare Realität, ein tiefes Miteinander wird, so dass die Welt glauben kann (Joh 17, 21).

Offenheit gegenüber anderen Religionen.

 

Kirche für alle Menschen

„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt“, heißt es in einem Gleichnis. Das klingt entmutigend, aber anschließend sagt Jesus: „Was bei euch unmöglich ist, ist bei Gott möglich.“ Also braucht sich kein Mensch zu reich zu fühlen, um selig zu werden.

Wir wünschen uns in den Gemeinden weniger Ausgrenzung und mehr liebevolles Miteinander.

Wir wollen Kirche für alle Menschen sein! Egal, welcher Herkunft, welchen Bildungsstandes, welchen Einkommens! Wir wollen auf Menschen zugehen, die Kirchentüren als Barrieren empfinden.

Mehr Menschlichkeit.

Die Kirche muss wieder mehr zu den Menschen kommen!

Keinen Menschen übergehen. Jeder hat ein Recht zu leben!

Die Kirche sollte mehr Diskussionen mit Atheisten und mit Zweiflern führen. Diskussion, nicht Missionierung!

Kirche für Menschen in der Stadt, egal, ob jung, alt, gläubig, ungläubig – Netzwerk für Menschen, miteinander das Leben teilen, Freude und Leid.
Kirche für Menschen, die Gott verloren haben und ihn suchen, für sie da sein, mit ihnen Kontakt suchen.

Selber Bote werden!

Ich wünsche Frieden für alle Menschen!

Mehr Wertschätzung jedes einzelnen Menschen.

Wir müssen die Herzen der Menschen erreichen.

Wir können nicht erwarten, dass die Menschen sich auf Christus einlassen, wenn wir uns nicht auf sie einlassen!

Eine Kirche, die die Unterschiedlichkeit anerkennt, diese in ihrer Mitte einbindet und mit ihr die Gemeinde und die Gesellschaft gestaltet!

Die Kirche, wir also, sollten so mutig und so gewiss sein, uns anzugewöhnen, immer einen Platz freizuhalten. Einen Platz für den, der da als nächster noch kommt.

Kirche soll Orientierung geben in orientierungslosen Zeiten!
Eine Kirche für Junge und Alte…für alle!

Bleibt in den Gemeinden nicht nur unter euch, sondern geht raus und auf alle Menschen zu.
Wendet euch vor allem der Jugend zu und sprecht ihre Sprache.

Jeder soll sich in einer Krise zuhause geborgen fühlen.

Gott sagt sein bedingungsloses „JA“ zu uns und allen Menschen und Geschöpfen. So sollten auch wir es halten und deutlich machen:
Kein Mensch ist illegal! Nirgendwo!
Und jedes Geschöpf hat sein Lebensrecht auf Erden.

„Kirche“ umfasst alle Christen. Leitung und Ausführende bedürfen eines regelmäßigen Kontaktes und Austausches.

Es ist wichtig, dass wir als Gemeinde auf andere zugehen:Erkundungsgänge mit Flüchtlingen in Solingen und Umgebung.

 

Kirche und Glaube

Macht die Seelen unserer Pfarrer stark! Dann können sie unsere Seelen (im Glauben) stark machen.

Wir sollen den weiten Raum ausnutzen und uns nicht in den engen Raum zurückdrängen lassen! Unsere Mitte ist das Wort Gottes, wie es Jesus zu uns gebracht hat.

Wer den Glauben nutzt, um Kraft zu erhalten, der hat den Glauben verstanden und handelt im Sinne der Bibel. Doch wer den Glauben nutzt, um gegen andere zu gehen und um seinen Hass zu rechtfertigen, der handelt falsch.

Finde heraus, woran dein Herz hängt, so dass deine Füße weiten Raum finden!

Dass lebendiger Glaube bleibt und für andere würdiges Leben ermöglicht.

Ich wünsche mir eine Kirche, die mehr Vergnügen, Erlösung und Befreiung ausstrahlt.

Vertraut auf Gott, er hält die Welt in seinen Händen und hat auch dich lieb. Geh hinaus in die Welt und sage den Menschen, dass der Glaube an Gott trägt und hält.
Sei vergnügt, erlöst, befreit und lobe Gott und danke ihm.

Der Herr ist mit mir in allen meinen Fehlern.

Ihr müsst die Menschen wieder einfangen, dass sie den Glauben mehr leben können. Dass das Wort wieder gehört wird.

Diese Frage immer wieder an uns stellen: woran hängst Du Dein Herz? Wo suchst Du?

Das Evangelium sollte Mittelpunkt der Kirche bleiben.

Jesus ist auf unsere Erde gekommen, weil er dich liebt!

Allein Jesus – allein die Schrift. Die ev. Kirche sollte klar Position beziehen; die Kraft dazu aus Jesus und die Orientierung dazu bietet allein die Schrift. Nur so wird der Beliebigkeit vorgebaut. An Jesus machen wir den Glauben fest.

Unverbrüchlich zu Gott, Gottes Sohn und dem Glauben halten – und wenn die Welt voll Teufel wär!!!

Der Glaube und das Gebet sind für mich nach wie vor das Wichtigste! Das Gebet hilft und beruhigt mich!

Gottes Gnade wird letztlich allen gelten, ganz gleich, wie weit sie auf dem Weg zu Gott gegangen und gekommen sind.

Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in GOTT.

Ihr habt 100 Fragen und Zweifel zum Glauben – aber keine Antworten!
Handelt wie Jesus Christus gehandelt hätte – nur einmal und die Antworten wachsen und wachsen und wachsen.

Ich wünsche mir noch mehr innere Befreiung, vor allem für die vielen Mitarbeiter in den Gemeinden.

„Gemeinsam stark im Glauben sein“.

Kirche im Lebensvollzug des Menschen muss immer wieder alle Gottesbeziehungen bedenken + nah am Wort Gottes zu leben und die Gebote zu achten

 

Neues wagen!

Lasst zu, dass Menschen mit ihren Tieren beerdigt werden können!

Nachdenken über den bürokratischen Wasserkopf der Kirche, Reformation der Strukturen.

Nicht die Einheit in der Vielfalt, sondern endlich die Vielfalt in der Einheit!

Die Menschen wichtiger nehmen als die Bürokratie.

Mehr Unterstützung für Christen in den Gemeinden, auch weltweit, weniger Geld für die Selbstdarstellung und Verwaltung der Kirche.

Die Kirche muss nicht nur in bestehendes investieren, sondern auch neue Schritte wagen und in diese investieren.

Kirche? Ja! So wie jetzt? Nein! Ist Kirche willens und bereit „500 Jahre nach Luther“ für eine 2. Reformation auf allen Ebenen zur Gewährleistung der Existenz, angesichts rückläufiger Mitglieder und sinkender Steuern?
Kirche am Scheideweg.

Reformiert die Kirchensteuer – sie ist zu hoch.
Bei Kirchenaustritten nachhaken – warum?

Offene Kirche zum Beten, wenn man es möchte.

Nach allen Gedanken an 1517 den Blick ab morgen auf die kommenden 500 Jahre richten, damit die Kirche die Menschen wie zu Luthers Zeit in ihrer Lebenswirklichkeit erreicht und anspricht und begeistert.

Luther würde heute sagen: Kirche schaue über den Tellerrand.

- Mehr „niedrigschwellige Angebote“: es ist nicht einfach in die festen „Clübchen“ zu kommen. Der Begegnungsabend im Sommer in der Stadtkirche war toll!
- Mehr Bewegung und Austausch!
- mehr Zeit für das Wesentliche
d.h. Aufbruch aus Strukturen.

Weniger Verwaltung – mehr Geld für Arbeit mit Menschen.

Den Menschen, die Sinn und Gemeinschaft suchen, den Blick für Gottes Angebot öffnen. Weniger Vergangenheitsbewältigung und mehr Zukunftsvisionen.

Mehr Raum lassen für mystische Wege in der Gemeinde, mehr Spiritualität, noch mehr Ökumene.

 

Gottesdienste

Ehrlichkeit, der Prediger soll zu seinen Worten stehen und in Alltag umsetzen. Kein leeres Geschwätz.

Der Gottesdienst war für mich beeindruckend! Einer der besten, die ich je erlebt habe. Ich bin 82 Jahre alt (Jg. 1935). Im Jahr besuche ich 8 - 10 Gottesdienste. Bei Gelegenheit komme ich wieder.

Mehr Predigt aus heutigem Leben! Mehr fröhliche Lieder mit Bewegung und unserer heutigen Sprache.

Auch die Sonntags-Gottesdienste in Solingen sollten besser besucht sein.

Die Sprache nicht abgehoben, sondern volksnah (in Predigten).

Es wäre wünschenswert, wenn Gottesdienste sich nicht zwanghaft „modernisieren“ lassen würden, sondern vor allem feste, alte Werte vermittelten.

Gottesdienste auch für Pflegedienste, die sonntags arbeiten müssen.

Neben der wichtigen Weite in der Theologie braucht die Kirche eine neue Weite in ihren gottesdienstlichen Formen – dazu muss sie dem Volk auf´s Maul schauen, damit junge Menschen für die Kirche gewonnen werden.

Anstelle von Predigten das Gespräch / Diskussion über Bibeltexte suchen und so quasi gemeinsam eine Predigt erarbeiten.

Es wäre schön, wenn die schwarzen Talare abgeschafft würden.

Findet eine neue Sprache, die auch Menschen verstehen, die der Kirche fern sind, vor allem Jugendliche haben Probleme damit.

Es ist wichtig, dass wir als Gemeinde auf andere zugehen: ab und zu Gottesdienste oder Andachten zu günstigen Zeiten auf dem Fronhof oder anderen Plätzen, eventuell mit anschließendem kleinen selbst mitgebrachtem Imbiss

Die Liturgie sollte in normalen Gottesdiensten nicht statisch sein:
Es sollte mehr Partizipation der Gottesdienst-besucher erfolgen.

 

Kirche als Gemeinschaft

Gemeinsam statt einsam – das wahre Leben mit in die Kirche und den Glauben einbeziehen und sich entsprechend weiterentwickeln – Gott in den anderen erkennen.

Ohne „Gemeinschaft“ geht es nicht! Das tut mir so gut.

In jeder Gemeinde soll jeder Einzelne gesehen werden, mehr als Projekte und Veranstaltungen.

Schafft Gemeinsamkeit.

Die Seelsorge kommt zu kurz. Zu viele Veranstaltungen, die die Einsamen nicht betreffen.

Mit den Menschen Frieden haben.

Zusammenwachsen über Gemeindegrenzen hinweg!

Verstehen und Verständnis.

Ich wünsche mir, dass Kirche eine lebendige Gemeinschaft war, wird (ist), zu der die Menschen aller Generationen sich einladen lassen, ihren Glauben zu leben, sich einander tragen und füreinander beten.

Friedliche Gemeinschaft innerhalb der Kirchen und ihren Menschen.

Ich wünsche mir, dass in der Leitung unserer ev. Kirche kein Mobbing herrschen möge, sich nicht einzeln hervortun möchte.

Weniger Gegeneinander – mehr Miteinander!
Weniger Hass – mehr Freundlichkeit!
Weniger Streit – mehr Liebe!

Ich wünsche mir eine große gemeinsame Kirche.

Seelsorge, Begleitung in Trauer.

Mehr „wir“ als „ich“!

„Kirche“ als bleibender „verlässlicher“ Ort. Raum und Unterstützung an vielen Standorten geben.

Raum schaffen, wo sich junge und alte Menschen im Tun begegnen, z.B. zusammen kochen, singen, reden, nähen.

Ich wünsche mir mehr Gelegenheit zum Gespräch über persönlichen Glauben, bei dem Ehrlichkeit und Offenheit ist, zugehört wird, Rat gegeben wird.

 

Mehr Frieden

Frieden in der Welt!

Friede auf Erden, festen Glauben an Gott, Bereitschaft zur Hilfe für Menschen, die in Not sind.

Weniger Verrohung der Gesellschaft, mehr Respekt und Zusammenhalt auch innerhalb der Familie.

Frieden auf der ganzen Welt.

Friede auf Erden.

Ich wünsche mir Frieden auf der Welt. Dass die Menschen sich mehr achten.

Frieden, alle Menschen sind gleich.

 

Vermischtes

Wohin geht die Kirche und was wird sich ändern?

Und die Liebe Gottes leben.

Es ist gut wie es ist!
Habe das wichtigste Lied von Martin Luther vermisst: Ein feste Burg ist unser Gott.

Die Kirche braucht auch in dieser Stadt Kirchen voller mutiger Menschen, die ihren Glauben frei und mutig bekennen. Dafür braucht es
- weiterhin 10 Gemeinden,
- ausreichend Personal,
- beste und aktuelle Technik,
- genügend Sitzmöglichkeiten.

Die Kirche braucht mehr Ehrenamt. Junge Menschen!

Mein Wunsch an Gott? Ich wünsche mir ein Miteinander, voller Verständnis, Liebe und Fairness. Dazu Gerechtigkeit auf der ganzen Welt.

Ich wünsche mir ein faires Miteinander in der Gesellschaft und der Natur nicht mehr Schaden zufügen, damit auch unsere Nachkommen darin leben können.
Ich wünsche mir, dass man die Not des anderen auch sieht.

1. Zu viel Geld für Verwaltung
2. Landeskirche sollte Dienstleister sein
3. Kein Geld für Steine.

Positiv denken! Wenn mich in der Stadt jemand anrempelt und er sagt „Entschuldigen Sie!“ dann sage ich „Ich bin gern unter Menschen!“
Bisher habe ich immer ein freundliches Gesicht gesehen!

Außer Thesen nichts gewesen – oder wie hieß das?

Jesus gehört ins Herz! Ich will MEINEN Teil dazu beitragen, damit es für jeden möglich wird dabei zu sein, sein Herz zu öffnen.

Zugewandt bleiben und offen für den Ursprung allen Lebens – teilen.

Sich selbst nicht so wichtig nehmen!

Wir Christen, ob evangelisch oder katholisch, müssen unseren Glauben mehr verteidigen und zu ihm stehen ohne die anderen anzufeinden.

Wenn du deinem Nachbarn Gutes tust, fühlst du dich befreit.

Es gibt nur einen Gott, an den glaube ich – suche ihn und glaube, ich habe ihn gefunden, über jede Religion.

Mehr: Selbstreflektion!
Weniger: Egoismus!

 

07.12.2017



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