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für den 13.12.2018

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Jesaja 44,22

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25 Jahre Solinger Brandanschlag

Juden, Christen und Muslime nebeneinander vor Gott

Christliche, muslimische und jüdische Geistliche und Gläubige haben in einem Gebet der Religionen in der Evangelischen Stadtkirche Mitte ihre Anliegen nebeneinander vor Gott gebracht. Anlass war die Erinnerung an den Brandanschlag vor 25 Jahren.

Vertreter der abrahamitischen Religionen stehen gemeinsam im Altarraum der Stadtkirche (zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken - Foto: Christian Beier). LupeVertreter der abrahamitischen Religionen stehen gemeinsam im Altarraum der Stadtkirche (zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken - Foto: Christian Beier).

„Das gemeinsame Gebet hat mich sehr bewegt“, bekannte Tim Kurzbach. Der Solinger Oberbürgermeister war einer vom rund 350 Teilnehmenden, die am Abend der Gedenktags aus Anlass des Brandanschlags vor 25 Jahren in die Evangelische Stadtkirche Mitte gekommen waren. Der Runde Tisch der Religionen in Solingen, die Jüdische Kultusgemeinde Wuppertal, zu der auch Jüdinnen und Juden aus der Klingenstadt gehören, sowie der Evangelische Kirchenkreis Solingen  hatten zu einem „Gebet der Religionen“ eingeladen. Zu Beginn begrüßte auch die Solinger Superintendentin Dr. Ilka Werner im Namen der christlichen Gemeinden die anwesenden Geistlichen, Rabbiner, Pfarrer, Imame, und Gemeindevertreter sowie die zahlreichen Gläubigen.  „Ich bin sehr froh, dass Sie alle da sind“, betonte die Theologin und verwies auf den besonderen Charakter dieses multireligiösen Gebets: „Wir können nicht ganz und gar gemeinsam beten als Juden, als Muslime und als Christen, weil wir in sehr verschiedener Weise an den einen Gott glauben. Wir können aber nebeneinander und gleichzeitig unsere Gedanken, Fragen und Hoffnungen vor Gott bringen, so dass es sich vielleicht vermengt zu einem Bittgebet, das nach oben steigt.“

Im Anschluss sprachen die verschiedenen Geistlichen Texte aus ihren jeweiligen heiligen Schriften sowie Gebet in ihren je eigenen Sprachen. Damit die Menschen im Kirchsaal alle Worte verfolgen konnten, gab es am Eingang eine kleine Broschüre, in der Texte und Übersetzungen mitgelesen werden konnten. Am Ende des Gebets der Religionen nahmen die Anwesenden die Einladung gerne auf, einander mit dem Friedensgruß in den jeweiligen Sprachen die Hände zu reichen.

Die Broschüre mit den Texten und Übersetzungen finden Sie unten zum Nachlesen.

 

07.06.2018



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