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Weihnachten für Altgräfrather und Neubürger

Der Dezember bringt Menschen zusammen, die miteinander Advent feiern möchten. Die Evangelische Kirchengemeinde Gräfrath lädt Alteingesessene und Menschen, die nach ihrer Flucht in Solingen leben, zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier ein.

Auch im vergangenen Jahr kamen im Advent „neue und alte“ Gräfrather zusammen. Auch im vergangenen Jahr kamen im Advent „neue und alte“ Gräfrather zusammen.

Am kommenden Samstag (9.12.2017) werden sich im Evangelischen Gemeindezentrum Gräfrath, Zwinglistr. 21, wieder arabische Klänge unter bekannte deutsche Weihnachtslieder mischen. Zum dritten Mal laden die Evangelische Kirchengemeinde Gräfrath und die Initiative „Gräfrath hilft“ zu einer gemeinsamen „Weihnachtsfeier für Gräfrather Neu- und Altbürgerinnen“. Die Feier beginnt um 15.00 Uhr.

„Für viele der Geflüchteten ist Solingen mittlerweile zur zweiten Heimat geworden“, erklärt Thomas Schorsch, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Gräfrath. „Advent und Weihnachten gehören hier dazu und bieten eine gute Gelegenheit, dass Gräfrather, die erst seit ein zwei Jahren und solche die vielleicht schon ein Leben lang hier wohnen, miteinander ins Gespräch kommen.“ Im letzten Jahr wurden darum nicht nur Weihnachtsgeschichten vorgetragen. Besonders still und aufmerksam wurde es, als Neusolinger, die ihre Heimat verlassen mussten, von Erfahrungen bei ihrer Flucht erzählten.

„Adventliche Begegnung heißt für uns auch, dass unsere neuen Nachbarn uns eine Stück von ihrer Kultur näherbringen“, berichtet Schorsch. Darum kämen nicht nur deutsche Adventsmelodien, sondern auch arabische Klänge zum Vortrag. Der evangelische Pfarrer lädt trotzdem ganz bewusst zu einer christlichen Adventsfeier ein: „Ich habe nicht erlebt, dass es Kritik von Seiten unserer Gäste gab.“ Die muslimischen Gäste respektierten schließlich den christlichen Glauben, so wie die Christen umgekehrt den Glauben der anderen achten würden. „Außerdem haben wir unter unseren neuen Nachbarn auch Menschen, die wegen ihres christlichen Glaubens ihre Heimat verlassen mussten. Da wollen wir uns als Christen hier auf keinen Fall verstecken.“

 

06.12.2017



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