| KONTEMPLATION | 2009 |
- Hochschulgottesdienste
- Projektgottesdienste
GOTTESDIENSTE
Gottesdienste in der Johanneskirche:
immer sonntags 11 Uhr und zu besonderen Terminen
Die einzelnen Termine entnehmen Sie bitte dem Terminkalender
auf Termine
Nach den Gottesdiensten sind Sie herzlich eingeladen,
bei einer Tasse Kaffee mit anderen Gemeindegliedern oder
der jeweiligen Pfarrerin oder dem Pfarrer ins Gespräch zu
zu kommen.
Die Predigtreihen und Gottesdienstreihen werden seit 2009 durch die Projekt-Gottesdienste ersetzt - bitte nachlesen auf der Seite Themen und Texte
Ehemalige Predigtreihen:
Katastrophenfilme und katastrophale Predigten in der Saarbrücker Johanneskirche - 2007 9.9. 11h: 1. Predigt zum Thema: Sonntag, 7.10., Predigtreihe Der fantastische Science-Fiction-Film "Der Jüngste Tag", im Jahr 1951 Oscar-Gewinner für die besten Spezialeffekte, setzte neue Maßstäbe für die realistische cineastische Umsetzung von Katastrophenszenarien. Natürlich ist der Film, gemessen an den heutigen Maßstäben, eine eigenartige Kuriosität. Aber die von George Pal, dem Pionier für optische Effekte, produzierte Geschichte eines aus der Bahn geratenen Sterns, der mit der Erde kollidiert, ist immer noch ein überwältigendes Beispiel für die Science-Fiction-Filme der 50er-Jahre, als die Spezialeffekte eine neue Stufe der Entwicklung erreichten. So, 28.10. Predigtreihe Der Katastrophenfilm *The Day After Tomorrow* von Roland Emmerich behandelt die Gefahren und Folgen der globalen Erwärmung. Rückfragen beantwortet Citykirchenpfarrer Jörg Metzinger, 0177-309019 |
Am Sonntag, den 18. November 2007, ging die Predigt- und
Filmreihe "Katastrophen" in der Saarbrücker Johanneskirche zu Ende.
Letzter Film der Predigtreihe:
"Deutschland im Jahre Null" |
Liebe und Gewalt
Predigtreihe und Kinokirche in der Johanneskirche
(Mai 2007)
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Polizeidirektor Wilfried Pukallus machte am 18. Februar 2007 um 11 Uhr in der Johanneskirche Saarbrücken bei der neuen Predigreihe den Anfang als Gastprediger. Liebe und Gewalt – das ist der Stoff, aus dem fast alle Familiendramen gemacht sind. Nicht nur im Film. Pukallus setzt sich mit der Frage auseinander, ob Menschen aus eigener Kraft den Teufelskreis von Gewalt und Liebe durchbrechen können. Der bekennende evangelische Christ reflektiert seine Erfahrungen aus dem Alltag im Kontext seines Glaubens.
Am Abend wurde der Film „Sie küssten und sie schlugen ihn“ gezeigt.
Am Sonntag, dem 18. März 2007 zeigte KinoKirche zur Predigtreihe Gewalt
den FilmDie Passion Christi
von Mel Gibson.*
Dieser Film war vor 2 Jahren in den Kinos und ist gerade in
kirchlichen Kreisen sehr umstritten gewesen. Viele haben ihn allerdings
nie ganz oder überhaupt nicht gesehen.
Die Kirche ist in diesen Wochen durchaus der richtige Platz für diesen Film.
Denn dieser zeigt in realistischer Weise den Leidensweg Jesu und die
Kreuzigungsgeschichte, wie sie in den Evangelien aufgezeichnet ist, bis
hin zur Sprache, die bewusst nicht synchronisiert wird. Der Klang der
aramäischen und der lateinischen Sprache verstärken den Anspruch,
historisch belegbares Geschehen nachzuzeichnen.
Die Ernsthaftigkeit des Films liegt gerade darin, dass die Fähigkeit des
Menschen zu hemmungsloser Gewalt schonungslos gezeigt wird und der
Betrachter emotional bis an die Grenze des Erträglichen herausgefordert
wird, andererseits aber auch respektiert wird, wenn er sich abwendet.
Der Film hält dem Betrachter einen Spiegel vor, der ihn konfrontiert mit
sich selbst und Seinesgleichen. Dabei wird niemand geschont und auch
nichts in Lächerliche gezogen.
Gewalt durch Religion die Predigt hielt Kirchenrat Frank Matthias
Hofmann,*
Das Thema variiert unter den Aspekten Religion, Politik und Medien.
Die Predigtreihe findet im Rahmen der ökumenischen „Dekade zur Überwindung von Gewalt“ statt. Diese ist vom ökumenischen Rat der Kirchen für den Zeitraum von 2001 bis 2010 ausgerufen worden. Der Evangelische Kirchenkreis Saarbrücken hatte seit 2001 regelmäßig zu Gottesdiensten anlässlich der Dekade eingeladen.
Am 22. April 2007 wurde im 11 Uhr-Gottesdienst die Predigtreihe "Gewalt"
fortgeführt. Das Thema:Politik und Gewalt. Es predigte
Heidelore
Trampert, Liturgie Pfarrerin Martina Rief.
Um 20 Uhr war zum gleichen Thema der Film "Der Stellvertreter" von
Constantin Costa-Gavras aus dem Jahre 2002 zu sehen.
Diskussion: Die Filmredakteurin
Marisa Villareale und der Journalist und Theologe Christian Bauer.
Am Sonntag, den 20. Mai 2007 predigte um 11 Uhr im Gottesdenst
Prof. Peter Winterhoff-Spurk zum Thema "Gewalt und Medien",
abends um 20 Uhr wurde der Film "Bowling for Columbine" gezeigt und mit
Filmfachleuten und dem Publikum diskutiert.
Prof. Winterhoff- Spurk ist
Psychologe und hat u.a. die Bücher "Kalte
Herzen. Wie das Fernsehen unseren Charakter formt" und "Fernsehen.
Fakten zur Medienwirkung" publiziert.
"Bowling for Columbine" ist ein Dokumentarfilm des US-amerikanischen
Regisseurs Michael Moore aus dem Jahr 2002.
Er wurde mit einem Oscar und
zahlreichen anderen Preisen ausgezeichnet.
Ausgehend vom Schulmassaker von Littleton, bei dem zwei Schüler an der
Columbine High School zwölf Mitschüler und einen Lehrer erschossen, ist
der Film eine persönliche und künstlerische Erforschung der Natur der
Gewalt (nicht nur) in den USA.
Moore argumentiert, dass die höhere schusswaffenbedingte Mordrate in den
USA nicht mit der Zahl der Waffen zusammenhängt, da es in Kanada
ebenfalls viele Waffen gibt. Er fragt nach anderen Gründen: Die
gewalttätige Unterdrückung der Indianer in der Vergangenheit scheidet
aus, da andere Nationen mit gewalttätigem Hintergrund wie Deutschland
(Nationalsozialismus), Japan (Besetzung Chinas im 2. Weltkrieg) oder
Frankreich (Algerienkrieg) heute geringere Mordraten haben.
Breiten Raum nimmt die Betrachtung der US-amerikanischen
Medienlandschaft ein, die mit ihrem Schwerpunkt auf Berichten über
Gewalt und Kriminalität zu einem allgemeinen Gefühl der Verunsicherung
und Angst beiträgt.
Hochschulgottesdienste
Professorinnen und Professoren der Hochschulen in Saarbrücken
nehmen vor dem Hintergrund ihrer Wissenschaft zu biblischen Texten Stellung.
Passend zum Thema hat jeder Gottesdienst seinen eigenen musikalischen Akzent.
aus dem Programm der Evangelischen Studierenden Gemeinde Saarbrücken:
Unsere Hochschulgottesdienste in der Johanneskirche sind Themen gewidmet,
die uns als Kirche an der Hochschule interessieren.
Wir laden Hochschullehrerinnen und -lehrer ein, sich im Gottesdienst zu äußern.
Wir bewegen uns in der Spannung zwischen Wissenschaft und Bibel, gewinnen Einsichten
und Impulse.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Gesprächen bei Wasser und Wein.
( Evangelische
Studierenden Gemeinde Saarbrücken)