Hirschfeld-Horbruch

Kirche in Hirschfeld

Die Kirchengemeinde Hirschfeld-Horbruch war Filialgemeinde von Kleinich. Die landesherrlichen Rechte übten die Wild- und Rheingrafen, ab 1607 mit dem Grafen Cratz von Scharfenstein aus. Er trat nach der Reformation 1557 wieder zum katholischen Glauben über und bewirkte, dass in der Hirschfelder Kirche auch Messen gehalten wurden. 1929 entstand im Ort eine eigene katholische Kirche.

Schon vor 1351 stand in Hirschfeld eine Kirche, die wegen Baufälligkeit durch einen Neubau ersetzt wurde. In Horbruch stand schon lange vor 1530 eine Kapelle, die abgerissen und 1739 neu erbaut wurde. Hundert Jahre später wurde sie baufällig, versteigert und abgerissen.

Im Jahre 1752 wurde in Kleinich eine zweite Pfarrstelle eingerichtet und in das neue Horbrucher Pfarrhaus verlegt. 1976 wurde diese Pfarrstelle wieder aufgehoben. Heute bildet die Kirchengemeinde mit Kleinich und Krummenau zusammen die Christuskirchengemeinde Kleinich.

Rund um Hirschfeld-Horbruch

Kanzel in der Kirche Hirschfeld

Sehenswürdigkeiten

Der alte Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert und die drei Kirchenglocken aus dem 15. Jahrhundert grüßen von ferne Besucher und Wanderer am nahen Idarwald.

Auf dem neu gestalteten Pfarrer-Streccius-Kirchplatz wird ihnen die schöne Kirche aus der Mitte des 18. Jahrhunderts präsentiert. Aus dieser Zeit stammt auch die Darstellung der Opferung Isaaks im Innern der Kirche, die uns auf Jesus Christus verweist.