Kirche und Umwelt
 
 

Arbeitskreis Energiefragen und Ökologie beim EKV Köln

Im Ev. Kirchenverband Köln und Region besteht seit 1993 ein Arbeitskreis Energiefragen und Ökologie, in dem die 4 Umwelt-Beauftragten der Kölner Kirchenkreise, ein Energieberater und je ein Vertreter des EKV-Vorstands und der Antoniter Siedlungsgesellschaft, eines kirchlichen Wohnungsbauunternehmens, vertreten sind. Der Arbeitskreis berät den Bauausschuss, führt Schulungen durch, erarbeitet Beratungsmaterial und initiiert sowohl praxisorientierte als thematische Aktionen. Hervorzuheben sind: Der Arbeitskreis stellt außerdem die Richtlinien über Zuschüsse für Energiespar-Investitionen (Energiesparlampen, Heizungssteuerungen, Dämmung von Heizungsleitungen usw.) sowie für kirchliche Photovoltaikanlagen im Sinne einer kostendeckenden Vergütung, die der Ev. Kirchenverband Köln und Region vergibt.

Die Erprobung von energiesparenden Nachrüstsätzen zum Ersatz von Leuchtstoffröhren alter Bauart ist erfolgreich abgeschlossen worden.

Schöpfungsglaube als Tat-Sache verankern

Kirum-Logo

Das ökumenische Pilotprojekt Kirchliches Umweltmanagement (nach dem europäischen Umwelt-Audit-System EMAS II), das bundesweit in 16 Einrichtungen und Gemeinden durchgeführt wurde, hat Möglichkeiten aufgezeigt, schöpfungsbewusstes Alltagshandeln als verbindlichen Standard in kirchlichen Einrichtungen zu etablieren. Die resultierenden Kenngrößen sind bundesweit (auch extern) vergleichbar. Mittlerweile sind bundesweit in 177 Einrichtungen und Gemeinden Maßnahmen zum Umweltmanagement eingeführt oder in Vorbereitung.

Der Arbeitskreis 'Energiefragen und Ökologie' des EKV Köln steht mit verschiedenen Akteuren in Verbindung, um die Weiterverbreitung des Kirchlichen Umweltmanagements zu fördern. Als erste Gemeinde des EKV Köln und auch der EKiR hat die Ev. Kirchengemeinde Köln-Dünnwald am 05.01.07 die Validierung nach EMAS für ihre Umwelterklärung 2007 erhalten.

Mehr Infos: Kirchliches Umweltmanagement
Fundstellen:

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