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Verwaltungsstruktur

Personalbemessung

Das Landeskirchenamt hat am 16. September 2014 die nachstehenden Empfehlungen zur Personalbemessung (s. Excel Tabelle unten) gemäß § 4 der Rechtsverordnung zum Verwaltungsstrukturgesetz vom 19. September 2014 erlassen.


Empfehlungen zur Personalbemessung gemäß § 4 der Rechtsverordnung zum Verwaltungsstrukturgesetz

Maßgebliche Grundlage für das Personalbemessungssystem ist die Definition wesentlicher Berechnungsparameter.

Neben den fachlich ausgerichteten Orientierungswerten der einzelnen Aufgabenfelder zur Bemessung der Arbeitsmenge ist dies die Festlegung „einer durchschnittlichen Arbeitskraft“ (Vollzeitkraft VZK). Auf der Basis vorliegender Durchschnittswerte sind als Ausgangsgröße für eine Vollzeitkraft (VZK= Basis 39 Std./Woche) ca. 87.000 Jahresarbeitsminuten/Jahr (netto) bzw. ca. 1.450 Std./Jahr zu Grunde zu legen. Dabei sind Urlaubs-, Krankheits- sowie Rüst- und Verteilzeiten bereits berücksichtigt.

Die Nettoarbeitszeit ermittelt sich wie in der Abbildung dargestellt.

Ermittlung der Nettoarbeitszeit LupeErmittlung der Nettoarbeitszeit

In den einzelnen Aufgabenfeldern ist eine sachgebietsbezogene Leitungsspanne von 1:15 berücksichtigt. Das bedeutet, dass bei 15 VZK für die jeweilige Fachaufgabe 1 VZK ausschließlich für Leitungstätigkeiten anzurechnen ist. Dieser Anteil wurde bei jedem Aufgabenfeld separat ausgewiesen.

Die Orientierungswerte zur Personalbemessung beziehen sich ausschließlich auf die im Aufgabenplan mit „P“ bezeichneten Pflichtaufgaben.

Zur Nachvollziehbarkeit, welche Aufgaben durch die einzelnen Orientierungswerte abgedeckt sind, sind im Aufgabenplan zusätzlich die „laufende Nummer“ der Bemessung aufgenommen.

Die Orientierungswerte zur Personalbemessung sind ausschließlich aufgabenorientiert dargestellt. Durch dieses Bemessungssystem soll weder eine Festlegung über die organisatorische noch über eine personelle Zuordnung vorgegeben werden. Hinsichtlich der Frage der Angemessenheit der Stellenausstattung sollte insofern ein „gesamthafter Blick“ über alle Aufgabenfelder erfolgen.

Die Bemessung der ggf. durch die Verwaltungsämter wahrgenommenen Wahlaufgaben sollte sich an den örtlichen Besonderheiten orientieren.

Für die einzelnen Orientierungswerte sind jeweils Durchschnittswerte zugrunde gelegt, die bereits gewisse Schwankungen in der Bearbeitungszeit berücksichtigen.

Der Aufgabenplan sowie die Vorschläge zur Personalbemessung sind in einem Erhebungsinstrument zusammengefasst, das hier abrufbar ist. Darin können die Verwaltungen ihre spezifischen Fallzahlen eintragen, aus denen sich dann die Orientierungswerte zur Personalbemessung ergeben.

 

 

ekir.de / 24. September 2014



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