Flutkatastrophe

VEM-Vizemoderator besucht Sri Lanka

"Die Helfenden sind ziemlich erschöpft", berichtet Oberkirchenrat Wilfried Neusel aus Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas. Dort ist der Ökumene-Dezernent heute eingetroffen, um die weitere Hilfe zu besprechen.

Abschied nach der Flutkatastrophe: an der Küste Sri Lankas. Abschied nach der Flutkatastrophe: an der Küste Sri Lankas.

Neusel ist auch in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender (Vizemoderator) der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) auf den Inselstaat gereist. In Colombo sei das Leben äußerlich normal. Die methodistische Kirche, die zu den 34 Mitgliedskirchen der VEM gehört, habe neue Lager für Obdachlose eingerichtet. Morgen werde er Galle besuchen - der Ort liegt in dem Gebiet mit den schwersten Schäden. Neusel kehrt am Sonntag aus Sri Lanka zurück und wird der Landessynode in Bad Neuenahr berichten.

Gestern hatte der Präsident der methodistischen Kirche von Sri Lanka, Noel Fernando, berichtet, dass das in den Jahren des Bürgerkriegs tief zerrüttete Land von Neuem besonders schlimm getroffen sei. Die Zahl der Toten werde auf 30.000 geschätzt. 1,5 Millionen Menschen hätten all ihren Besitz verloren.

Die VEM leistet Nothilfe in von der Flutkatastrophe betroffenen Ländern. Dabei bittet sie um Spenden, um über die Nothilfe hinaus längerfristige Unterstützungs- und Wiederaufbauprogramme der VEM-Mitgliedskirchen finanzieren zu können.

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Mittwoch, 5. Januar 2005. Die letzte Aktualierung erfolgte am Mittwoch, 28. Juni 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.