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Kirche in den NRW Lokalradios | 11.01.2017 | Juergen Marx

Simon geht nach Israel

Das gibt es nur in Israel. Und da fast dreihundertmal: einen Kibbuz. Rund 500 Menschen leben in einem Kibbuz. Er ist eine ländliche Kommune. Alles Eigentum gehört der Gemeinschaft. Und in so einem Kibbuz ging Simon aus Deutschland für acht Monate.

Simon ist im Kibbuz Nes Ammim. Es ist der Name eines christlichen Dorfes im Norden Israels, das zu Beginn der 1960er Jahre gegründet wurde. Die Initiative ging von Menschen in Europa aus. Nach den Schrecken des Nationalsozialismus wollten sie aktive Versöhnungsarbeit zwischen Christen und Juden, Europäern und Israelis leisten.

"Nes Ammim" ist hebräisch und bedeutet übersetzt "Zeichen für die Völker" oder auch "Zeichen der Völker" (Jesaja 11, 10). Genau das soll das Dorf sein: ein Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Volk, und der Beginn einer neuen Beziehung zwischen Christen und Juden.

Nes Ammim bietet Menschen aus aller Welt und jeden Alters die Möglichkeit, für eine bestimmte Zeit in Israel zu leben, zu arbeiten und zu lernen. Nes Ammim sucht volljährige junge und junggebliebene ältere Menschen, die mit und ohne berufliche Erfahrung am Erhalt des Dorfes mitarbeiten und gleichzeitig an einem umfangreichen Studienprogramm teilnehmen wollen. Langfristige Arrangements im Rahmen von Programmen und in Führungspositionen oder kurzzeitige Aufenthalte von mindestens drei Monaten sind möglich.

Was Simon bereits erlebt hat, lesen Sie hier.

Und hier gibt es mehr über Nes Ammin.

Kirche in den NRW Lokalradios; 11.01.2017; Juergen Marx



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