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Bibel
In der rheinischen Kirche ist die von Martin Luther übersetzte Bibel in Gebrauch.
Das Wort „Bibel“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Bücher“ (biblia). Und die Bibel ist auch nicht nur ein Buch, sondern genau genommen eine Sammlung verschiedener Bücher. Insgesamt umfasst sie 66 Schriften: 39 im Alten Testament und 27 im Neuen Testament. Daneben gibt es noch 11 Apokryphen, sogenannte Spätschriften des Alten Testaments. Sie gehören in der Luther-Bibel nicht zum Kernbestand des Alten Testaments, im Gegensatz zur katholischen Einheitsübersetzung. „Das sind Bücher, so nicht der Heiligen Schrift gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen sind“, urteilte Martin Luther über die Apokryphen.
Das Alte Testament wird auch als „Hebräische Bibel“ oder „Erstes Testament“ bezeichnet. Die 39 Schriften sind meist in hebräisch verfasst, einige in aramäisch. Von verschiedenen Autoren geschrieben, finden sich in ihnen unterschiedliche literarische Stilformen und Sprachstile. Die Schriften lassen sich unter anderem in Geschichts-, Lehr- und Prophetenbücher einteilen und erzählen von der Schöpfungsgeschichte sowie der Geschichte des Volkes Israel und seines Glaubens. Diese Texte stellen die Bibel Jesu und der ersten Christinnen und Christen dar und sind für das Verständnis des Christentums unverzichtbar.
Die 27 Schriften des Neuen Testaments sind zumeist in griechischer Sprache verfasst. Das neue Testament beginnt mit den vier Evangelien, die vom Leben und Wirken des Jesus von Nazareth berichten. Dann folgt die Apostelgeschichte, die von den Anfängen der Kirche erzählt. Nach verschiedenen belehrenden Briefen endet das Neue Testament mit der Offenbarung des Johannes.
ekir.de / 18.02.2010
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