liturgische Informationen
liturgische Farbe: weiß
Wochenspruch: 1. Petr 1,3
Wochenpsalm: Ps 116
Eingangspsalm: Ps 118
Epistel: 1. Pet 1,3-9
Evangelium: Joh 20,19-29
Predigttext: Joh 20,19-29
Wochenlied: 102

Gottesdienste

So, 19.11. Gottesdienst
Velbert, Alte Kirche
So, 19.11. 8:45 Uhr Gottesdienst
Hangard, Kirche Hangard
So, 19.11. 9 Uhr Gottesdienst
Essen, Elisabeth-Krankenhaus
So, 19.11. 9 Uhr Gottesdienst
Brauneberg, Evangelische Kirche Brauneberg
So, 19.11. 9 Uhr Gottesdienst Bülbring
Duisburg, Johanniter Krankenhaus

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27.04.2014

Quasimodogeniti

Auswahlliste für die Wahlkollekten 2014

1. Für die Ökumenische Diakonie
Kirchen helfen Kirchen (5 Sonntage)

1.1 Marokko
Unterstützung der Flüchtlingsarbeit der Evangelischen Kirche in Marokko (EEAM)

Die Evangelische Kirche in Marokko ist die einzige staatlich zugelassene protestantische Kirche im Land. Als Minderheitskirche setzt sie sich mit großem Engagement für tausende afrikanischer Flüchtlinge in Marokko ein. Die aus ihren Heimatländern geflüchteten Menschen werden von den marokkanischen Behörden nicht anerkannt. Täglich droht ihnen, in die algerische Wüste abgeschoben zu werden. Die Gewalt gegen Flüchtlinge nimmt mehr und mehr zu. Ehrenamtliche Mitarbeitende der Kirche versorgen die meist mittellosen Menschen mit Decken, Nahrung, Kleidung und Planen für den Bau provisorischer Zelte.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kkrjuelich.de/marokko.php

1.2 Russland
Das Heilpädagogische Zentrum in Pskow

In Russland wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer. Besonders schwer haben es Menschen mit Behinderung. Es fehlen geeignete Bildungs-, Therapie- und Wohneinrichtungen.

Das von der Evangelischen Kirchengemeinde Wassenberg getragene Heilpädagogische Zentrum in Pskow wurde zu einem Modell für ganz Russland. Kindern und Jugendlichen mit schweren, mehrfachen Behinderungen wird individuelle Förderung und ein selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft mit anderen ermöglicht.

Das Pskower Zentrum benötigt Unterstützung für den Aufbau einer Elternvereinigung und den Ausbau behindertengerechter Wohnungen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ekir.de/pskow/

1.3 Frankreich
Cimade – Hilfe für Migrantinnen und Migranten

In Frankreich engagiert sich das christliche Flüchtlingshilfswerk CIMADE für Asylbewerber, Flüchtlinge und Migranten. CIMADE vereint Menschenrechtsorganisationen und Initiativen zur Unterstützung von Migrantinnen und Migranten in Algerien, Mali, Marokko, Mauretanien, Niger, Senegal, Tunesien und Elfenbeinküste. Die Arbeitsschwerpunkte sind humanitäre Hilfe, Rechtsberatung und Weiterbildungsprogramme. Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen und die Wahrnehmung von Migration in Politik und Gesellschaft zu verändern.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.lacimade.org/minisites/loujnatounkaranke

1.4 Programme des Ökumenischen Rates der Kirchen zu Überwindung von Rassismus
Kirchen im Einsatz gegen Rassismus

Der Ökumenische Rat der Kirchen setzt sich insbesondere für die Rechte der 240 Millionen Dalits in Indien ein. Obwohl diese Volksgruppe nach dem Gesetz gleichberechtigt ist, wird sie von der Kastengesellschaft als „unberührbar“ ausgegrenzt und unterdrückt. Immer wieder werden Dalits Opfer von systematisch ausgeübter Gewalt. Das gilt insbesondere auch für Frauen. Vor Ort unterstützt der Ökumenische Rat der Kirchen ein Solidaritätsnetzwerk und dessen Aktivisten und Anwälte. International setzt er sich vor dem Menschrechtsrat in Genf und durch eigene Initiativen für die massiv benachteiligten Menschen in Indien ein.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.oikoumene.org/de/what-we-do#b_start=0

1.5 Peru
Interkulturelle und bilinguale Aus- und Fortbildungsmaßnahmen von jungen Frauen

Frauen haben in Peru nicht die gleichen Bildungschancen wie Männer. Neun von zehn Analphabeten sind weiblich. Die Diskrepanz zwischen Unterrichtssprache und Muttersprache ist eines der Hauptprobleme im peruanischen Bildungssektor und geht einher mit der Diskriminierung der indigenen Bevölkerung. Hinzu kommt, dass die Zustände und das Bildungsangebot in Schulen der ländlichen Regionen um einiges schlechter sind als in den Städten. Ein hoher Grad an Analphabetismus unter Mädchen und Frauen, aber auch das traditionelle Rol-lenverständnis grenzen Frauen in ihrem alltäglichen Leben stark ein. Aus diesem Grunde richtet sich die Unterstützung an Frauen und vor allem an Kleinbäuerinnen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kirchen-helfen-kirchen.de

1.6 Kolumbien
Menschenrechte, Demokratie und Frieden in Kolumbien

In Kolumbien ist die menschenrechtliche Situation besorgniserregend. Die Zivilbevölkerung ist schweren Übergriffen von allen Parteien des bereits Jahrzehnte andauernden bewaffneten Konflikts ausgesetzt. In den umkämpften, ländlichen Regionen Kolumbiens gerät die Bevölkerung regelmäßig zwischen die Fronten der bewaffneten Akteure. Zwischen vier und fünf Millionen Menschen wurden bisher gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Eine ökumenische Organisation engagierter christlicher Menschen setzt sich trotz widriger Umstände für Menschenrechte, Demokratie und Frieden in Kolumbien ein. Als christliche Initiative versteht sie ihren Auftrag darin, Opfern von Menschenrechtsverletzungen eine Stimme zu geben, sie durch Bildungsprojekte zu stärken und gegenüber Politik und Regierung auf Verbesserungen hinzuwirken.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kirchen-helfen-kirchen.de

1.7 Ägypten
Unterstützung von theologischen Fortbildungsmaßnahmen für Kopten

Das soziale Hilfswerk der Koptischen Evangelischen Kir­che von Ägypten wurde vor mehr als 60 Jahren gegründet. Im Mittelpunkt der Aktivitäten standen zunächst Alphabetisierungsmaßnahmen. Heute gehört das christliche Hilfswerk zu den bedeutenden Entwicklungsorganisa-tionen in Ägypten und nimmt eine federführende Rolle im interreligiösen Dialog mit anderen Religionsgemeinschaften und politischen Entscheidungsträgern ein. In einer sich rasant verändernden Gesellschaft sollen die christlichen Kirchen Ägyptens in ihrer gesellschaftlichen und religiösen Rolle in gestärkt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kirchen-helfen-kirchen.de

1.8 Tschechien/Ukraine
Projekt gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung

Bereits seit Anfang der 90er Jahre ist Tschechien ein wichtiger Zielort und Drehscheibe des Menschenhandels. Neben der sexuellen Ausbeutung werden Menschen zunehmend zu Zwangsarbeit genötigt, sowohl in Industrie, Handel, Baugewerbe und Landwirtschaft als auch in der Gastronomie und in Privathaushalten. Hiervon sind Frauen und Männer gleichermaßen betroffen. Viele von ihnen stammen aus der Ukraine. Die meisten von ihnen befinden sich in ausweglosen Situationen. Sie haben oft keinen legalen Aufenthaltsstatus, sind ökonomisch abhängig von den kriminellen Strukturen, besitzen keine eigene Wohnung. Die Dia-konie der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder steht diesen Menschen bei. Sie stellt oder vermittelt Unterkünfte, begleitet bei juristischen Verfahren und unterstützt bei der Wiederaufnahme von Arbeit bzw. bei der Rückkehr ins Heimatland.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kirchen-helfen-kirchen.de

1.9 Russische Förderation
Unterstützung von marginalisierten Kindern und Jugendlichen mit Tuberkulose und/oder HIV in St. Petersburg

Im St. Petersburger Kinderinfektionskrankenhaus werden Kinder und Jugendliche mit Tuberkulose, Hepatitis, ansteckenden Hautkrankheiten, HIV und Drogenabhängigkeit behandelt. Besonders gefährdet sind Kinder armer Familien, die teilweise in feuchten Kellern und unter schlechten hygienischen Bedingungen leben und sich eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung nicht leisten können. Häufig sind sie geflohen aus Aserbaidschan, Kasachstan, Georgien, Armenien oder der Ukraine. Auf der Suche nach Arbeit kommen sie in die großen Städte Russlands. Das harte Klima in St. Petersburg sind sie nicht gewohnt. Viele erkranken unter diesen Bedingungen. Sechs Mitarbeitende der russisch-orthodoxen Gemeinschaft St.IOASIF betreuen die Heranwachsenden während der oft Monate währenden Behandlung. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus werden sie weiter begleitet und bei ihren Schulaufgaben unterstützt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kirchen-helfen-kirchen.de

1.10 Niger
Nahrungssicherheit für Familien im Niger

Der Niger gehört zu den fünft ärmsten Ländern der Welt. Dürreperioden und eine stark wachsende Bevölkerung machen eine ausreichende Ernährung der Menschen immer schwieriger. Der internationale christliche Friedensdienst EIRENE hilft mit verschiedenen Maßnahmen gegen Hungersnöte in dem westafrikanischen Land vorzusorgen. Eine nachhaltige, selbstbestimmte Entwicklung soll ermöglicht werden. Gemeinsam mit einer nigrischen Organisation bildet EIRENE lokale Berater aus. Diese schulen die Familien in ertragreicheren und nachhaltigen Anbaumethoden. Aufforstungen tragen dazu bei, die Wüste zurückzudrängen und notwendiges Brennholz und Viehfutter zu liefern. Über einen Selbsthilfefonds werden Kleinprojekte finanziert, z.B. gemeinschaftlich genutzte Getreidespeicher und Viehfutterlager.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.eirene.org/projekt/vorsorge-treffen-gegen-hunger-im-niger

1.11 Republik Moldau
Aufbau von Altenpflegediensten im ländlichen Raum und Einbindung Jugendlicher

Moldova, zwischen Rumänien und der Ukraine gelegen, ist das kleinste und ärmste Land unter den östlichen EU-Nachbarn. Schätzungen zufolge leben bis zu 80% der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Die niedrigen Einkommen haben dazu geführt, dass ca. 25% der Bevölkerung zum Arbeiten ins Ausland abgewandert sind und ein großer Teil vom Land in die Stadt gezogen ist. Zurück bleiben alte Menschen, Kinder und Jugendliche, viele Familien zerfallen.

Die Moldavian Christian Aid, ein langjähriger Partner des Diakonischen Werkes, unterstützt seit Jahren durch den Aufbau von Altenpflegediensten ältere, hilfsbedürftige Menschen in ländlichen Regionen. Neben der Errichtung eines Altenheims und einer Sozialstation gehört dazu der Aufbau eines Netzwerkes von Ehrenamtlichen, die die häusliche Pflege unterstützen, alleinstehende, einsame Menschen regelmäßig besuchen und im Haushalt helfen. Für das derzeit laufende Projekt wurden dafür erstmals auch Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren gewonnen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kirchen-helfen-kirchen.de

1.12 Ukraine
Beratungs- und Begleitprogramm für junge Frauen aus Osteuropa – Prävention von Menschenhandel

Migrantinnen sind besonders von Menschenhandel und der Ausbeutung betroffen. In Deutschland arbeiten ca. 15.000 Frauen aus der Russischen Föderation und anderen osteuropäischen Ländern in der Sexindustrie. Der Verein für Internationale Jugendarbeit hat ein Beratungs-Netzwerk für junge ausreisewillige Frauen aus der Ukraine, Rumänien und Russland aufgebaut. Über dieses Netzwerk erhalten Frauen Informationen zu sicheren Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten sowie Unterstützung, Begleitung und Beratung. Ziel des Projektes ist, dass junge Frauen in der Lage sind, die Gefahren von Frauenhandel und Arbeits-ausbeutung einzuschätzen und durch entsprechendes Verhalten zu vermeiden. Sie werden informiert über die Möglichkeiten sicherer und legaler Aufenthalte in Deutschland.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kirchen-helfen-kirchen.de

2. Hilfe für entwicklungsfördernde Selbsthilfe (2 Sonntage)

2.1 Wasser
Dem Klimawandel trotzen

Wasser ist Leben, doch viele hundert Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Darum bietet Brot für die Welt in verschiedenen Wasserprojekten Hilfe zur Selbsthilfe. Zum Beispiel im Nordosten Äthiopiens. Dort leidet die Bevölkerung unter den Folgen des Klimawandels. In den vergangenen Jahren kam es zu massiven Ernteausfällen aufgrund von häufigeren Dürren und Starkregen. Brot für die Welt hilft den Menschen, sich an die Klimaveränderungen anzupassen, unter anderem durch den effizienteren Gebrauch von Wasser für die Landwirtschaft.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.diakonie-rwl.de/bfdw

2.2 Frauen
Neue Horizonte für misshandelte Frauen

Weltweit leiden Frauen und Mädchen unter Gewalt und sexueller Ausbeutung. Brot für die Welt will diesen Frauen Sicherheit und eine Chance für ihr Leben geben. Zum Beispiel in Guatemala. Brot für die Welt hilft Gewaltopfern, Traumata aufzuarbeiten und sich juristisch zu wehren. Im ersten Frauenhaus des Landes leben fast nur minderjährige Frauen, zum Teil mit Kindern, die „Folge“ eines Missbrauchs durch Väter, Stief- oder Großväter sind.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.diakonie-rwl.de/bfdw

2.3 Ernährung sichern
Solidarität mit Kleinbauern

Brot für die Welt setzt sich weltweit dafür ein, dass Menschen von dem Land, auf dem Sie leben, auch leben können. Zum Beispiel in Nordsumatra einer Provinz von Indonesien. Hier leidet die Landbevölkerung zunehmend unter den negativen Folgen der Industrialisierung. Brot für die Welt organisiert Trainingsprogramme für Kleinbäuerinnen und -bauern, unter anderem zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion auf ökologischer Basis, Vermarktung von Bio-Produkten und Finanzmanagement.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.diakonie-rwl.de/bfdw

2.4 Gesundheit
Ausbau medizinischer Grundversorgung

Jeder Mensch sollte die Chance auf eine ausreichende medizinische Versorgung haben. Darum fördert Brot für die Welt weltweit Projekte zum Ausbau medizinischer Grundversorgung. Zum Beispiel im Tschad, wo selbst die Mütter- und Kindersterblichkeit sehr hoch ist. Mit Maßnahmen zur Prävention und Behandlung von Malaria und HIV/AIDS und mit Entwur-mungskampagnen erreicht Brot für die Welt rund 150.000 Menschen in zehn Gesundheitszentren. Hauptzielgruppe sind schwangere Frauen und Mütter sowie Kinder unter zehn Jahren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.diakonie-rwl.de/bfdw

3. Für die Weltmission (3 Sonntage)

3.1 Ruanda
Frieden stiften

Fast zwei Jahrzehnte nach dem tragischen Völkermord im ostafrikanischen Ruanda sind die Folgen dieser beispiellosen Tragödie noch immer zu spüren. Es bedarf enormer Anstrengungen und großer Geduld, um die ethnischen Spannungen zu überwinden. Die ruandischen Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission leisten dazu einen bedeutenden Beitrag. Sie richten beispielsweise Ausbildungsstätten ein, die von Frauen und Männern unterschiedlicher ethnischer Herkunft gemeinsam genutzt werden, und in denen jede Diskriminierung wegen Herkunft oder Zugehörigkeit vermieden wird: sichtbare Zeichen für ein friedliches Miteinander! Kirchliche Friedensfachkräfte begleiteten darüber hinaus einige Basisprojekte. Dabei sind die Kirchen auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vemission.org

3.2 Afrika und Asien
Elternlose Kleinkinder versorgen

Säuglinge, deren Mütter bei der Geburt starben, und neugeborene Findelkinder müssen versorgt werden. Im Nordwesten Tansanias kümmern sich Mitarbeiterinnen der Evangelisch-Lutherischen Kirche liebevoll um dreißig elternlose Babys. Sobald die Säuglinge feste Nahrung zu sich nehmen können, werden sie nach Möglichkeit in die Obhut von Verwandten übergeben oder in Pflegefamilien vermittelt. Ein Mut machendes Beispiel von vielen, denn die Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission in Afrika und Asien lassen Waisen und vernachlässigte Kinder nicht im Stich. Gemeindemitglieder helfen mit Sach- und Geldspenden. Doch wenn Gebäudereparaturen anfallen oder größere Anschaffungen notwendig werden, reichen die eigenen Mittel nicht mehr aus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vemission.org

3.3 Indonesien
Christliches Zeugnis leben

In einer überwiegend muslimisch geprägten Gesellschaft schließt glaubwürdiges christliches Zeugnis ein, benachteiligten Menschen zur Seite zu stehen. Deshalb nehmen indonesische Christinnen und Christen sozialdiakonische Aufgaben wahr, wo immer sich Gelegenheit dazu bietet. Kirchlich geführte Hospitäler behandeln die Armen zu denkbar geringen Gebühren. Menschen mit Behinderungen werden gefördert, allein gelassene Kinder betreut. Medizinische Fachkräfte behandeln und beraten die Menschen auch in weit abgelegenen Dörfern, und christliche Schulen und Ausbildungsstätten leisten vorbildliche Arbeit. Der Aufwand ist erheblich, und so reichen die Unterstützung der Vereinten Evangelischen Mission und die Spenden der örtlichen Gemeinden oft nicht aus, um sämtliche Kosten zu decken.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vemission.org

3.4 Ost-Kongo
Menschen in Not zur Seite stehen

Mehr als anderthalb Jahrzehnte lang herrschte Dauerkrieg im Osten des Kongo. Unweit der Stadt Goma entstanden riesige Flüchtlingslager. Es kam zu Engpässen bei der Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung, Wasser und Medikamenten. In dieser Lage war und ist die „Baptistische Kirche im zentralen Afrika“ vielen Menschen ein verlässlicher Halt. Deren von der Vereinten Evangelischen Mission geförderten Hilfsprojekte sind beispielhaft: Misshandelte Frauen und Mädchen werden psychologisch betreut und von erfahrenen Mitarbeiterinnen der Kirche behutsam seelisch und körperlich stabilisiert. Ehemalige Kindersoldaten erhalten ein Zuhause, besuchen Schulen und erlernen ein Handwerk. In den kirchlichen Hospitälern werden verletzte Menschen versorgt. Ebenso in den Flüchtlingslagern, in denen die Kirche regelmäßig Schulunterricht und Gottesdienste durchführt. Die Hoffnungen der Menschen sind groß und die Liste der Aufgaben lang, doch die eigenen Mittel reichen nicht aus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vemission.org

3.5 Afrika und Asien
Kinder schützen

Menschenhandel, Kinderarbeit, Kinderprostitution und Missbrauch von Kindern zur Kriegsführung ist in etlichen Ländern an der Tagesordnung. Meist ist bittere Armut die Ursache. Die Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission kämpfen dagegen an. Schul- und Ausbildungsprogramme verschaffen Kindern eine neue Zukunftsperspektive.

Eine Verbesserung der Lebensverhältnisse verhindert, dass durch Verarmung Famili­en auseinander brechen und die Kinder ihrer Jugend beraubt werden. Die afrikanischen und asiatischen Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission helfen den gefährdeten Kindern, wo sie können, doch ihre finanziellen Mittel sind begrenzt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vemission.org

3.6 Afrika und Asien
HIV und AIDS besiegen

Weltweit ist die Aids-Epidemie längst nicht gebannt. Trotz mancher Erfolge bleibt die Lage in einigen Ländern höchst bedrohlich. In wirtschaftlich armen Regionen sind Familien mit Kindern besonders betroffen. Versterben die Eltern an der Immunschwächekrankheit, müssen die älteren Kinder die Schule verlassen und ihre kleinen Geschwister selbst versorgen. Die Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission helfen, wo sie nur können: Seelsorge und Pflege gehen Hand in Hand mit Betreuung und Beratung. Kirchliche Aufklärungsprogramme zeigen ermutigende Erfolge. Sie erreichen auch die abgelegenen Dörfer und müssten dringlich ausgeweitet werden. Doch die eigenen Mittel der örtlichen Kirchen und Gemeinden reichen dafür nicht aus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vemission.org

4. Bibelverbreitung in der Welt (2 Sonntage)

4.1 Ruanda
Jugend-Bibel auf Kinyarwanda

Kinder und Jugendliche in Ruanda lernen zuerst ihre Muttersprache: Kin­yarwanda. Eine Jugendbibel in ihrer Sprache soll sie für die biblische Botschaft und das Bibellesen gewinnen. Bei der Übersetzung in die gemeinsame Landessprache arbeitet die Bibelgesellschaft eng mit den Kirchen und Schulen zusammen. Englisch- und Französisch-Unterricht steht erst in den höheren Klassen und Universitäten auf dem Lehrplan. Die Bibelgesellschaft in Ruanda legt einen Schwerpunkt auf Jugendarbeit, auch um Versöhnung und Frieden zu fördern.

Nadine Kwizera, 21 Jahre: „Ich fühle mich durch Gottes Wort täglich neu ermutigt. Ich habe viel über Liebe, Vergebung und Hilfsbereitschaft gelernt. Das möchte ich in meinem Leben umsetzen.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bibelwerkrheinland.de, www.weltbibelhilfe.de

4.2 Indonesien
Nun kann ich die Bibel lesen

Im Bezirk Sanggau, im Westen der indonesischen Insel West-Kalimantan, arbeiten viele Menschen auf Gummi- und Palmöl-Plantagen als Fischer oder Waldarbeiter. Nicht alle konnten eine Schule besuchen. Die indonesische Bibelgesellschaft unterstützt die christlichen Kirchen mit Alphabetisierungskursen. In Gruppen von 10 bis 15 lernen Menschen zwischen 10 und 44 Jahren lesen und schrei­ben. Die neu erworbene Kompetenz hilft ihnen in Alltag und Beruf, und eröffnet ihnen, mit der Möglichkeit nun selbst die Bibel lesen zu können, auch neue Perspektiven im Glauben. Für die Kommunen sind die Kurse ein wichtiger Beitrag zur Bildung der Landbevölkerung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bibelwerkrheinland.de, www.weltbibelhilfe.de

4.3 Ägypten
Kinderbibeln für koptische Schülerinnen und Schüler

Die christlich-koptische Minderheit in Ägypten will Kinder und ihre Familien mit biblischen Erzählungen vertraut machen und im Glauben stärken. Die ägyptische Bibelgesellschaft verteilt in koptischen Schulen 100.000 illustrierte Kinderbibeln an junge Schülerinnen und Schüler. Veranstaltungen in Schulen, Kirchen und Buchläden eröffnen den Kindern einen altersgemäßen Zugang zur Bibel und ihrer neuen Kinderbibel. Die Bibelgesellschaft kooperiert mit den christlichen Gemeinden und einem Netzwerk christlicher Lehrerinnen und Lehrer und wendet sich auch an die Eltern, die oft nicht sehr kirchlich orientiert sind.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bibelwerkrheinland.de, www.weltbibelhilfe.de

4.4 China
Bibeln für Chinas verarmte Landbevölkerung

Seit Mitte der 80er Jahren dürfen Bibeln in China wieder weitergegeben werden. Die Mehrheit der schätzungsweise 75 Millionen Christinnen und Christen leben in ländlichen Regionen. Sie treffen sich in Hauskirchen. Trotz Wirtschaftswachstum wird es noch lange dauern, bis sich ihre Lebensverhältnisse verbessern. Für eine eigene Bibel fehlt ihnen bei einem Einkommen von weniger als 1 US-Dollar pro Tag das Geld. Sie hoffen darauf, eine Bibel geschenkt zu bekommen. Die Bibelgesellschaften helfen mit Papier für den Bibeldruck im Land und der kostenlosen Verteilung von Bibeln, auch in Minderheitensprachen wie Ost-Lisu.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bibelwerkrheinland.de, www.weltbibelhilfe.de

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