EKiR von A-Z
EKiR von A-Z Themen, Arbeitsfelder, kirchliche Einrichtungen von A-Z mehr

Fair, geschlechtergemischt, kämpferisch: am 21. März ist rheinisches KonfiCup-Finale. Fair, geschlechtergemischt, kämpferisch: am 21. März ist rheinisches KonfiCup-Finale.

KonfiCup

Kirchenkreis-Teams tragen rheinisches Finale aus

„Auf dem Fußballfeld zählt nicht allein der Erfolg“, sagt Kirchenrechtsdirektorin Elke Wieja. Deshalb wird beim landeskirchlichen KonfiCup-Finale am 21. März in Mönchengladbach ein Siegteam gekürt – und außerdem auch wieder ein Fairness-Preis verliehen.

In ihren Kirchenkreisen haben sie sich bereits gegen alle anderen durchgesetzt, jetzt treten 21 Teams aus Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland beim rheinischen Finale des KonfiCups gegeneinander an. Am Samstag, 21. März, beginnt der Tag für die kickenden Konfirmandinnen und Konfirmanden um 8.30 Uhr mit einem Frühstücksimbiss in der Soccer-Arena in Mönchengladbach, Am Gatherskamp 75. Weiter geht es mit einer Andacht und Musik mit der Band der Jugendkirche Rheydt um 9.40 Uhr.

Anpfiff ist um 10.15 Uhr. Gegen 16.15 Uhr wird Präses Manfred Rekowski die Siegermannschaft ehren, die zu Pokal und Ehre noch eine Reise nach Berlin gewinnt. Das EKD-KonfiCup-Finale ist am 1. Mai in Köln vor dem Frauenfußball-Pokalfinale.

Fairness der Teams und ihrer Fans wird gecheckt

Neben der sportlichen Leistung wird auch die Fairness der Teams und ihrer Fans prämiert. Eine Jury entscheidet darüber. Dazu zählt bei diesem KonfiCup auch, dass die Mannschaft bis zum Ende des Turniers bleibt, um die anderen zu unterstützen, selbst wenn sie selbst schon in der Gruppenrunde ausgeschieden sein sollte. Der Fairnesspreis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Fair sind auch die Spielgeräte: Gekickt wird mit fairen Fußbällen des Fair-Handelshauses Gepa, die der „Versicherer im Raum der Kirchen Bruderhilfe – Pax – Familienfürsorge“ zur Verfügung stellt - wie auch die Berlin-Reise für die Sieger. Der Sponsor bringt nach dem Erfolg im vergangenen Jahr auch wieder die Torschussgeschwindigkeitsmessanlage mit.

Geachtet wird auch wieder auf Gendergerechtigkeit: In jedem Team sollen mindestens zwei Mädchen mitspielen. Das gilt auch umgekehrt, was sich lohnt zu erwähnen: Beim letzten KonfiCup gab es ein Team mit dem Minimum von zwei Jungen.

"Wir wollen Tore sehen"

Folgende Kirchenkreise sind am 21. März in Mönchengladbach vertreten: Bonn, Braunfels, Düsseldorf, Düsseldorf-Mettmann, Gladbach-Neuss, Kleve, Koblenz, Köln Rechtsrheinisch, Köln-Mitte, Köln-Süd, Krefeld-Viersen, Leverkusen, Moers, Obere Nahe, Saar Ost, Saar West, Sieg und Rhein, Simmern-Trarbach, Wesel, Wetzlar, Wuppertal.

Es zählt nicht nur der Erfolg? Nein, der KonfiCup ist kein rein sportliches Event, erklärt Elke Wieja. Die Juristin in der Abteilung Bildung des Landeskirchenamts hat den KonfiCup zusammen mit der Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof und der Jugendkirche Rheydt vorbereitet. Das Turnier ist Anlass, Themen wie Fairness oder auch „Fußball und Liturgie“ in der Konfirmandenarbeit zu behandeln.

Aber auch das sagt Elke Wieja: „Die Konfis kommen, um zu gewinnen, und wir wollen Tore sehen!“

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / roß, neu, Foto: ekir.de-Archiv / 16.03.2015



© 2016, Evangelische Kirche im Rheinland - EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung.