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Patin und Pate übernehmen eine wichtige Rolle für den Täufling.
Wer Patin oder Pate wird, übernimmt Verantwortung. Die Mütter und Väger stellen die Patin und den Paten in ein besonderes Verhältnis zu ihrem Kind. Sie sollen Anteil nehmen am Geschick des Kindes und es auf seinem Lebensweg begleiten.
Bei dieser Begleitung soll auch der christliche Glaube zur Sprache kommen. Die Paten versprechen bei der Taufe, dafür Sorge zu tragen, dass ihr Patenkind den christlichen Glauben kennenlernt.
Viele Eltern verbinden mit der Patenschaft den Wunsch, dass die Patin, der Pate im Falle ihres Todes an ihrer Statt für die minderjährigen Kinder sorgt. Das Patenamt beinhaltet allerdings nicht als solches juristisch diese Pflicht.
Patinnen und Paten müssen einer christlichen Kirche angehören und nach der Ordnung ihrer Kirche zum Patenamt zugelassen sein, z. B. durch die Konfirmation. Eine Entlassung aus dem Patenversprechen, das im Taufgottesdienst abgelegt wird, gibt es nicht, aber aus einem wichtigem Grund können zusätzliche Patinnen und Paten zu einem späteren Zeitpunkt nachbenannt werden.
Um getauft zu werden, brauchen Jugendliche oder Erwachsene keine Patin bzw. keine Paten.
Foto: Anna Siggelkow / 06.12.2009