Einstieg
  • Seelsorge von A bis Z
    mehr
Vertiefung
  • Seelsorgefortbildung
    mehr
  • Supervision
    mehr
Dossier
Handeln

Seelsorge

Seelsorge ist die Begleitung der Menschen in Glaubens- und Lebensfragen, in Krisen und Konflikten, in Schuldverstrickung und Lebensangst, in Krankheit und Sterben, in Trauer und Neubeginn.

Seelsorge gehört zu den zentralen Aufgaben der Pfarrerinnen und Pfarrer, die für Seelsorge ausgebildet sind. Doch zugleich ist Seelsorge auch Aufgabe der ganzen Kirchengemeinde. Sie kann also auch von ausgebildeten ehrenamtlich Mitarbeitenden übernommen werden. Auch Gruppen, Besuchsdienstkreise, Selbsthilfegruppen oder Gottesdienste können eine seelsorgliche Komponente haben.

Seelsorge findet spontan oder verabredet statt. Ebenso können Anlässe wie Taufe, Trauung oder Beerdigungen der Ausgangspunkt für seelsorgliche Gespräche sein. Häufig kann über die Seelsorge auch der Kontakt zu anderen Hilfsangeboten hergestellt werden. Zur Seelsorge gehören Rituale und gottesdienstliche Elemente wie die Beichte oder das Krankenabendmahl.

Es gibt zahlreiche Felder der Seelsorge für spezielle Zielgruppen, zum Beispiel Krankenhaus- und Altenheimseelsorge, Gefängnis-, Polizei- und Notfallseelsorge sowie die Seelsorge in der Bundeswehr. Seelsorge folgt auch den Entwicklungen der Kommunikationsmittel, Stichworte dafür sind die Telefonseelsorge und die Chatseelsorge.

Seelsorgerinnen und Seelsorger arbeiten vertraulich und unterliegen einer besonderen Pflicht zur Verschwiegenheit.

 

 

 

 

Facebook, Twitter und Google+ einschalten
Seite drucken Seite versenden

 

ekir.de / 08.09.2016



© 2016, Evangelische Kirche im Rheinland – EKiR.de
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung