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News aus den Kirchenkreisen

Stichwort Palmsonntag

Bei seinem Einzug in Jerusalem wurde Jesus von der Menge am Straßenrand mit Palmzweigen begrüßt. So berichtet es das Johannes-Evangelium im 12. Kapitel. In der evangelischen Kirche heißt der erste Sonntag der Karwoche daher „Palmarum“. Im Johannes-Evangelium heißt es: "Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!" An diesem Palmsonntag wird Jesus beim Einzug also bejubelt. Dieser Jubel jedoch wird verhallen, wie die Karwoche zeigen wird. Während katholische Pfarrgemeinden diesen Sonntag – in diesem Jahr ist es der 5. April – mit Palmzweigen oder Buchsbaum begehen, kennt die evangelische Kirche keinen derartigen Brauch.


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Kollekte auf dem Weg der Online-Spende

Ein wichtiger Bestandteil der Gottesdienste ist immer auch der Gedanke an Menschen, die der Fürbitte und darüber hinaus auch einer konkreten Hilfe bedürfen. Dies geschieht u.a. durch die Kollekten. Das ist momentan wegen der Corona-Pandemie so nicht möglich. Für viele Organsationen und Projekte ist die sonntägliche Kollekte aber unverzichtbar, um ihre Arbeit tun zu können. Nun wissen die Menschen in den evangelischen Gemeinden, dass viele Menschen selber gerade finanzielle Sorgen und Existenzängste haben. Aber es gibt sicher auch Menschen, die die Möglichkeit haben, ganz konkret Hilfe zu leisten. Sie mögen sich herzlich angesprochen fühlen mit folgender Bitte: Sie können ganz bequem und sicher online spenden - im digitalen Klingelbeutel. Klicken Sie hier zur Online-Kollekte: https://www.kd-onlinespende.de/organisation/ev-kirche-im-rheinland/display/frame.html Auch Informationen sind hier zu finden: Hier sind die einzelnen Kollektenzwecke für die jeweiligen Sonntage erklärt. Weiterhin nehmen Ihre Kirchengemeinden auf dem digitalen Weg sicher auch Spenden - zum Beispiel für diakonische Zwecke - entgegen. Sie werden momentan besonders benötigt. Kollekten gehören zum Glauben dazu: Video-Aufruf von Präses Manfred RekowskiBericht auf evangelisch.de zum Thema Kollekten


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(Vor-) Lesen: Die biblische Jona-Geschichte

Die Geschichte von Jona und dem Wal, in der Bibel im Alten Testament berichtet, steht im Mittelpunkt des neuen Beitrags im Multimediapaket für Kita- und Grundschulkinder story.ekir.de/kids. Zunächst einmal steht der Text zum Lesen oder Vorlesen bereit. Ergänzend gibt es kurze Erläuterungen und schließlich Spiel-Vorschläge für die Kinder, die ja wegen der Schließungen von Kitas und Schulen anlässlich der Corona-Pandemie "Kids at Home" sind.


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Lebendige Gemeinden in Bonn und der Region: Die „Gottesdienste-Tüte" frei Haus

Die Bonner Lukaskirchengemeinde packt „Gottesdiensttüten" mit Kerze, Kreuz, kleiner Liturgie und „heiligem Gruß", damit die Menschen am Sonntag zu den Glocken daheim selbst Gottesdienst feiern können. Eine von vielen schönen Ideen, wie Kirchengemeinden in Bonn und der Region ihre Gemeindeglieder „geistlich grundversorgen" und Kontakt halten.


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Neue Pfarrerin in Hangelar: Im bunten Garten Gemeinde

Ungewöhnlicher Start auch für sie: Angelika Hagena ist die neue Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Hangelar. Die 52-Jährige lernt ihre Gemeindemitglieder gerade per Telefon, per Mail und bei Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften wegen des Coronavirus dann auch in persönlichen Gesprächen kennen. Persönlich schlage ihr Herz für Diakonie, für die Arbeit mit Geflüchteten und für liebevoll vorbereitete Gottesdienste, erzählt sie. Doch nun komme sie nach Hangelar selbstverständlich nicht mit einem fertigen Konzept „für den bunten Garten Gemeinde“. Vielmehr lotet sie aus, was da ist und was vermisst wird. Sie wird „Bewährtes bewahren und gießen und Neues pflanzen, das die Chance hat, anzugehen und zu wachsen“. Beschäftigen wird sich Pfarrerin Hagena außerdem mit dem Fusionsprozess: Bis zum Ende des Jahres soll das Zusammengehen mit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Augustin abgeschlossen sein. Die neue Gemeindepfarrerin stammt aus dem Kirchenkreis An Sieg und Rhein, genauer gesagt aus Bonn-Holzlar, wo sie heute mit ihrem Mann und den beiden jüngsten der vier Kinder im Alter zwischen 16 und 22 Jahren lebt. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie und Anglistik in München und Bonn verbrachte Angelika Hagena ihre Vikariatszeit in Lohmar, bevor sie nach dem 2. Theologischen Examen 1998 ihre Familienphase begann. In diese Zeit fallen vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten, in der Gemeinde beispielsweise Spielgruppenleitung, Kindergottesdienst und Familiengottesdienste mit der Kita. Auch außerhalb der Gemeinde packte Angelika Hagena mit an, war beispielsweise Familienpatin der Caritas. Seit November 2015 ist sie im Dienst als Pfarrerin – in halbem Stellenumfang, zunächst im Probedienst dann als Pfarrerin mit besonderem Auftrag (mbA) in den Gemeinden Bonn-Holzlar und St. Augustin-Ort und dann in Aegidienberg. Auch die Gemeindepfarrstelle in Hangelar umfasst fünfzig Prozent. Web: https://www.evangelischekirchehangelar.de


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Grafschafter Diakonie: Nicht aufgeben, sondern anrufen!

Der Ehemann musste mit Coronaverdacht ins Krankenhaus, die demenzerkrankte Ehefrau ist nun alleine zuhause. Eine Überforderungssituation für die allein hilflose Seniorin und für die berufstätige Tochter. Diese pflegt ihre Mutter, obwohl sie selber an einer chronischen Krankheit leidet, die sich in der derzeitigen Stresssituation verschlimmert. „Normalerweise hätte ich in dem Fall einen Hausbesuch gemacht, um die Lage vor Ort zu klären und zu besprechen, was jetzt getan werden kann“, sagt Albert Sturtz.


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Michael Lunkenheimer wechselt nach Troisdorf-Oberlar: Gemeinsam Gemeinde gestalten

Sein Herz schlägt diakonisch, und er freut sich darauf, gemeinsam die Gemeinde zu gestalten: Michael Lunkenheimer ist nun mit ganzer Stelle Pfarrer in Troisdorf-Oberlar. Drei Fragen an den Theologen. Neben Ihrer halben Stelle an der Stadtkirche in Troisdorf waren Sie bereits zur Vertretung in der Evangelischen Friedenskirchengemeinde Troisdorf tätig. Nun sind Sie hier der neue Gemeindepfarrer in Oberlar, klarere Verhältnisse also. Was macht Ihnen inhaltlich Freude an diesem Wechsel? Es gibt einen starken diakonischen Standort an der Martin-Luther-Kirche Oberlar mit den Beratungsstellen des Diakonischen Werkes und inklusiver Arbeit. In dieser Hinsicht kann ich an die Arbeit meines Vorgängers Ulrich Pollheim anknüpfen und neue Akzente setzen. Ich freue mich auf ein attraktives Gemeindezentrum mit vielen Möglichkeiten, die ich mit den Mitarbeitenden und dem Presbyterium angehen will. Eine spannende Gemeinde, die ich durch die bisherige Vertretungszeit schon kennengelernt habe. Nach der Pfarrwahl auch in Sieglar könnten wir eigentlich nun in die Vollen gehen – wäre da nicht so ein bestimmtes Virus… Wie erleben Sie die Einschränkungen jetzt durch Corona? Als Herausforderung und als Chance. Zunächst finde ich die Bereitschaft zum Engagement für Mitmenschen in dieser Zeit beeindruckend. Egal in welche Richtung wir als Kirchengemeinden etwas auf den Weg bringen, überall melden sich so viele, die mittun. Ob beim Einkaufsdienst für Gefährdete, beim Telefondienst für Einsame und Isolierte, ob beim Musizieren für andere. Wir sind alle weitgehend auf uns selbst zurückgeworfen, aber das ist auch eine Erfahrung. Vielleicht nutzen wir sie zur Besinnung auf das, was unsere Welt im Innersten zusammenhält, für das Miteinander. Das würde ich mir mitten in dieser Ausnahmesituation wünschen. Was macht Ihnen Freude am Pfarrdienst, was beschwingt? Ich empfinde es als ein großes Privileg, mit Menschen in allen Altersstufen und so verschiedenen Lebenssituationen meine Arbeitszeit verbringen zu können, mit ihnen Gemeinde zu gestalten, zu feiern oder über das Leben nachzudenken. Ich versuche wahrscheinlich mit wachsender Erfahrung zunehmend, Ideen und Prinzipien nicht höher zu hängen als die konkreten Menschen, denen ich begegne. Ein Stück mehr Gelassenheit kommt mit der Zeit und sicher ein anderes Arbeiten in gewachsenen Netzwerken, mit denen man Projekte anpacken kann. ZUR PERSON Michael Lunkenheimer (43) ist mit Beginn dieses Monats April vollzeitlich Pfarrer der...


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Corona-Pandemie: Mutmach-Video von Pfarrerin Ruth Wirths

Ja, alles ist anders, räumt die Siegburger Pfarrerin Ruth Wirths in ihrem Mutmach-Video ein. Doch trotz der Corona-Pandemie bleiben auch Gewissheit wie die: "Wir müssen es hier nicht allein machen." Die ganze Story, das Mutmach-Video von Pfarrerin Wirths findet sich im Multimediapaket des Kirchenkreises An Sieg und Rhein zu Corona, einer Art virtueller Kirche: http://story.ekir.de/corona


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Kirche findet statt!

Vielfältig präsent sind die 13 Evangelischen Kirchengemeinden in Bad Godesberg und der Voreifel für ihre Gemeindemitglieder – mit praktischen Hilfen, telefonischer Ansprechbarkeit und natürlich geistlichen Angeboten. Balkonsingen, Glockenläuten und Video-Botschaften sind natürlich auch dabei. Eine Linkliste der Verkündigungs-Angebote. in Bad Godesberg Evangelische Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg www.erloeserkirchengemeinde.de täglich 19.30 Uhr ökumenisches Glockenläuten Gottesdienst als Podcast unter […] Der Beitrag Kirche findet statt! erschien zuerst auf Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel.


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Beratungsstelle bleibt erreichbar

Die Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Ehe- und Lebensfragen in Bonn bietet auch während der Corona-Krise weiterhin Beratung an und steht Ratsuchenden zur Verfügung. Ein Großteil der Beratungsgespräche findet laut dem Leiter der Evangelischen Beratungsstelle Thomas Dobbek mittlerweile telefonisch oder über Skype statt. Viele Probleme lassen sich auch auf diesem Wege besprechen – zumindest, bis […] Der Beitrag Beratungsstelle bleibt erreichbar erschien zuerst auf Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel.


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„Ist da jemand?“

Fotos erwünscht: Mit einer besonderen Foto-Aktion und einer Puzzlepredigt wird die Kirchengemeinde Meckenheim ihren zentralen Video-Ostergottesdienst feiern. Das Motto „Ist da jemand?“ ist der Titel eines Liedes von Adel Tawil. In diesem Stück geht es um Lebenssituationen, in denen man viele Fragen an das Leben stellt, Zweifel hat und es scheinbar mehr Probleme als Lösungen […] Der Beitrag „Ist da jemand?“ erschien zuerst auf Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel.


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Stille Zeit legt Verletzlichkeit frei

In einer Videobotschaft aus der Saarner Dorfkirche nimmt Superintendent Gerald Hillebrand eine nunmehr im doppelten Sinne stille Woche und das nahe Osterfest in den Blick.


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Neues Stuhlmann-Buch: „Wir weigern uns, Feinde zu sein“

Der Nahe Osten ist eine Gegend, die für ihre Konflikte bekannt ist. Doch wenn Menschen ihre Vorurteile ablegen und aufeinander zugehen, kann auch dort Frieden einziehen. In seinem neuen Buch „Wir weigern uns, Feinde zu sein. Hoffnungsgeschichten aus einem zerrissenen Land“ erzählt Dr. Rainer Stuhlmann von solchen friedvollen Begegnungen zwischen Menschen aus Palästina und Israel. Seine Berichte offenbaren eine ganz andere Stimmung hinter den Kulissen des Konflikts: Viele wollen sich nicht zu Feinden machen lassen. Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als endlich in Frieden miteinander leben zu können. So empfinden das auch Daoud Nassar und seine christlich-palästinensische Familie aus Bethlehem. Der Buchtitel ist ein Zitat von ihnen: „Wir weigern uns, Feinde zu sein!“ Dabei bleibt Familie Nassar nicht nur bei Worten, sondern handelt auch, übt gewaltlosen Protest: Zelt der Nationen (engl. Tent of Nations) heißt ihr kleines palästinensisches Anwesen umgeben von israelischen Siedlungen, das ein internationaler und interreligiöser Treffpunkt geworden ist. Den Herausforderungen zum Trotz ist es ein Symbol dafür, wie Konflikten ohne Gewalt entgegengewirkt werden kann und scheinbar unüberbrückbare Grenzen überwunden werden können. Aufschlussreiche Begegnungen, individuelle Schicksale Ohne sich auf eine Seite zu schlagen, erzählt Rainer Stuhlmann von vielen aufschlussreichen Begegnungen und individuellen Schicksalen, die Leserinnen und Lesern dabei helfen, das Land der Bibel und seine Völker besser zu verstehen. Ein Buch, das hinter die Fassade schaut und deutlich macht: Auf beiden Seiten gibt es Gruppen, die im Dialog und Friedensprozess engagiert sind, über Menschenrechtsverletzungen aufklären und gegen Unrecht aufbegehren. Rainer Stuhlmann, geb. 1945, ist noch bis Ende Juli als kommissarischer evangelischer Propst in Jerusalem tätig. Von 2011 bis 2016 war der Theologe Studienleiter im internationalen ökumenischen Dorf Nes Ammim. Davor war er Gemeindepfarrer und Superintendent des Kirchenkreises An Sieg und Rhein, dann Schulreferent in Köln. Viele Jahre war Stuhlmann nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland. Rainer Stuhlmann: Wir weigern uns, Feinde zu sein. Hoffnungsgeschichten aus einem zerrissenen Land, 14,99 Eurowww.neukirchener-verlage.dewww.evangelisch-in-jerusalem.org


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In Gottes Ohr

Vorsichtig zündet Simon (11) eine kleine Kerze an der großen Osterkerze an. Seine Mutter Kathrin Müller nimmt eine Karte aus dem Körbchen auf dem Altar und liest sie vor. Gut 15 Gebetsanliegen haben die Wachtberger Pfarrerin erreicht. Alle liest sie einzeln vor, ihr Sohn sorgt für die Kerzen. Kirchenmusikerin Regina Krull spielt zwischendurch Geige, Klavier […] Der Beitrag In Gottes Ohr erschien zuerst auf Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel.


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Posaunen im Vorgarten

Allabendlich um 21 Uhr erklingt zurzeit für wenige Minuten Musik von Trompeten, Posaunen, Tuben und Hörnern aus Gärten und von Balkonen von Hoerstgen bis Homberg und von Alpen bis Friemersheim. Initiiert hat diese Aktion Stefan Büscherfeld, der im Kirchenkreis Moers Posaunenwart für die Posaunenchöre der Ev. Kirchengemeinden ist. Gespielt werden regelmäßig Lieder aus dem Ev. Gesangbuch.


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