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NRW-Landtagswahl

Wählen gehen!

Ein YouTube-Clip, Aufrufe von leitenden Geistlichen - in verschiedenen Weisen rufen christliche Kirchen die Stimmberechtigten in Nordrhein-Westfalen auf, am kommenden Sonntag bei den Landtagswahlen ihre Stimme abzugeben. "Ich will, dass Du's tust", heißt es beschwörend in dem Video aus Krefeld.

Mit dem gemeinsamen Wahl-Clip rufen evangelische und katholische Kirche im Raum Krefeld alle Wahlberechtigten zur Stimmabgabe bei der Landtagswahl NRW und auch schon der Bundestagswahl. "Ich will, dass Du's tust"  - das sagt in dem Video die Poetry-Slammerin Felicia "Fee" Bermbeck aus München in ihrem selbstverfassten Text. Dazu zeigen Menschen aus der Region auf öffentlichen Plätzen ihr Gesicht.

"Wir möchten, dass alle von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, um dort ein klares Nein gegen Ausgrenzung und Diskrimierung zu setzen, inklusive gegen aufkommenden Populismus", heißt es von Seiten der Verantwortlichen im Kirchenkreis Krefeld-Viersen und der katholischen Regionen Krefeld/Kempen-Viersen im Bistum Aachen. Mit dem zweieinhalbminütigen Clip sollen vor allem auch jüngere Wahlberechtigte angesprochen werden.

Wahlaufruf der drei NRW-Landeskirchen

Im Wahlaufruf der leitenden Geistlichen der drei evangelischen Landeskirchen Westfalen, Rheinland und Lippe heißt es: "Zur Landtagswahl appellieren wir, die evangelischen Kirchen in NRW, an alle Wahlberechtigten: Machen Sie von Ihrem Stimmrecht Gebrauch und bestimmen Sie den politischen Kurs mit!" Die Demokratie sichere "am ehesten unseren Frieden, unsere Freiheit und unsere soziale Grundordnung", so weiter in dem Wahlaufruf.

"Es bedarf selbstbewusster Demokratinnen und Demokraten, die dafür einstehen und ihr Wahlrecht nutzen“, erklären die leitenden Theologen der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche. Präses Manfred Rekowski (Düsseldorf), Präses Annette Kurschus (Bielefeld) und Landessuperintendent Dietmar Arends (Detmold) appellieren an die Wahlberechtigten, gegen die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft zu stimmen – stattdessen für eine Politik, die benachteiligten Einheimischen und Flüchtlingen ein Leben in Würde mit guter Perspektive ermöglicht. „Geben Sie Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung keine Chance!“

Gerade auch junge Menschen sollten die Entscheidung über die politische Zukunft ihres Landes nicht anderen überlassen. Allen Wahlberechtigten gilt der Aufruf, ein Zeichen gegen Politikverdrossenheit oder Gleichgültigkeit zu setzen.

Wahlaufruf der ACK Solingen

„Eine hohe Wahlbeteiligung ist wichtig“ heißt es im „Wahlaufruf“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Solingen. „Bitte gehen Sie wählen!“, ruft Solingens Stadtdechant Michael Mohr die Menschen in Solingen auf. „Die größte Gefahr für unsere Demokratie besteht darin, dass sich Menschen frustriert abwenden“, stellt Solingens Superintendentin und ACK-Vorsitzende Dr. Ilka Werner fest.

Positionspapier der Diakonie RWL

Den Aufbau eines dauerhaften sozialen Arbeitsmarktes fordert die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) in ihrem Positionspapier zur Arbeitsmarktpolitik in NRW zu den Landtagswahlen. Die künftige Landesregierung solle sich für staatlich geförderte Jobs für Langzeitarbeitslose einsetzen, so der Appell der Diakonie RWL. Das betreffe in NRW rund 300.000 Menschen.

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ekir.de / neu, epd / 12.05.2017



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