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Kirchenmusik

C-Ausbildung

Mehr als tausend nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker engagieren sich in der Evangelischen Kirche im Rheinland im kirchenmusikalischen Dienst der Gemeinden.  

Trotz dieser großen Zahl werden zunehmend Menschen gesucht, die Orgel spielen, einen Chor leiten, mit Kindergruppen musizieren, einen Posaunenchor dirigieren oder eine Band aufbauen können. Die Ausbildung dazu geschieht in regionalen C-Kursen.

In ihnen werden die praktischen Fächer unterrichtet, wie zum Beispiel Orgelspiel, Chorleitung, Singen, Klavierspiel. Aber auch die Fächer Gehörbildung oder Tonsatz lernt man im regionalen C-Kurs, also in der Nähe. Das geschieht entweder im Einzelunterricht oder im Gruppenunterricht.

Über den regionalen Gruppen- und Einzelunterricht hinaus finden von der Landeskirche zentral organisierte C-Seminare und C-Intensivkurse statt, die ebenfalls Bestandteile der Ausbildung sind. In den mehrtägigen C-Seminaren werden die wissenschaftlichen Fächer unterrichtet, nämlich Liturgik und Theologische Grundlagen, Hymnologie, Kirchenmusikgeschichte und Orgelkunde (nur für Fachrichtung Orgel). In den C-Intensivkursen dagegen werden die praktischen Fächer des regionalen Kurses vertieft.

Man kann die Ausbildung in folgenden Fachrichtungen absolvieren:
1. Orgel
2. Chorleitung
3. Kinderchorleitung
4. Posaunenchorleitung
5. Popularmusik
Es lassen sich auch Fachrichtungen kombinieren, etwa Orgel und Chorleitung.

Die Ausbildung dauert zweieinhalb Jahre. Die Kosten teilen sich die Kursteilnehmenden und die Kirchenkreise. Der Eigenanteil der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer – je nach Fachrichtung – liegt meist zwischen 80 und 120 Euro monatlich.

Ziel der Ausbildung ist die umfassende Vorbereitung auf die C-Kirchenmusikprüfung der Evangelischen Kirche im Rheinland gemäß der Prüfungsordnung vom 12. Juni 2015. Genauere Informationen finden Sie in der Ausbildungsordnung oder Sie erhalten sie bei Ihrer Kreiskantorin oder Ihrem Kreiskantor. Ihre oder seine Adresse nennt Ihnen gerne das Büro Ihrer Kirchengemeinde.

ekir.de / 24.03.2017


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