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Landessynode 2015

50 neue Theologinnen und Theologen pro Jahr

1000 Pfarrstellen lautet das Ziel der Landessynode für 2030. Um es zu erreichen, sollen 50 Personen pro Jahr in ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis übernommen werden. So sollen auch künftig Pfarrstellen in ausreichendem Maße besetzt werden können.

 

In den kommenden Jahren stehe die rheinische Kirche vor einem „dramatischen Rückgang“ bei den Pfarrerinnen und Pfarrern, da die geburtenstarken Jahrgänge das Ruhestandsalter erreichen und die Lücken durch den derzeitigen Nachwuchs nicht gefüllt werden könnten, sagte Vizepräses Christoph Pistorius. Ohne Gegenmaßnahmen werden nach einer Hochrechnung der Personalabteilung im Landeskirchenamt ab 2030 nur noch rund 530 Pfarrstellen besetzt werden können. Derzeit gibt es in der rheinischen Kirche rund 1900 Pfarrstellen, 20 ausgebildete Theologinnen und Theologen kommen pro Jahr in den Pfarrdienst. Mit der Zielzahl von 1000 Stellen und 50 Neuzugängen pro Jahr habe sich die rheinische Kirche nach einem langen Beratungsprozess jetzt klar positioniert. „Mit diesen Zahlen können wir gut unterwegs sein“, sagte Pistorius, der die Abteilung Personal im Landeskirchenamt leitet.

Die Landessynode hat zugleich den Weg geöffnet für weitere Zugänge zum Pfarramt in der rheinischen Kirche. Dazu gehört etwa die Möglichkeit eines Quereinstiegs. Mit verschiedenen Maßnahmen will sie zudem junge Menschen für das Theologiestudium gewinnen.

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ekir.de / wb / 15.01.2015


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