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Meldung vom 5.12.02

Elyas fordert Muslime zu Toleranz auf

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Nadeem Elyas, hat die Muslime zu Toleranz im Umgang mit Andersgläubigen aufgerufen.

"Die Verbundenheit aller Muslime im Monat Ramadan sollte in eine Verbundenheit mit unserer gesamten Gesellschaft Ausdruck finden", erklärte Elyas am Donnerstag in Eschweiler bei Köln. Er äußerte sich anlässlich des Endes der muslimischen Fastenzeit.

Die nordrhein-westfälische Familienministerin Birgit Fischer (SPD) betonte, der Ramadan habe als Zeit "der Versöhnung und des Friedens zwischen den Menschen" viel mit Weihnachten gemeinsam. "Dies wünsche ich uns allen in diesen Tagen ganz besonders", erklärte Fischer in Düsseldorf.

In Nordrhein-Westfalen leben mehr als 800.000 Muslime. Der Ramadan, der mit einem dreitägigen Fest des Fastenbrechens endet, ist das zweitwichtigste Fest im Islam. (5.12.02)

 

 

 

Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Freitag, 6. Dezember 2002. Die letzte Aktualierung erfolgte am Freitag, 6. Dezember 2002. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

Eschweiler/Düsseldorf (epd) /


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