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Karikaturen-Streit

Präses: Nur Vorwand für politischen Einfluss

„Der Islam braucht Aufklärer“ fordert Präses Nikolaus Schneider in einem Gastkommentar für die Kölnische Rundschau zum Karikaturen-Streit. Der Präses bezweifelt, dass es den Aufwieglern darum geht, dass die Karikaturen religiöse Gefühle verletzen.

Für diejenigen, „die jetzt sogar Kinder aufwiegeln“, sei der Streit über die Grenzen des Respekts vor Religion und Pressefreiheit „ein willkommener Anlass, antiwestliche Propaganda zu betreiben, Gewalt und Hass zu schüren und so die Massen hinter sich zu bringen - zur Vergrößerung des eigenen politischen Einflusses“.

Zum Dialog der Kulturen und Religionen gebe es keine Alternative, schreibt der Präses weiter und wendet sich „gegen die gewalttätigen ,Karikaturisten‘ in Syrien, Libanon und dem Westjordanland“.

 

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Dienstag, 7. Februar 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Dienstag, 7. Februar 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.