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Schritt zu neuer Struktur des Landeskirchenamtes in Düsseldorf

Künftig vier statt fünf Theologen hauptamtlich in der Kirchenleitung

Pressemitteilung Nr. 23/2016 

Bad Neuenahr. Neben dem Präses werden der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland in Zukunft drei statt bisher vier weitere ordinierte hauptamtliche Theologinnen und Theologen angehören. Insgesamt besteht die Kirchenleitung damit dann aus sieben Theologinnen/Theologen und acht zum Presbyteramt befähigten Mitgliedern. Damit haben in der Kirchenleitung die Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen die Mehrheit – wie in allen anderen Gremien der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Kirchenordnung soll entsprechend angepasst werden. Dem entsprechenden Beschlussvorschlag folgten die Landessynodalen am Donnerstag bei sieben Gegenstimmen und 15 Enthaltungen.

Nach Ausscheiden der bisherigen Leiterin der Abteilung Theologie und Diakonie hatte die Landessynode wegen der Vakanz 2014 der nächsten Synode den Auftrag erteilt, Vorschläge zur Neuordnung der Abteilungsstruktur und der Zusammensetzung der Kirchenleitung vorzulegen. Eine Reduzierung der Abteilungen hätte Auswirkungen auf die Kirchenleitung, weil die Kirchenordnung (Art. 153 Abs. 5) vorsieht, dass die hauptamtlichen Mitglieder der Kirchenleitung außer dem oder der Präses eine Abteilung leiten. Dieser Auftrag wurde aber 2015 nicht umgesetzt, da erst darüber entschieden werden musste, die erforderliche Nachwahl eines hauptamtlichen Kirchenleitungsmitglieds, also der Nachfolgerin oder des Nachfolgers, auszusetzen. Diese Aussetzung hatte dann die Landessynode 2015 beschlossen.

Mit der Änderung der Kirchenordnung einher geht die Reduzierung der Zahl der Abteilungen im Landeskirchenamt Düsseldorf von sechs auf fünf. Demnach würde – neben weiteren Änderungen – die bisherige Abteilung Ökumene ein Dezernat der Abteilung Theologie.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 14.01.2016


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