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Unterstützung und Respekt: Mitarbeitende der Bahnhofsmissionen sind für Reisende da, außerdem auch für sozial Benachteiligte.

Unterstützung und Respekt: Mitarbeitende der Bahnhofsmissionen sind für Reisende da, außerdem auch für sozial Benachteiligte.

Tag der Bahnhofsmission

Von der Hoffnung erzählen

"Hoffnung geben, wo Menschen leben" - so lautet das Motto des bundesweiten "Tags der Bahnhofsmission" am kommenden Samstag, 22. April. Mit dabei u.a.: die Bahnhofsmissionen in Essen, Köln und Saarbrücken. Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als siebzig Bahnhofsmissionen, in denen sich rund 2.000 Ehrenamtliche engagieren.

Reisende mit Assistenzbedarf und in steigender Zahl sozial Benachteiligte sind die Zielgruppen der Bahnhofsmissionen. "Unsere Gäste schätzen unsere Stationen als Schutz- und Rückzugsräume, in denen sie vorbehaltlose und respektvolle Begegnungen erleben", erklärt der Bundesgeschäftsführer der Bahnhofsmission, Christian Bakemaier. Dankbar ist er für das große ehrenamtliche Engagement, außerdem auch für die Unterstützung durch die Deutsche Bahn Stiftung des Tags der Bahnhofsmission mit 30.000 Euro.

Die Bahnhofsmission Essen stellt sich in der Haupthalle des Hauptbahnhofs vor. Außerdem lädt sie zur Besichtigung ihrer Räume ein.

In Köln präsentiert sich die Bahnhofsmission in der C-Passage. Außerdem zeigt sie in ihren Räumen auf Gleis 1 die Ausstellung "Der lange Weg - Vom Aufbrechen und Ankommen".

In Saarbrücken wird die Bahnhofsmission einen Info-Stand anbieten und unter anderem den Lotsendienst "mobisaar" vorstellen. Geplant sind auch Mitmachangebote. Die Aktivitäten sind bei Regen in der Bahnhofshalle, bei schönem Wetter vor dem Gebäude zu finden.

Zunehmend Stationen letzter Hoffnung

Die Bahnhofsmissionen entwickeln sich zunehmend zu Stationen einer „letzten Hoffnung“ für Menschen, die durch alle sozialen Netze gefallen sind. Darauf macht das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe anlässlich des bundesweiten „Tages der Bahnhofsmission“ aufmerksam. „Vor Ort gibt es eine Vielzahl sozialer Hilfen, die aber eine zunehmende Zahl von Menschen offensichtlich nicht erreicht“, sagt Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL. „Vielerorts muss die soziale Arbeit besser vernetzt werden, damit sie auch bei Menschen ankommt, die unter mehrfachen Problemen wie Sucht, Schulden, Arbeits- und Wohnungslosigkeit leiden.“

ekir.de / dwsaar.de, invia-koeln.de, neu / 19.04.2017


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