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Seit 2001 Chefin der Abteilung II / Für Theologie und Diakonie zuständig

Vizepräses Petra Bosse-Huber als Abteilungsleiterin im Amt bestätigt

Pressemitteilung Nr. 23/2013

Vizepräses Petra Bosse-Huber ist von der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in ihrem Amt als hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung und Leiterin der Abteilung II (Theologie und Diakonie) im Landeskirchenamt bestätigt worden. Bosse-Huber, die ohne Gegenkandidatur zur Wiederwahl vorgeschlagen worden war, erhielt 195 Ja-Stimmen. fünf Synodale stimmten mit Nein, zehn enthielten sich der Stimme. Die Amtszeit als Abteilungsleiterin dauert bis 2021. Eine erneute Wahl zur Vizepräses war nicht notwendig, da die Wahlperiode für dieses Amt noch bis 2017 läuft.

Seit März 2001 leitet Bosse-Huber die Abteilung II. Zuvor war sie seit 1989 Pfarrerin der Kirchengemeinde Elberfeld-West und Synodalassessorin im damaligen Kirchenkreis Elberfeld. Bosse-Huber ist Mitglied im gemeinsamen Ausschuss „Kirche und Judentum“ von VELKD, UEK und EKD, Mitglied der EKD-Kammer für Theologie, Mitglied der Steuerungsgruppe des Reformprozesses „Kirche im Aufbruch“ sowie Präsidiumsmitglied des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Die Mutter dreier erwachsener Töchter ist seit 1987 mit dem Physiker Dr. Wolfgang Huber verheiratet.

Stichwort Kirchenleitung

Da die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, nur einmal im Jahr zusammentritt, wird die rheinische Kirche in der Zwischenzeit durch das 16-köpfige Präsidium der Synode geleitet. In dieser Funktion heißt das Präsidium Kirchenleitung. Der Kirchenleitung sitzt die oder der Präses vor. Ihr bzw. ihm stehen Vizepräses (theol.) und Vizepräsident/Vizepräsidentin (jur.) zur Seite. Präses, Vizepräses und Vizepräsident gehören gleichzeitig zu den sieben hauptamtlichen Kirchenleitungsmitgliedern; bis auf die/den Präses stehen diese jeweils einer der sechs Abteilungen des Landeskirchenamts vor. Unter den neun nebenamtlichen Mitgliedern der Kirchenleitung sind drei Plätze für ordinierte Theologinnen und Theologen reserviert. Die übrigen sechs Sitze sind Nichttheologinnen und Nichttheologen vorbehalten. Mit knapp 2,8 Millionen Mitgliedern ist die rheinische Kirche die zweitgrößte der EKD-Gliedkirchen.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2013


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