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Erstmals NRW-weiter Dialogtag am kommenden Samstag in Krefeld

„Zukunft im Dialog“ bringt Christen und Muslime ins Gespräch

Pressemitteilung Nr. 75/2014

Eine europäische Uraufführung gibt es am kommenden Samstag, 10. Mai 2014, in Krefeld: Unter der Überschrift „Zukunft im Dialog“ findet ein christlich-islamischer Dialogtag statt, den es so in Deutschland und Europa noch nicht gab. 60 verschiedene Programmpunkte, Podiumsdiskussionen, Workshops, Koran-Bibel-Meditationen sowie die Vorstellung von 30 erfolgreichen Projekten auf dem „Basar des Dialogs“ bieten im Seidenweberhaus und verschiedenen anderen Orten in Krefeld die Möglichkeit, sich zu begegnen und auszutauschen. Eine „Reise des Dialogs“ führt zu vier Krefelder Moscheen und drei Kirchen.

Dabei wurden die Angebote des Tages konsequent dialogisch entwickelt: Jeden Programmpunkt verantwortet ein christlich-muslimisches Doppelteam – auch das macht den Tag besonders. Veranstaltet wird er von der Christlich-Islamischen Gesellschaft in Kooperation mit fünf katholischen Erzbistümern bzw. Bistümern in NRW, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie islamischen Verbänden und Gemeinschaften. Vor Ort sind prominente Vertreter von Religion, Politik, Wissenschaft und Kunst. 150 Mitwirkende sowie 100 Helferinnen und Helfer gestalten den Tag.

Auftakt mit stellvertretender NRW-Ministerpräsidentin Löhrmann

Eröffnet wird der Dialogtag um 10 Uhr im Seidenweberhaus u. a. mit einem Grußwort der stellvertretenden NRW-Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann. An der anschließenden Podiumsdiskussion ist der Präses der rheinischen Kirche Manfred Rekowski beteiligt. „Wie hältst Du's mit der Religion?“ lautet der Titel. Workshops und Diskussionen, Arbeitskreise und Mitmachaktionen folgen, verteilt auf die Säle im Seidenweberhaus und Kirchen und Moscheevereine in der Nachbarschaft. „Nur noch kurz die Welt retten“ heißt eine Veranstaltung, ein Pop-Lied zitierend. Sie dreht sich um die Gestaltung des Diesseits und entsprechende Handlungsaufforderungen in Koran und Bibel. Ein Workshop stellt „Juleica Diversity“ vor, ein Projekt der Jugendbildungsstätte Hackhauser Hof der rheinischen Kirche und des Verbands der Islamischen Kulturzentren zum Thema Gruppenleitung in der Jugendarbeit. „Notfallbegleitung für Muslime und mit Muslimen“, u. a. mit dem Landespfarrer für Notfallseelsorge Dr. Uwe Rieske, „Religiöse und kulturelle Interaktion im polizeilichen Alltag“, „Bilder im Kopf“ zum Thema Diskriminierung im Alltag und „Seelsorge im Krankenhaus für Muslime und mit Muslimen“ sind weitere Beispiele der Themenangebote.

Die rheinische Ökumene-Chefin, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, nimmt am Podium „Leicht gesagt – schwer getan? Dialog in Alltag, Gesellschaft, Theologie und Spiritualität“ teil. Präses Manfred Rekowski wird am Nachmittag noch einmal auf eine Bühne gehen: auf das Podium „Hautnah – Dialogerfahrungen nicht nur am runden Tisch?“.

Informationen und Programm im Internet unter: http://dialogtag.christenundmuslime.de

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 06.05.2014


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