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Gespräch zwischen evangelischer Kirche und DITIB

Die Bedeutung des christlich-islamischen Dialogs

Pressemitteilung Nr. 180/2013

Die Spitzenvertreter der beiden großen evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen haben die Bedeutung des christlich-islamischen Dialogs unterstrichen. Erstmals gab es am Donnerstag (12. Dezember) einen gemeinsamen Austausch zwischen ihnen und der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) in Köln.

„Wir wollen das Zusammenleben von Christen und Muslimen gemeinsam sinnvoll gestalten“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Manfred Rekowski, „und dazu im ständigen Dialog bleiben. Die DITIB-Union ist dabei ein wichtiger Partner.“

Präses Annette Kurschus sprach sich dafür aus, dass die vom türkischen Staat entsandten Imame länger in Deutschland bleiben können als nur fünf Jahre wie bisher: „Das wäre ein wichtiger Schritt, um die Situation der Muslime hier besser kennen zu lernen. Es würde der Integration und dem christlich-islamischen Dialog dienen“, so die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Auf Seiten des DITIB nahmen der Vorstandsvorsitzender Professor Dr. Izzet Er und der Dialogbeauftragte Bekir Alboga teil.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 13.12.2013


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