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Bildungsdezernent predigt im Festgottesdienst des Bibelwerks im Rheinland

Oberkirchenrat Klaus Eberl: Eine Zukunft gibt es nur im Hören auf Gottes Wort

Pressemitteilung Nr. 143/2014

Die Bibel ist für Oberkirchenrat Klaus Eberl eine Zeitansage und eine Lesehilfe, um die Wirklichkeit zu verstehen. Wer in ihr lese, schärfe den Verstand und halte die Sehnsucht nach einer gerechten Welt wach, sagt Eberl im Festgottesdienst zum 200-jährigen Bestehen des Evangelischen Bibelwerks im Rheinland am Sonntag, 21. September 2014, in der Unterbarmer Hauptkirche, in Wuppertal.

Eberl verdeutlicht das in seiner Predigt am Beispiel des Propheten Amos: „Seine schonungslose Analyse ist hoch aktuell, ist politisch brisant“, sagt der Leiter der Bildungsabteilung im Landeskirchenamt und Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland. Etwas sei faul im Staate Israel, und das heiße bei uns. „Das Land wähnt sich in wirtschaftlicher Blüte. Eine Blüte im Selbstbetrug“, so Eberl. Das Unrecht schreie zum Himmel. Auch wenn Gott noch geehrt werde und erbauliche Gottesdienste gehalten würden, übernehme doch niemand Verantwortung und greife dem Rad in die Speichen, keiner riskiere etwas für Gottes Wort. Stattdessen sei im Angesicht der ertrinkenden Flüchtlinge im Mittelmeer, der Gewaltspirale in den Krisenherden, der menschenverachtenden Spekulationen an den Finanzplätzen Beschwichtigung an der Tagesordnung: „Eingelullt dämmert das Volk dahin“, lautet Eberls Kommentar.

Eine Zukunft gebe es dagegen nur im Hören auf Gottes Wort und im Suchen und Umsetzen seines Willens: „Das ist Amos’ Botschaft.“ Weil sich niemand selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen könne, sei jeder auf Gottes Wort angewiesen. Und Gott sage: „Noch ist Umkehr möglich. Dafür steht der ein, den Amos nicht kennt: Jesus Christus.“
Das Evangelische Bibelwerk im Rheinland feiert sein Jubiläum am Sonntag, 21. September 2014, mit einem Bibeltag, der mit dem Festgottesdienst um 10 Uhr in der Unterbarmer Hauptkirche beginnt. Danach gibt es ein Programm im Bibelzentrum und im Missionshaus der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in der Rudolfstraße. Um 14.30 Uhr hält Vizepräsident Dr. Johann Weusmann einen Festvortrag zum Thema: „Die Bibel als politisches Buch“.

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 19.09.2014


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