Logo EKiR

Drei Projekte aus der rheinischen Kirche bekommen den Ehrenamtspreis

Ausgezeichnet: Jugendtheater, Kirchenscheune und Kirche zum Feierabend

Pressemitteilung Nr. 76/2014

Innovativ, kreativ und integrativ sollen die Projekte sein und die Selbstbestimmung fördern, so sehen es die Auswahlkriterien für den Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland vor, der am 4. Juli um 16 Uhr zum vierten Mal verliehen wird. Eine Jury hat drei Projekte ehrenamtlicher Mitarbeitender ausgewählt, die mit jeweils 1000 Euro bedacht werden.
In der rheinischen Kirche engagieren sich etwa 113.000 Menschen zum Beispiel in Gemeindeleitung, Jugendarbeit, Kirchenmusik oder Besuchsdienst.

Das Theaterprojekt der Evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg (Erkelenz)

Ein fester Posten im Leben der Gemeinde Schwanenberg: Der aktuelle Jahrgang der Konfirmandinnen und Konfirmanden spielt Theater – und alle machen mit. Die „Ehemaligen“ des vorigen Jahrgangs kümmern sich mit Begeisterung und Selbstständigkeit um die Organisation bis hin zum Regieteam. Darüber hinaus sind Helfer aus dem Ort beteiligt, zum Beispiel Handwerksbetriebe für das Bühnenbild. „Es handelt sich hier um ein sehr innovatives Jugendprojekt mit großer durchaus auch missionarischer Wirkung“, heißt es in der Begründung der Jury.

http://www.ekir.de/schwanenberg/index.php/unsere-angebote/angebote-fuer-jugendliche/theaterprojekt

Die Kirchenscheune in Kempenich (Evangelische Kirchengemeinde Adenau)

Eine frühere Kornscheune haben Ehrenamtliche in Eigenregie umgebaut, dort finden Gemeinde- und Kulturveranstaltungen und in regelmäßigen Abständen auch Gottesdienste statt. Der entsprechende große Teil der Gemeinde hatte zuvor durch Aufhebung einer Pfarrstelle kaum kirchliche Infrastruktur. Angesichts der vermuteten Pfarrstellenentwicklung in der rheinischen Kirche sei die Kirchenscheune ein beispielgebendes und damit zukunftsträchtiges Projekt, befand die Jury.

http://www.ekir.de/eeb-sued/kirchekultur/kempenich.html

Die Feierabendkirche in Wupperfeld (Evangelische Kirchengemeinde Gemarke-Wupperfeld, Wuppertal)

Sieben ehrenamtlich Mitarbeitende verantworten wöchentlich donnerstags um 18 Uhr zwei Stunden offene Kirche. Einladend wird die Kirche dazu hergerichtet, zugleich für die Erfordernisse eines geistlichen Impulses geeignet. Die Besucherinnen und Besucher können zur Ruhe kommen und danach den Abend im Kirchbistro ausklingen lassen. Bisher fand die Feierabendkirche in der Alten Kirche Wupperfeld statt, die im April geschlossen wurde. Über einen möglichen neuen Ort wird derzeit beraten. Das Projekt, heißt es in der Begründung sei anregend für andere Gemeinden und gut übertragbar.

http://www.feierabendkirche.de/projekt.html

 

Hinweis an die Redaktionen: Die offizielle Einladung zur Preisverleihung am 4. Juli geht Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt zu.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 13.05.2014


Pressekontakt