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Medieneinladung für die Tagung vom 16. bis 21. Januar 2014

Rheinische Landessynode tagt im Januar in Bad Neuenahr

Pressemitteilung Nr. 177/2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die 66. ordentliche Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt zu ungewohntem Termin: Sie beginnt ausnahmsweise an einem Donnerstag und dauert bis zum Dienstag der Folgewoche – nämlich von Donnerstag, 16. Januar, bis Dienstag, 21. Januar 2014. Das oberste Leitungsgremium der mit rund 2,7 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland, die sich von Emmerich bis Saarbrücken erstreckt, tagt im Kongresszentrum des Dorint-Hotels, Am Dahliengarten 1, 53474 Bad Neuenahr.

Zur Berichterstattung in Wort und Bild laden wir Sie hiermit herzlich ein.

Theologische Schwerpunktthemen sind das Pfarrbild sowie eine Handreichung zum seelsorglichen Umgang mit Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende setzen wollen. Ein großer Teil der Beratungszeit wird aber für die Finanzlage der rheinischen Kirche benötigt. So haben die Synodalen – Vertreterinnen und Vertreter aus den 38 Kirchenkreisen – über ein erstes Sparpaket zu entscheiden.

Synodale müssen über Kürzungsvorschläge beraten und abstimmen

Schon im Jahr 2007 hatte die Landessynode einen Beschluss zur Aufgabenkritik gefasst. Nun wird den Synodalen eine Liste mit Einsparvorschlägen zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Auf einer außerordentlichen Tagung im November (vgl. Pressemitteilung 161/2013 vom 23. November) hatten die Synodalen den weitgehenden Kürzungsplänen der Kirchenleitung im Grundsatz zugestimmt: Danach sollen die Ausgaben auf landeskirchlicher Ebene in den kommenden Jahren um 35 Prozent gekürzt werden. Diese strukturellen Einsparungen in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro sollen ab dem Jahr 2018 wirksam werden. Um dieses Ziel erreichen zu können, werden in den kommenden zwölf Monaten alle Aufwandspositionen des landeskirchlichen Haushalts auf den Prüfstand gestellt. Ein entsprechendes Sparprogramm soll dann im Januar 2015 von der Landessynode beraten und beschlossen werden.

Die jetzt vorliegenden Vorschläge aus der bereits im Jahr 2010 begonnenen Aufgabenkritik sollen einen ersten Teil der Kürzungssumme bringen – möglichst 15 Prozent, was einer Summe von acht Millionen Euro entspricht. Bei der Landessynode 2015 wird es dann um die noch fehlenden 20 Prozent gehen, die einer Summe von rund 12 Millionen Euro entsprechen. Zusammen ergibt dies die angestrebte Gesamtkürzung um 20 Millionen Euro.
Am Freitag, 17. Januar 2014, wird Präses Manfred Rekowski erstmals seinen „Bericht über die für die Kirche bedeutsamen Ereignisse“ abgeben. Seinen Präsesbericht wird er ab etwa 11.30 Uhr vortragen. Rekowski hat am 3. März 2013 das Amt des rheinischen Präses von Nikolaus Schneider übernommen, der in den Ruhestand getreten ist.

214 Männer und Frauen leiten die rheinische Kirche

Die Landessynode, die die Evangelische Kirche im Rheinland leitet, besteht aus insgesamt 214 stimmberechtigten Mitgliedern: 137 Abgeordnete aus den 38 Kirchenkreisen zwischen Emmerich und Saarbrücken, die 38 Superintendentinnen und Superintendenten der Kirchenkreise, 16 Mitglieder der Kirchenleitung (zugleich Präsidium der Landessynode), drei Professoren der Theologie und 20 berufene Mitglieder. Hinzu kommen noch zahlreiche berufene Mitglieder mit beratender Stimme.

Die Plenarsitzungen der Landessynode sind in der Regel öffentlich. Beschlüsse sind vor allem an den Sitzungstagen Montag und Dienstag zu erwarten.

Gleich zu Beginn der Tagung müssen die Synodalen über eine Änderung der Kirchenordnung beraten: So ist vorgeschlagen, den durch den Wechsel von Vizepräses Petra Bosse-Huber zur Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) frei gewordenen Posten der Leiterin der Abteilung II im Landeskirchenamt zunächst nicht wieder zu besetzen. Bis zur Synode im Januar 2015 soll geprüft werden, ob der Zuschnitt der sechs Abteilungen im Landeskirchenamt so verändert wird, dass deren Zahl auf fünf reduziert werden kann. „Luft“ für diese Überprüfung gibt es aber nur, wenn die Landessynode gleich zu Beginn die Kirchenordnung ändert – denn diese schreibt zwingend vor, dass frei gewordene Posten in der Kirchenleitung auf der nächsten Synode durch Wahl wiederbesetzt werden müssen.

Verabschiedung von Vizepräses Petra Bosse-Huber

Die bisherige Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, die am 1. Januar 2014 ihren Dienst als Auslandsbischöfin der EKD antritt, wird am Sonntag, 19. Januar, im Gemeindegottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Bad Neuenahr offiziell entpflichtet und bei einem anschließenden Empfang von der rheinischen Kirche verabschiedet.

Folgende Termine sind – erfahrungsgemäß – für Ihre Berichterstattung von besonderer Bedeutung:

• Die 66. ordentliche Landessynode beginnt am Donnerstag, 16. Januar 2014, um 14 Uhr mit dem Eröffnungsgottesdienst (mit Abendmahl) in der Martin-Luther-Kirche. Die Predigt hält Präses Manfred Rekowski.

• Am Freitag, 17. Januar 2014, wird Präses Rekowski am Vormittag (Beginn voraussichtlich 11.30 Uhr) im Plenum seinen Bericht über die für die Kirche bedeutsamen Ereignisse abgeben.

Vor dem Bericht des Präses stehen Grußworte auf der Tagesordnung zu Beginn der Plenarsitzung (Beginn: 9 Uhr): Diesmal sind die kirchlichen Gäste darum gebeten.

Folgende Pressekonferenzen sind bislang in der Synodenwoche geplant:

Freitag, 17. Januar 2014, 13.15 Uhr: Eröffnungspressekonferenz mit Präses Manfred Rekowski u.a. zum Präsesbericht,
Montag, 20. Januar 2014, 13.15 Uhr: Finanzsituation und Haushalt 2014,
Dienstag, 21. Januar 2014, 12.30 Uhr (in der Mittagspause der Synode): Abschlusspressekonferenz.
(Die Säle, in denen die Pressekonferenzen stattfinden, teilen wir Ihnen vor Ort mit.)

Arbeit von Pressestelle und Online-Redaktion

Während der Landessynode bieten wir in der Pressestelle im Raum Saar-Ruwer im Tagungszentrum in bewährter Form Informations- und Arbeitsmöglichkeiten an. Die Pressestelle nimmt ihre Arbeit am Donnerstag, 16. Januar 2014, um 9 Uhr auf. Sie ist dann täglich ab 8 Uhr geöffnet. Sie erreichen uns dort unter den Rufnummern 02641/895-601 und -602 oder über die vertraute E-Mail-Adresse pressestelle@ekir.de.

Die Online-Redaktion stellt Ihnen unter www.ekir.de/landessynode stets aktuelle Originaltexte, Berichte und Zusammenfassungen sowie die freigegebenen Vorlagen und Beschlüsse zur Verfügung.
Über weitere technische Details informieren wir Sie zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich.

Wir bitten Sie um Anmeldung zur Landessynode auf dem beigefügten Faxbogen bzw. per E-Mail an pressestelle@ekir.de bis Freitag, 3. Januar 2014, 12 Uhr. Den Journalistinnen und Journalisten, die sich akkreditieren, stellen wir – sofern gewünscht – nach Versand der Drucksachen an die Landessynodalen ab etwa Mitte Dezember die Unterlagen gerne auch in gedruckter Form zur Verfügung.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an uns.

Mit freundlichem Gruß
Jens Peter Iven
Pressesprecher

ANTWORT / ANMELDUNG
an Telefax 0211/4562-490 oder per E-Mail an pressestelle@ekir.de

Landessynode 2014
vom 16. bis 21. Januar 2014
im Dorint-Hotel, Bad Neuenahr

(bitte ankreuzen)
0 Ich bitte um Akkreditierung für die Synode.
Ich nehme voraussichtlich an folgenden Tagen teil:
_________________________________________(bitte Tage angeben)

0 Ich bitte um Zusendung der gedruckten Synodalunterlagen.

Ich nehme an folgenden Veranstaltungen teil:
0 Eröffnungspressekonferenz, Freitag, 17. Januar 2014, 13.15 Uhr

0 Pressekonferenz „Finanzen“, Montag, 20. Januar 2014, 13.15 Uhr

0 Abschlusspressekonferenz, Dienstag, 21. Januar 2014, 12.30 Uhr

0 Ich habe folgende Interview-Wünsche:

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Name: ............................................................................................................................
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(Zutreffendes bitte ankreuzen)

► ► ► Anmeldeschluss: Freitag, 3. Januar 2014, 12 Uhr

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 10.12.2013


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