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Event für Freiwillige in der Kölner Trinitatiskirche. Foto: Diakonie RWL / Christian Carls

Event für Freiwillige in der Kölner Trinitatiskirche. Foto: Diakonie RWL / Christian Carls

Dankeschön-Event für Freiwillige

Bälle, Träume und Erdung

Singen, tanzen, jonglieren oder basteln – so bunt und ereignisreich wie der Freiwilligendienst war auch das Dankesfest, zu dem die Diakonie RWL eingeladen hatte. Rund 200 Freiwillige kamen dazu nach Köln, feierten gemeinsam Gottesdienst, hatten Spaß und haben sich ausgetauscht. Das Motto: #lebenerleben

Dankeschön-Event mit Ulrich T. Christenn (l. vorn) von der Diakonie RWL.

Dankeschön-Event mit Ulrich T. Christenn (l. vorn) von der Diakonie RWL.

Drei, vier Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten, das sieht leichter aus, als es ist. Simon verlieht beim Jonglieren zwar immer wieder Bälle, bleibt aber dran. "Das Jonglieren passt zu mir", sagt der 21-jährige Freiwillige. "Ich habe so viele Ideen und Träume und lande damit auch immer wieder auf dem Boden." Sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) hat Simon im letzten Jahr in einem Seniorenheim in Mönchengladbach gestartet, um sich zu orientieren und zu erden. Jetzt sucht er einen Ausbildungsplatz im kaufmännischen Bereich, denn sein FSJ geht im Sommer zu Ende. 

Allen Freiwilligen mit einem Fest einmal "Danke" für ihren Einsatz in den unterschiedlichen Einrichtungen der Diakonie im Rheinland zu sagen, hält Simon für eine gute Idee. Es tue gut, betont er, dass nun mit dem Fest auch ein "Danke" von offizieller Seite kommt.

Rund 1.800 Freiwillige engagieren sich bei der Diakonie RWL in Kliniken, Kitas, Altenpflege oder Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderung. Für viele endet der Einsatz bald. "Bei all dem, was in den Einrichtungen geleistet werden muss, kommt die Zeit zu loben manchmal zu kurz", räumt Michael Brausch, Leiter der Freiwilligendienste im Rheinland, ein. "Mit diesem Fest wollen wir den Einsatz der Freiwilligen als Diakonie und Kirche würdigen."

Der Einladung in die Kölner Trinitatiskirche waren vor allem FSJ'ler gefolgt. Doch auch einige ältere Teilnehmer der Bundesfreiwilligendienste für Menschen über 27 Jahren nahmen an der Veranstaltung mit Gottesdienst, Rockmusik, Tanz und verschiedenen Workshops teil.

Das Thema "Sinn" spielte im Gottesdienst eine zentrale Rolle. "Sinn hat immer etwas mit meiner eigenen Erwartung zu tun", betonte Diakonie-RWL-Referent Ulrich Christenn in seiner Predigt im Gottesdienst. "Wenn ich mich als Teil einer Gemeinschaft sehe, die Gutes für andere Menschen tut, dann gibt das meinem Leben einen Sinn. Das stärkt und trägt mich."

ekir.de / diakonie RWL / 09.06.2016


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