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Die erfahrene Realschulchefin Angelika Büscher wird Schulleiterin

Neue evangelische Gesamtschule für Burscheid vorgestellt

Pressemitteilung Nr. 83/2014

Noch läuft das Genehmigungsverfahren bei der Bezirksregierung Köln, doch die neue Johannes-Löh-Gesamtschule der Evangelischen Kirche im Rheinland nimmt schon Gestalt an. Am Nachmittag stellte Oberkirchenrat Klaus Eberl, Leiter der Abteilung Bildung im Landeskirchenamt, das Konzept der neuen Schule den Medien vor. „Mit der Gesamtschulgründung zieht die Evangelische Kirche die Konsequenzen aus den Schulstrukturdebatten der Synode und den Anforderungen vor Ort“, sagte Eberl. Er erklärte, dass die Gesamtschule mit ihren Differenzierungsmöglichkeiten auch verbesserte Rahmenbedingungen für die Inklusion biete. Damit könne die neue Schule nahtlos an die erfolgreiche Arbeit in Burscheid anknüpfen.

Der Schulname erinnert an den Burscheider Pfarrer Johannes Löh, der Anfang des 19. Jahrhunderts zu den wichtigsten Vertretern der Aufklärung im Bergischen Land gehörte und für einen weltoffenen, toleranten und menschenfreundlichen Glauben einstand.

Angelika Büscher wird zum 1. August 2014 Leiterin der künftigen Johannes-Löh-Gesamtschule Burscheid. Die Kirchenleitung hat die 52-jährige Pädagogin, die seit 2012 Rektorin der auslaufenden Evangelischen Realschule Burscheid ist, in die neue Funktion berufen. Angelika Büscher ist seit 1990 Lehrerin an der kirchlichen Realschule in Burscheid. Sie unterrichtet Deutsch, Geschichte und Evangelische Religionslehre. Die künftige Schulleiterin ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder.

Aufgrund des Aufbaus der Gesamtschule nimmt die Evangelische Realschule ab Sommer 2014 keine Schülerinnen und Schüler mehr auf; der Betrieb dieser Schule läuft sukzessive aus. Auch die städtische Hauptschule nimmt dann keine neuen Schülerinnen und Schüler mehr auf. Der Düsseldorfer Oberkirchenrat Klaus Eberl würdigte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, der Kirchengemeinde, Vereinen, Einrichtungen und vielen Bürgern.

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Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 21.05.2014


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