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Gender- und Gleichstellungsstelle ab April im Landeskirchenamt

Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittsaufgabe aller Bereiche

Pressemitteilung Nr. 27/2013

Das Frauenreferat der Evangelischen Kirche im Rheinland wird zum 1. April 2013 in eine Gender- und Gleichstellungsstelle umgewandelt. Das hat die Landessynode in Bad Neuenahr mit großer Mehrheit bei zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen beschlossen. Damit kommt sie einem Beschluss der außerordentlichen Landessynode 2006 nach.

Vizepräsident Christian Drägert erläuterte die Konzeption der Gleichstellungsstelle: Einerseits umfassten die Aufgaben der Gender- und Gleichstellungstelle die Gleichstellungsarbeit im Landeskirchenamt und in den landeskirchlichen Ämtern, Werken und Einrichtungen, die Erarbeitung von Rechtsgrundlagen und Maßnahmen der Gleichstellung und Gleichbehandlung sowie die Genderarbeit. Hier nannte er die Situation von Frauen in Leitungsämtern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer.

Zum anderen soll die Arbeit der Gender- und Gleichstellungsstelle jedoch nicht den rein frauenspezifischen Ansatz verfolgen, sondern hin zu einer allgemeinen geschlechtergerechten Förderung entwickelt werden. Die Gender- und Gleichstellungsstelle „wird Leitungsverantwortliche der Kirche unterstützen, den Blick auf die Geschlechter zu schärfen und sensibel zu werden für Strukturen und Mechanismen, die der Verwirklichung von Geschlechtergerechtigkeit entgegen stehen und darin, Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittsziel in allen Handlungsfeldern zu verankern und umzusetzen“, heißt es im Beschluss.

Mit der Umwandlung des Frauenreferats in eine Gender- und Gleichstellungsstelle setze die Evangelische Kirche im Rheinland ihr Engagement für Geschlechtergerechtigkeit fort und mache deutlich, dass es darum geht, als Frauen und Männer gemeinsam für eine gerechte Gemeinschaft einzutreten, heißt es weiter.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2013


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