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Präses Manfred Rekowski schreibt in seinem Blog zum neuen Jahr

Wir bringen uns auch 2014 als Anwalt der Schwachen leidenschaftlich ein“

Pressemitteilung Nr. 187/2013 

Zum Jahreswechsel hat sich Präses Manfred Rekowski mit einem besonderen Dank an die
ehrenamtlich und beruflich Mitarbeitenden in der Evangelischen Kirche im Rheinland
gewandt: „Viele Frauen und Männer, Jugendliche und Erwachsene engagieren sich ehrenamtlich
u.a. in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Kirchenmusik, in den Besuchsdiensten,
in der Telefonseelsorge oder der Hospizarbeit“, schreibt der oberste Vertreter der
rheinischen Kirche in seinem Internetblog (praesesblog.ekir.de): „Pfarrerinnen und
Pfarrer begleiten in Verkündigung, Seelsorge, Konfirmandenarbeit, Erwachsenenbildung
und Religionsunterricht Menschen unterschiedlichen Alters in verschiedensten Lebensphasen,
hören zu und erzählen vom offenen Himmel. Erzieherinnen, Sozialarbeiter und Sozialpädagoginnen,
Jugendmitarbeiter, Kirchenmusikerinnen, Verwaltungsmitarbeiter u.a. tragen dazu bei,
dass nach wie vor den Menschen umfassende kirchlich-diakonische Angebote gemacht werden
können.“

Er sei davon überzeugt, dass die rheinische Kirche allen Abbrüchen, Umbrüchen und Abschieden
zum Trotz auch in Zukunft eine Kirche im Aufbruch sein werde, schreibt Rekowski: „Denn
unsere Aufgabe als Kirche ist es, Menschen zu helfen, vertrauensvoll zu leben und
getröstet zu sterben. Oder wie es in Psalm 73,28, der Jahreslosung für 2014, ausgedrückt
ist: ,Gott nahe zu sein ist mein Glück.’ Und die Kirche ist im ökumenischen Miteinander
dazu da, in der Nachfolge Jesu im Vertrauen auf Gottes Reich für Recht, Frieden und
Gerechtigkeit einzutreten. Unsere Kirche ist immer Anwalt und im besten Sinne des
Wortes Lobbyist für vergessene, benachteiligte und abgeschriebene Menschen. Weil wir
zudem keine provinzielle Kirche sind, vergessen wir dabei unsere weltweiten Partnerkirchen
nicht. Die lebensfeindlichen Situationen im Kongo, in Syrien, in Marokko oder auf
den Philippinen fordern unsere Unterstützung.“

In einer Zeit, da es kaum mehr zu gelingen scheine, den gesellschaftlichen und sozialen
Herausforderungen lokal und global gerecht zu werden, „dürfen wir bei aller Notwendigkeit
zu innerkirchlichen Klärungen nicht aufhören, Anwalt der Schwachen zu bleiben. Unsere
Stimme, unser diakonisches und gesellschaftspolitisches Engagement, sowie unsere Gebete
werden dringend gebraucht. Wir werden uns auch 2014 leidenschaftlich in Wort und Tat
einbringen“, verspricht der Präses.

Hinweis: Der komplette Blogbeitrag steht im Netz unter praesesblog.ekir.de

 

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 31.12.2013


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