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Rheinische Landessynode wählte 60-jährige Juristin aus Köln

Eva-Maria Hoffmann von Zedlitz zum Mitglied der Kirchenleitung gewählt

Pressemitteilung Nr. 29/2013

Eva-Maria Hoffmann von Zedlitz aus Köln ist erstmals in die Kirchenleitung (das 16-köpfige Präsidium der Landessynode) der Evangelischen Kirche im Rheinland gewählt worden. Am Nachmittag erhielt die 60-jährige Juristin bei der Wahl durch die Landessynode, die derzeit in Bad Neuenahr tagt, im 2. Wahlgang 139 Stimmen. Auf ihren Gegenkandidaten Hans-Willi Hefekäuser entfielen 55 Stimmen. Gabriele Orbach aus Köln hatte ihre Kandidatur nach dem 1. Wahlgang zurückgezogen. Da Ingrid Schaefer aus Köln, Vorgängerin auf dieser Postition, in der laufenden Wahlperiode wegen Erreichung der Altersgrenze ausgeschieden ist, dauert die Amtszeit bis 2017.
Hoffmann von Zedlitz ist Mitglied der Kreissynode des Kirchenkreises Köln Mitte. Sie arbeitet ehrenamtlich im Flüchtlingsprojekt MigrAr (Migration und Arbeit, Anlaufstelle für MigrantInnen ohne gesicherten Aufenthalt).

Stichwort Kirchenleitung
 
Da die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, nur einmal im Jahr zusammentritt, wird die rheinische Kirche in der Zwischenzeit durch das 16-köpfige Präsidium der Synode geleitet. In dieser Funktion heißt das Präsidium Kirchenleitung. Der Kirchenleitung sitzt die oder der Präses vor. Ihr bzw. ihm stehen Vizepräses (theol.) und Vizepräsident/Vizepräsidentin (jur.) zur Seite. Präses, Vizepräses und Vizepräsident gehören gleichzeitig zu den sieben hauptamtlichen Kirchenleitungsmitgliedern; bis auf die/den Präses stehen diese jeweils einer der sechs Abteilungen des Landeskirchenamts vor. Unter den neun nebenamtlichen Mitgliedern der Kirchenleitung sind drei Plätze für ordinierte Theologinnen und Theologen reserviert. Die übrigen sechs Sitze sind Nichttheologinnen und Nichttheologen vorbehalten. Mit knapp 2,8 Millionen Mitgliedern ist die rheinische Kirche die zweitgrößte der EKD-Gliedkirchen.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2013


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