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Interkulturelle Woche wird für NRW am Sonntag in Düsseldorf eröffnet

Zusammenhalt fördern zwischen Einheimischen und Zugewanderten

Pressemitteilung Nr. 141/2014

Die Interkulturelle Woche in Nordrhein-Westfalen wird am Sonntag, 21. September in Düsseldorf eröffnet. Der Gottesdienst zum Auftakt in der Berger Kirche in der Düsseldorfer Altstadt (Berger Straße 18b) beginnt um 10 Uhr. „Gemeinsamkeiten finden – Unterschiede feiern“ lautet in diesem Jahr das Motto. Veranstalter sind die drei evangelischen Landeskirchen und die Diakonie in Nordrhein-Westfalen. Sie wollen im Zuwanderungsland Deutschland dazu beitragen, dass es noch mehr zu Dialog und Kennenlernen zwischen Einheimischen und Zugewanderten kommt, um den Zusammenhalt zu fördern und gemeinsam eine lebenswerte Zukunft für alle zu gestalten. Schwerpunkt dieser Arbeit sollen Impulse gegen rassistische Tendenzen sein, um Flüchtlinge in Kirchengemeinden und Städten willkommen zu heißen.

Der Gottesdienst wird draußen neben der Berger Kirche am so genannten „Trauerort“ beginnen, einem künstlerisch gestalteten, spiralförmigen Weg, der für Menschen gedacht ist, die die Gräber ihrer Angehörigen nicht besuchen können. Die Predigt hält Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, Leiterin der Abteilung Ökumene im Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland. Beteiligt sind außerdem unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Freundeskreises Trauerort, des Psychosozialen Zentrums und aus Gemeinden anderer Sprache und Herkunft.

Um 11.30 Uhr schließt sich eine öffentliche Diskussion an über „Die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen in NRW“, ebenfalls in der Kirche. Es nehmen teil Henriette Reker, Sozialdezernentin der Stadt Köln (angefragt) und Karin Asboe, Referentin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe; es moderiert Pfarrer Helge Hohmann, Beauftragter für Zuwanderungsarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Während der Woche vom 21. bis 28. September finden in 500 Städten und Gemeinden Deutschlands rund 4500 Veranstaltungen statt.

www.interkulturellewoche.de

EKiR-Pressestelle / 18.09.2014


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