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Kirchenleitung gratuliert Brückenbauer zwischen Christen und Juden

Auszeichnung: Goldene Menora für Professor em. Dr. Bertold Klappert

Pressemitteilung Nr. 137/2016

Wuppertal/Düsseldorf. Die Evangelische Kirche im Rheinland gratuliert Professor em. Dr. Bertold Klappert, der gemeinsam mit seiner Frau Dietlind gestern Abend von der Bergischen Synagoge in Wuppertal mit der Goldenen Menora für sein langjähriges Engagement in der jüdisch-christlichen Begegnung geehrt worden ist. „Die Erneuerung des christlich-jüdischen Verhältnisses in unserer Kirche wäre ohne Bertold Klappert und ohne seine persönlichen Freundschaften zu anderen Impulsgebern wie Heinz Kremers und Rabbiner Yehuda Aschkenasy nicht denkbar gewesen“, kommentiert Präses Manfred Rekowski die Auszeichnung.

Bertold Klappert (77) war von 1975 bis 2014 Mitglied des Ausschusses „Christen und Juden“ der Evangelischen Kirche im Rheinland und hat diesen damit von seinen Anfängen an mitgestaltet. Nicht zuletzt die Vorbereitung des rheinischen Synodalbeschlusses zur Erneuerung des christlich-jüdischen Verhältnisses 1980 gehörte zu den ersten wegweisenden Impulsen, an denen er maßgeblich mitgewirkt hat. „An der Kirchlichen Hochschule Wuppertal hat Professor Klappert über Jahrzehnte die Erneuerung unseres Verhältnisses als Kirche zum Judentum in seiner systematischen Theologie durchbuchstabiert. Generationen von angehenden Theologinnen und Theologen hat er auf diesem Weg mitgeprägt“, so Rekowski: „Bis heute ist er ein wichtiger Wegbegleiter unserer Kirche in diesen Fragen. Die Kirchenleitung freut sich über die Ehrung von Bertold Klappert durch die Goldene Menora, mit der sein hervorragendes Engagement und insbesondere sein enger Kontakt zur Jüdischen Gemeinde in Wuppertal gewürdigt wird.“

Die Verleihung fand gestern in der Bergischen Synagoge zu Beginn des neuen jüdischen Jahres statt, das Anfang der Woche mit dem Rosh Ha-Shana Fest begonnen hat.

Wuppertal/Düsseldorf / EKiR Pressestelle / 07.10.2016


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