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Erinnerungen an den Verstorbenen drehen sich um den Kirchentag 2007

Präses würdigt Reinhard Höppner: „Glaube und Tun gehörten zusammen“

Pressemitteilung Nr. 92/2014

Die Evangelische Kirche im Rheinland trauert um den ehemaligen Ministerpräsidenten Reinhard Höppner. Mit Reinhard Höppner verbindet die rheinische Kirche insbesondere zahlreiche Erinnerungen an den 31. Deutschen Evangelischen Kirchentag im Jahre 2007 in Köln, dessen Präsident er war. „Wir haben Reinhard Höppner als engagierten protestantischen Christ, dem die Weltverantwortung nicht nur in seiner politischen Tätigkeit, sondern auch in seinem kirchlichen Engagement wichtig war, sehr geschätzt. Glaube und Tun gehörten für ihn zusammen“, würdigt Präses Manfred Rekowski den Verstorbenen.

Er erinnerte auch daran, dass Reinhard Höppner im Jahr 2012 im Auftrag der rheinischen Landessynode den Vorsitz einer Kommission übernahm, die den Auftrag hatte, die Vorgänge aufzuarbeiten, die zu wirtschaftlichen Problemen und einem erheblichen Finanzbedarf bei einem kircheneigenen Unternehmen führten. Die später nach ihm benannte „Höppner-Kommission“ legte der Landessynode 2013 ihren viel beachteten Abschlussbericht vor. „Reinhard Höppner hat mit analytischer Klarheit und großer Unabhängigkeit wichtige und zum Teil weitreichende Hinweise gegeben, an welchen Stellen die Ordnung unserer Kirche oder die Ablauforganisation Schwachstellen aufweisen, die zu verändern sind. Die Evangelische Kirche im Rheinland hat ihm für sein ehrenamtliches Engagement in einer Krisensituation sehr zu danken. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie. Mit seinen Angehörigen vertrauen wir darauf, dass es nicht dunkel bleiben wird über denen, die in Angst sind“, erklärte Präses Manfred Rekowski unter Bezug auf ein Wort aus dem Buch des Propheten Jesaja.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 10.06.2014


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