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Rheinische Landessynode stimmte für die 63-jährige Journalistin

Marion Unger aus Staudernheim erneut als Mitglied der Kirchenleitung gewählt

Pressemitteilung Nr. 30/2013

Marion Unger aus Staudernheim ist von der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland für weitere acht Jahre in die Kirchenleitung (das 16-köpfige Präsidium der Synode) gewählt worden. Am Abend erhielt die 63-jährige Journalistin, die auf dieser Position als einzige Kandidatin vorgeschlagen war, 177 von 197 abgegebenen Stimmen. Sechs Synodale stimmten mit Nein; 14 enthielten sich der Stimme.

Unger ist Presbyterin der Evangelischen Kirchengemeinde Staudernheim und Mitglied im Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises An Nahe und Glan. In ihrem Kirchenkreis ist sie zudem Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis. Einer der Schwerpunkte ihres innerkirchlichen Engagements ist die Medienarbeit. Die Journalistin ist Mitglied des Aufsichtsrates der Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland gGmbH und sitzt im Medienbeirat Rheinland-Westfalen-Lippe.

Stichwort Kirchenleitung

Da die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, nur einmal im Jahr zusammentritt, wird die rheinische Kirche in der Zwischenzeit durch das 16-köpfige Präsidium der Synode geleitet. In dieser Funktion heißt das Präsidium Kirchenleitung. Der Kirchenleitung sitzt die oder der Präses vor. Ihr bzw. ihm stehen Vizepräses (theol.) und Vizepräsident/Vizepräsidentin (jur.) zur Seite. Präses, Vizepräses und Vizepräsident gehören gleichzeitig zu den sieben hauptamtlichen Kirchenleitungsmitgliedern; bis auf die/den Präses stehen diese jeweils einer der sechs Abteilungen des Landeskirchenamts vor. Unter den neun nebenamtlichen Mitgliedern der Kirchenleitung sind drei Plätze für ordinierte Theologinnen und Theologen reserviert. Die übrigen sechs Sitze sind Nichttheologinnen und Nichttheologen vorbehalten. Mit knapp 2,8 Millionen Mitgliedern ist die rheinische Kirche die zweitgrößte der EKD-Gliedkirchen.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2013


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