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Kollekte im Internet macht auch Spendenbescheinigung möglich

Den Klingelbeutel gibt es jetzt auch online

Pressemitteilung Nr. 186/2014

Im Gottesdienst geht der Klingelbeutel durch die Reihen. Das ist vertraut. Neu ist: Kollekten können in der Evangelischen Kirche im Rheinland ab 1. Advent (30. November) auch online gespendet werden. Wer am Onlinebanking teilnimmt, kann künftig vom heimischen Computer aus über die Internetseite www.ekir.de/klingelbeutel einen Geldbetrag für den landeskirchlichen Kollektenzweck eines Sonntags überweisen. Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Online-Kollekte wird auf Wunsch außerdem eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Bislang ist das bei Kollekten nur mit den entsprechenden Kollektenumschlägen möglich gewesen.

„Das Angebot des Internet-Klingelbeutels richtet sich an diejenigen, die nicht am Gottesdienst teilnehmen können, weil sie etwa erkrankt sind oder sich im Urlaub befinden, aber doch ein Projekt unterstützen möchten, für das der Kollektenzweck eines Sonntags bestimmt ist“, sagt Kirchenrat Pfarrer Joachim Müller-Lange, im Landeskirchenamt zuständiger Dezernent für Kollektenwesen und Fundraising. Dazu ist das entsprechende Online-Formular in der Regel zwei Wochen lang auf der landeskirchlichen Kollektenseite www.ekir.de/klingelbeutel frei geschaltet. Der Kollektenzweck eines Sonntags ist dort samt ausführlicher Informationen zu einem Projekt ebenfalls online abrufbar. Darüber hinaus führt die Seite den Predigttext, Lesungen, Lieder, Fürbitten eines Sonntags auf. Auch über die liturgische Farbe informiert sie.

An den Sonntagen, an denen die Presbyterien der Kirchengemeinden ein Projekt aus der Liste der Wahlkollekten bestimmen, wird der landeskirchliche Ausschuss für Kollekten, Spenden und Fundraising für die Online-Kollekte ein „Projekt der Woche“ vorschlagen. Das gilt auch für die Gottesdienste, bei denen die Presbyterien sowie die Kreissynode den Kollektenzweck bestimmen.

Die Kollekte hat im Gottesdienst ihren besonderen Ort. Mit ihr antwortet die Gemeinde dankbar auf die in Schriftlesung und Predigt gehörte frohe Botschaft des Evangeliums. „Mit der Online-Kollekte können auch weitere Menschen in diesen Dank einstimmen und ein Zeichen der Solidarität setzen“, erklärt Müller-Lange. Zu den jeweiligen Kollekten sind aber auch „normale“ Spenden auf das Konto 24120 bei der KD-Bank (BLZ 35060190) möglich.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 28.11.2014


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