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Was rheinische Christen angesichts des Konflikts in Israel und Palästina tun können

Netzwerk „Palästina-Israel-Rheinland“ wird am 1. November gegründet

Pressemitteilung Nr. 160/2014

Zahlreiche Initiativen und Gruppen aus dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland engagieren sich für Frieden und Gerechtigkeit in Palästina und in Israel. Sie unterstützen dortige Versöhnungsarbeit, vermitteln Freiwillige in Projekte vor Ort und betreiben Lobbyarbeit für das Thema in der eigenen Kirche. Diese Initiativen in der rheinischen Kirche zu fördern und Projekte in Israel und Palästina zu vernetzen, ist das Ziel eines Netzwerks „Palästina-Israel-Rheinland“ (PIR), das am Samstag, 1. November 2014, in Wuppertal gegründet wird.

Die Auftaktveranstaltung hat das Thema: „Möglichkeiten zur Kooperation angesichts des Nahostkonflikts“. Gemeinsam mit der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland und beteiligten Gruppen und Initiativen geht es darum, mehr von der jeweiligen Arbeit zu erfahren und in einen intensiveren Austausch untereinander zu treten. Christian Sterzing und Jörn Böhme, beide ehemals für die Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah bzw. Tel Aviv, werden mit Impulsreferaten in die Diskussion einführen. Der Nachmittag dient dem Austausch in Arbeitsgruppen über Themen wie Jugendaustausch, Freiwilligendienste und Städtepartnerschaften.

Die Initiatorinnen und Initiatoren wollen mit dem Netzwerk auch einer zunehmenden Polarisierung unter Christinnen und Christen aus der rheinischen Kirche gegensteuern: Die Konfrontation in Palästina und Israel wirke bis in rheinische Kirchengemeinden hinein und stehe Frieden schaffenden Impulsen im Wege, sagen die Initiatoren des Netzwerks. Nicht zuletzt die Eskalation der Gewalt, die im Sommer in einem erneuten Krieg in und um Gaza gipfelte, habe auch zu Spannungen in rheinischen Kirchengemeinden geführt. Das Netzwerk wird sich daher auch mit der Frage beschäftigen, was Christinnen und Christen in der Evangelische Kirche im Rheinland angesichts des Konflikts in Israel und Palästina tun können und auf welche Weise sie zu einer Deeskalation und langfristig zu einem gerechten Frieden in der Region beitragen können.

Zur Teilnahme an der Auftaktveranstaltung des Netzwerks „Palästina-Israel-Rheinland (PIR) und zur Berichterstattung laden wir Sie als Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein

am Samstag, 1. November 2014, 10 bis 16.30 Uhr
im Evangelischen Tagungszentrum Wuppertal „Auf dem Heiligen Berg“
Missionsstraße 9, 42285 Wuppertal.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der Auftaktveranstaltung. Bitte erleichtern Sie uns die Planung mit Ihrer Rückmeldung (siehe Anlage).

Mit freundlichem Gruß
Jens Peter Iven
Pressesprecher

 

 

ANTWORT / ANMELDUNG
an Telefax 0211/4562-490 oder per E-Mail an pressestelle@ekir.de

An
der Auftaktveranstaltung des Netzwerks „Palästina-Israel-Rheinland“
am Samstag, 1. November 2014, 10 bis 16.30 Uhr
im Evangelischen Tagungszentrum Wuppertal „Auf dem Heiligen Berg“
Missionsstraße 9, 42285 Wuppertal
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Düsseldorf/Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 28.10.2014


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