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52-jähriger Theologe am Vormittag in Mettmann ins Amt eingeführt

Christoph Pistorius ist neuer Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland

Pressemitteilung Nr. 45/2014

Christoph Pistorius (52) ist neuer Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Präses Manfred Rekowski führte seinen Stellvertreter am Vormittag in einem Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche Mettmann in sein neues Amt ein. Im Januar hatte die Landessynode den Leiter der Abteilung I (Personal) des Landeskirchenamtes zum Nachfolger von Petra Bosse-Huber gewählt, die seit Januar EKD-Auslandsbischöfin ist.

In seiner ersten Predigt als Vizepräses ermutigte Pistorius Menschen und Kirche, immer wieder auf das Wort Gottes zu hören. „In alle Mutlosigkeit hinein, auch in alles Suchen nach dem richtigen Kurs und den tragfähigen Konzepten für unser Leben und für unsere Kirche hinein, gibt Gott Antwort in seinem Wort“, unterstrich der 52-jährige Theologe. Gott gebe in seinem Wort „seine Antwort für uns und für seine Kirche“. Die Antwort laute: „Du bist von Gott geliebt! Gott ist für dich ein Gegenüber, und dem zerzausten Gottesboten am Kreuz ist keine menschliche Erfahrung fremd.“ Dies müsse Kirche den Menschen weitersagen, auch wenn sie selbst immer wieder darum ringe, wie sie es angemessen und verständlich sagen könne.

Pistorius wisse, was die Menschen in den Gemeinden, Kirchenkreisen und auf der landeskirchlichen Ebene bewege, betonte Präses Rekowski in seiner Einführungsansprache und wandte sich an seinen neuen Stellvertreter: „So haben viele dich kennen und schätzen gelernt: dass du nicht in erster Linie fragst, was dir selbst dient, sondern was deine Kirche braucht und was in der Nachfolge Jesu Christi seiner Kirche dient. So ist Leitungsfunktion wahrzunehmen im Geiste Jesu, der sagt: ,Wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener’.“

Christoph Pistorius ist seit März 2013 hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung und Abteilungsleiter im Landeskirchenamt. Nach Stationen in Saarbrücken und Hermeskeil kam Pistorius 1998 als Pfarrer nach Trier. Vom Jahr 2000 bis zu seinem Wechsel ins Landeskirchenamt im vergangenen Jahr war er Superintendent des Kirchenkreises Trier. Er ist Abgeordneter der rheinischen Kirche für die EKD-Synode. Der verheiratete Vater dreier erwachsener Töchter war in der ökumenischen Arbeit aktiv – unter anderem als stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Christlicher Kirchen (ACK) Südwest und Saarland. Er lebt seit einem Jahr in Mettmann.

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Mettmann / EKiR-Pressestelle / 23.02.2014


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