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Präses Rekowski würdigt im Festgottesdienst ökumenische Kooperation

Wuppertal: Zehn Jahre Begleitung Sterbender im christlichen Hospiz

Pressemitteilung Nr. 135/2017

Wuppertal. Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens würdigte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, das Christliche Hospiz Wuppertal-Niederberg „Dr. Werner Jackstädt Haus“ als ein eindrucksvolles Beispiel ökumenischer und kommunaler Zusammenarbeit. „Hier ist etwas Großes durch die Kooperation der beiden großen Kirchen und der Freikirchen sowie der Bürgergesellschaft entstanden“, sagte er bei einem Festgottesdienst am heutigen Freitag, 23. Juni 2017, in der Kirche St. Maria Hilf.

Ins Zentrum seiner Predigt stellte Rekowski die sogenannte Emmaus-Geschichte, im Neuen Testament vom Evangelisten Lukas erzählt (Lukas 24, 13-35). Dort gesellt sich der auferstandene Jesus Christus zunächst unerkannt zu zweien seiner todtraurigen Jünger. Sie gehen ein Stück miteinander, sie reden, und sie essen am Abend zusammen. Diese Weg-Geschichte zeige, so Rekowski: „Begleitung ist nötig. So gelangt man zum Verstehen und Einverständnis, so kann man weitergehen. Und Jesus Christus geht mit.“

Präses Rekowski möchte das Hospiz am Dönberg als ein solches „Haus des Weges“ verstanden wissen. „Hier finden Menschen Wegbegleitung: die zwölf Gäste, die schwersterkrankten Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt – in den vergangenen zehn Jahren waren es insgesamt 1550 – und mit ihnen ihre Angehörigen und Zugehörigen, die in einem schmerzlichen Prozess und vor einem neuen Lebensabschnitt stehen.“

Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 23.06.2017


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