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Heute zu Gast bei Mitarbeitenden und Gästen im Wuppertaler Hospiz

Präses Rekowski auf Weihnachtsbesuch: „Gott kommt zur Welt – auch im Hospiz“

Pressemitteilung Nr. 204/2014

Am Vormittag hat Präses Manfred Rekowski Mitarbeitende und Gäste des Christlichen Hospizes in Wuppertal besucht. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland dankte den beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden, dass sie Sterbenden an allen Tagen des Jahres, rund um die Uhr und eben auch an Weihnachten Raum zum Leben geben: „Weihnachten feiern wir, wie Gott zur Welt kommt: mitten ins Leben. Zum Leben gehören nicht nur Hoch-Zeiten, sondern auch Tiefen – zum Leben gehört auch das Sterben. Der Leitsatz, Leben bis zum Schluss’ prägt die Arbeit vieler Hospizdienste und die Atmosphäre der stationären Hospize.“

Bei seinem Weihnachtsbesuch im „Christlichen Hospiz in Wuppertal-Niederberg - Dr. Werner Jackstädt Haus“ unterstrich der oberste Repräsentant der rheinischen Kirche, wie wichtig der Dienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen ist. „Der Dienst ist oft nicht leicht, aber dennoch erfüllend“, so Rekowski: „Ein gut ausgebautes Netz palliativer Versorgung, ambulanter Hospizdienste sowie stationärer Hospize sind nötig, damit Menschen auch in der letzten Lebensphase gut versorgt und begleitet werden.“

„Mit meinem Besuch am Heiligen Abend in dieser ökumenisch getragenen Einrichtung möchte ich daran erinnern, dass Gott auch an diesem Ort zur Welt kommt. Weihnachten wird auch hier gefeiert – sicher mit leiseren Tönen als vielfach üblich. Die Bedürfnisse der Gäste und das hier Gebotene geben den Takt vor, im Bewusstsein, dass dieses Weihnachten das letzte in diesem Kreis sein wird. Es wird gefeiert, geweint und gelacht. Man spürt, wie kostbar das Leben ist. Gott kommt zur Welt: mitten ins Leben, am Anfang, in der Mitte und am Ende des Lebens“, sagte Präses Rekowski.

Nach einem Kaffeetrinken mit den Mitarbeitenden des Hospizes im Stadtteil Dönberg besuchte Rekowski noch einige Gäste des Hauses in deren Zimmern zum persönlichen Gespräch.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 24.12.2014


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