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Jubiläums-Matinee „Alles bleibt anders?“ am 24. Oktober in Düsseldorf

25 Jahre Kirche im NRW-Privatfunk: Radio und Verkündigung in digitalen Zeiten

Pressemitteilung Nr. 174/2015

Düsseldorf. 25 Jahre nach dem Sendestart des Lokalfunks feierten evangelische und katholische Kirchen- und Medienvertreter sowie Senderverantwortliche aus dem NRW-Lokalfunksystem mit einer Matinee am 24. Oktober um 11 Uhr im Düsseldorfer „Film Funk Fernseh Zentrum“ ihr Engagement im und für den nordrhein-westfälischen Privatfunk. „Durch die Beteiligung der evangelischen und katholischen Vertreterinnen und Vertreter in den 45 Veranstaltergemeinschaften und durch die gute Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Kirchen und dem Lokalfunk gelingt es seit 25 Jahren, dass Kirche immer auch vor Ort auf Sendung ist“, sagt Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.


Im Zentrum der Jubiläumsfeier mit dem Titel „Alles bleibt anders?“ stand das Konsumenten- und Kommunikationsverhalten im Zeitalter von Digitalisierung und sozialen Netzwerken. Social-Media-Expertin Nicola Schmidt wies in ihrem Impulsvortrag zu Beginn einer Podiumsdiskussion unter anderem darauf hin, dass die vielen unterschiedlichen Zugänge des Publikums zu den Lokalfunk-Inhalten zum Beispiel über Facebook oder Twitter eine redaktionelle Planung auch über die Sendungen hinaus nötig machen.


Seit dem Sendestart der Lokalradios im Jahr 1990 sind die Kirchen mit dem Sonntagsmagazin „Himmel und Erde“ und der werktäglichen Verkündigungssendung „Augenblick mal!“ im Programm des Lokalfunks vertreten. Die beiden Formate erreichen jeweils mehr als eine Million Hörer und werden im wöchentlichen Wechsel von der Redaktion „Programm der evangelischen Kirchen für den Privatfunk in NRW“ (PEP) und der Redaktion „Katholische Kirche im Privatfunk“ (KiP) verantwortet. Daneben unterstützen beide Kirchenredaktionen das Mantelprogramm Radio NRW bei der Berichterstattung über soziale und kirchliche Themen. Vertreter der beiden großen Kirchen sitzen auch in der Medienkommission der Landesanstalt für Medien und in den Veranstaltergemeinschaften der 45 Lokalradios.


Die enge Zusammenarbeit von Kirche und Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen zeigt sich auch in der 1998 gegründeten „Aktion Lichtblicke – weil Menschen Hoffnung brauchen“. Hier sammeln Radio NRW, die Lokalstationen und die beiden kirchlichen Hilfswerke Diakonie und Caritas gemeinsam Spenden für Kinder und Familien in NRW, die in Not geraten sind. Bis heute kamen dabei fast 40 Millionen Euro zusammen, mehr als 140.000 Menschen konnte damit bislang geholfen werden.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 24.10.2015


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